John Gribbin gehört zu den besten und verständlichsten populärwissenschaftlichen Autoren, die sich zur Zeit mit der Kosmologie beschäftigen. In "Jenseits der Zeit" schafft er zuerst die Grundlagen, die man für ein Verständnis der Kosmologie braucht: Ein kurzer, aber interessanter Streifzug durch die Physik von Newton bis Einstein. Danach kommt der verwirrende Teil, der aber überraschend gut nachvollziehbar ist: Gribbin legt mittels der heute bekannten Physik dar, wie man theoretisch eine Zeitmaschine bauen könnte, die in beidee Richtungen funktioniert. Auch wenn er den gesunden Menschenverstand zum Teil arg strapaziert, folgen die Theorien der Physiker, die er hier darlegt, streng der Logik und den Gesetzen der Physik, was die ganze Sache sehr interessant macht.