Ein kleiner Junge, der gern den Tauben vom Balkon aus zusieht, ein taubstummes Mädchen, das seine Holzente vermisst, eine 11jährige, die sich als siebzehn ausgeben muss, Geschwister, denen man nicht glaubt ... In den 12 Geschichten, die alle mit dem Ausgeliefertsein von und der willkürlichen Gewalt gegen Kinder handeln, tritt am Ende die Kommissarin Adele Sòfia aus der Dunkelheit hervor - registriert, dokumentiert, ohne jedoch zu verhindern. Ihre Hilflosigkeit breitet auch in mir, der Leserin und berührt auch nach dem Schließen des Buchdeckels.