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Kinder der Nacht.
 
 
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Kinder der Nacht. [Englisch] [Taschenbuch]

Dan Simmons
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Highlight der zeitgenössischen Horrorliteratur! Ein schockierender Medizinthriller, der das Thema Vampirismus in einer verblüffend modernen Perspektive zeichnet. "Der Superstar der Horrorliteratur stößt in neue Dimensionen des Grauens vor!" SCIENCE FICTION MEDIA

Klappentext

"Dan Simmons schreibt wie ein Gott! Ich kann kaum sagen, wie ich ihn beneide."
Stephen King

"Unfassbar spannend! Dan Simmons raubt seinen Lesern den Schlaf."
Dean Koontz -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Dan Simmons erster Roman "Göttin des Todes" wurde mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet. Dan Simmons lebt in Colorado, am Fuße der Rocky Mountains.

Auszug

Wir flogen nach Bukarest, als die Schießereien gerade aufgehört hatten, und landeten am 29. Dezember 1989 kurz nach Mitternacht auf dem Flughafen Otopeni. Als halboffizielle "internationale Gutachtergruppe" wurden wir sechs an meinem Lear-Jet in Empfang genommen, durch das konfuse Durcheinander eskortiert, das seit der Revolution in Rumänien als Zoll gilt, und dann für die neun Meilen lange Fahrt zur Stadt in einen VIP-Bus des Nationalen Tourismusbüros verfrachtet. Sie hatten für mich einen Rollstuhl zum Einstieg des Flugzeugs gebracht, aber ich winkte dankend ab und ging zu Fuß zum Bus. Es fiel mir nicht leicht.

Donna Wexler, unsere Kontaktperson von der amerikanischen Botschaft, deutete auf zwei Einschußlöcher an der Wand, wo der Bus geparkt hatte, aber Dr. Aimslea zeigte es drastischer, indem er einfach zum Fenster hinausdeutete, als wir auf der beleuchteten Ringstraße fuhren, die das Flughafengebäude mit der Hauptstraße verband.

Panzer sowjetischer Bauart, deren lange Geschützrohre auf die Zufahrt zum Flughafen gerichtet waren, standen entlang der Hauptstraße, wo im Normalfall Taxis warten würden. Mit Sandsäcken verbarrikadierte Geschützstellungen säumten die Straße und die Dächer des Flughafens, und die Natriumdampflampen warfen einen gelben Schein auf Helme und Gewehre der wachhabenden Soldaten, während sie gleichzeitig deren Gesichter in tiefe Schatten tauchten. Andere Männer, manche in den regulären Armeeuniformen, andere in der Lumpenkleidung der revolutionären Miliz, lagen schlafend neben den Panzern. Einen Augenblick lang entstand die Illusion, daß Leichen gefallener Rumänen die Gehwege bedeckten, und ich hielt den Atem an, bis ich sah, wie sich eine der Gestalten regte und eine andere sich eine Zigarette anzündete.

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