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Kinder der Hoffnung: Roman
 
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Kinder der Hoffnung: Roman [Taschenbuch]

Marc Levy , Bettina Runge , Eliane Hagedorn
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sie sind jung, noch in der Pubertät, voller Sturm und Drang, Engagement und Ideale. Aber für all das ist kein Platz 1940 in Frankreich. Raymond und sein Bruder Claude schließen sich dem Widerstand an, kämpfen in der Résistance gegen die deutschen Besatzer. Ein Roman, der sich zu tief bewegenden Memoiren entwickelt.

„Eines Tages kehrt der Frühling zurück.“ Dafür wollen sie kämpfen, von überall kommen sie her, viele Einwanderer, der Kampf gegen Hass, Ungerechtigkeit und Diktaturen, ob Hitler, Mussolini oder Franco, vereint sie. In der 35. Brigade Marcel Langer finden sie in Toulouse „eine Art von Familie“, auch wenn das Leben hart, die Regeln streng, der Alltag voller Angst vor der Entdeckung ist. „Du musst eines Tages unsere Geschichte erzählen, sie darf nicht einfach so verschwinden wie ich.“ Das verspricht Raymond einem sterbenden Freund.

Und er hält dieses Versprechen. Denn viele, viele Jahre später wird er seinem Sohn von dieser schicksalhaften Zeit berichten. Sein Name: Marc Levy. Und der, nicht nur Bestsellerautor, sondern ohnehin jemand, der es glänzend versteht, mit sensibler Hand und hervorragendem Gespür Gefühle und Zwischenmenschliches feinsinnig in Worte zu fassen, verwandelt die Lebenserinnerungen seines Vaters in einen außerordentlich berührenden Roman. Ein Zeitdokument, Memoiren, ein Porträt, Vieles vereint sich hier auf 360 Seiten, die man oft am Rande von Sprachlosigkeit und Entsetzen liest. Die letzten Kriegsjahre aus der Sicht eines Widerstandskämpfers, im Frankreich unter Marschall Pétain. „Ob wir eines Tages aus dem Alptraum erwachen, in dem wir seit Monaten leben.“ Wie viel Mut und Zivilcourage, trotz im Nacken sitzender Gefahr von Verfolgung, Folter und Tod, bewiesen diese jungen Menschen für etwas, das heute voller Selbstverständlichkeit nur selten bewusst wert geschätzt wird

Genau hier liegt Levys zweites Anliegen: „Du sagst ihnen, dass wir für sie gekämpft haben. Du erklärst ihnen, dass nichts auf dieser Welt wichtiger ist als diese verdammte Freiheit, diese Hure, die fähig ist, sich dem Meistbietenden zu unterwerfen.“ Was der Vater seinem Freund verspricht, hält auch der Sohn -- erinnern, wach halten, nie vergessen, „welche wesentlichen Werte dieser Kampf verkörperte“, mahnt Levy mit seinem ergreifenden Buch. Und dabei ist es unerheblich, welche Freiheit welchen Landes gemeint ist, weil: „das Wort ‚Fremder’ eines der schönsten Versprechen der Welt ist, ein farbenfrohes Versprechen, schön wie die Freiheit.“ --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Toulouse in den vierziger Jahren: Frankreich ist von den Deutschen besetzt, täglich werden Juden und politische Gegner deportiert – auch die Eltern des achtzehnjährigen Raymond und seines jüngeren Bruders Claude. Eines Tages steigt Raymond in eine Straßenbahn. Als er sie wieder verlässt, nennt er sich Jeannot und hat den Beschluss gefasst, zusammen mit Claude in der Résistance zu kämpfen – ein folgenschwerer Entschluss, denn zusammen mit ihren jungen Kameraden riskieren die beiden mehr als einmal ihr Leben. Was sie antreibt, ist der Glaube an die gerechte Sache, und was sie beseelt, die Hoffnung, dass ihre eigenen Kinder einmal in einer besseren Welt und in Freiheit leben werden.

Klappentext

Toulouse in den 40er Jahren. Die Nazis haben Frankreich besetzt. Die jüdischen Brüder Raymond und Claude verlieren ihre Eltern, bleiben allein zurück und schließen sich der Résistance an. In einer Mischung aus Abenteuerlust, Patriotismus und dem schieren Überlebensinstinkt ringen sie mit ihrem Schicksal, von dem Raymond viele Jahre später seinem Sohn erzählt ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Marc Levy wurde 1961 als Sohn eines Verlegers in Frankreich geboren. Er ist von Beruf Architekt und entdeckte schon früh seine Liebe zur Literatur und zum Kino. Von 1983 bis 1990 lebte er in San Francisco, wo er studierte und sein erstes Unternehmen gründete. Sein erster Roman, "Solange du da bist", der von Steven Spielberg verfilmt worden ist, wurde zu einem internationalen Bestseller, genauso wie "Wo bist du?", "Sieben Tage für die Ewigkeit", "Bis ich dich wiedersehe", "Zurück zu dir", "Wenn wir uns wiedersehen" und "Kinder der Hoffnung". Seit seinem Welterfolg lebt Marc Levy als freier Schriftsteller in London und New York.
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