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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Nicht schlecht,
Rezension bezieht sich auf: The Kind Diet: A Simple Guide to Feeling Great, Losing Weight, and Saving the Planet (Taschenbuch)
Da ich seit längerem vegetarisch lebe und mit einer veganen Ernährung liebäugle, habe ich mir diesen New York Times Bestseller zugelegt. Miss Silverstone beschreibt darin ihren Weg von einer omnivoren zu einer makrobiotischen Ernährung. Im ersten Teil des Buches werden "Nasty Foods"beschrieben, die dem Körper mehr schaden als nutzen. Dazu gehören Fleisch, Milchprodukte, fast alle Arten von Zucker und Convenience Food. Die Erklärungen sind einfach geschrieben und lassen sich gut lesen, mir fehlt jedoch etwas die wissenschaftliche Grundlage. Ernährungsbücher, die seitenweise mit biochemischen Analysen langweilen, sind zwar auch nicht meine erste Wahl, aber der Text von Miss Silverstone ist ewas zu salopp geschrieben. Die Informationen werden dem Leser nur hingeknallt und mit Worten wie groovy oder fancy unterstrichen. Dass es sich um richtige Infos handelt bezweifle ich nicht, da in einer großen Internetenzyklopädie nachzulesen ist, dass Alicia Silverstone von einer namhaften amerikanischen Ökotrophologin beim Verfassen unterstützt wurde. Dennoch wäre etwas wissenschaftlicher Hintergrund wünschenswert.Im zweiten Teil des Buches kommen dann die "Kind Foods". Hierbei handelt es sich v.a. um Hülsenfrüchte, Getreide und Blattgemüse. Dass Buch sieht eine vegane Ernährung nur als Zwischenstation und daher sind die Ernährungsvorschriften recht restiktiv. Verboten sind nicht nur raffinierter, sondern auch brauner oder Vollrohrzucker. Genauso wie der Konsum von Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln oder Tomaten. Zum Süßen sollen Reissirup und Gerstenmalz verwendet werden, erste Proteinquelle sind Bohnen. Im dritten Teil folgen dann die Rezepte. Zum einen Teil sind sie vegan zum anderen makrobiotisch. Von den veganen habe ich ein paar ausprobiert, sie schmecken trotz der wenigen Zutaten pro Rezept überraschend gut und sind leicht zuzubereiten. Die meisten Lebensmittel konnte ich problemlos im normalen Supermarkt in der Asiabteilung oder in der Filiale einer großen Biosupermarktkette bekommen. Hat man allerdings keine solchen Märkte in der Nähe könnte es schwierig werden. Einige exotische Zutaten wie Umboshi Pflaumen oder Daikon (japanischer Rettich) waren allerdings auch in der Großstadt nicht aufzutreiben. Etwas widersprüchlich ist allerdings, dass in vielen Rezepten (oder den meisten) Sojaprodukte verwendet werden, im Erklärungsteil des Buches aber davon abgeraten wird zuviel Soja zu konsumieren. Mir fehlt im ganzen Buch das Obst, gehört wohl nicht zur makrobiotoschen Ernährung. Zu den makrobiotischen Gerichten konnte ich mich überhaupt noch nicht durchringen, da gedämpftes Gemüse zum Frühstück doch etwas seltsam anmutet. Ich bin Studentin mit einem dementsprechenden Einkommen und daher ist mein größter Kritikpunkt, dass viele der Zutaten sehr teuer sind. Gerade Lebensmittel wie Gerstenmalz oder Azukibohnen sind nur im Bioladen erhältlich und entsprechend teuer und für mein Budget nicht als alltägliche Nahrungsmittel erschwinglich. Nicht durchführbar sind meiner Meinung auch die Tagespläne - zumindest in Deutschland. Die Dichte an veganen Restaurants ist hier einfach nicht hoch genug (wenn überhaupt vorhanden) und vegane Fertig- oder TK-Produkte gibts auch kaum. Alles in allem ist dass Buch ordentlich. Man spürt ihre Leidenschaft für die makrobiotische Ernährung und sie hat auch sicherlich Recht, dass man lieber mehr Geld in eine hochwertige Ernährung als in vier billige T-shirts investieren sollte. Zum Reinschnuppern in ein Leben ohne tierische Produkte ist da Buch okay aber für den täglichen Gebrauch kann ich es nicht empfehlen. Ich habe mir mittlerweile das "Veganomicon" Kochbuch gekauft. Die Rezepte scheinen mir ausgewogener und auch leckerer und - wie im Titel bereits angekündigt nimmt man hier auch Rücksicht auf die Verfügbarkeit der Produkte und den Geldbeutel des Einkäufers;) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Going vegan the relaxed way: tips, tricks and recipes,
Von 123Caro (Rotterdam) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Kind Diet: A Simple Guide to Feeling Great, Losing Weight, and Saving the Planet (Gebundene Ausgabe)
This book is more than 'just another recipes book'. It contains the personal story of Alicia Silverstone and how she turned vegan after being a omnivore for years. From het personal experience she tells about het switch, which reads as a novel. And of course there are many, many very nice recipes, with are easy to prepare yourself, and taste very good!Meine Rezepte für eine bessere Welt: Bewusst genießen, schlank bleiben und die Erde retten - Mit 120 veganen Gerichten - Vorwort von Paul McCartney
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine entspannter Ansatz für eine neue Ernährungsweise,
Rezension bezieht sich auf: The Kind Diet: A Simple Guide to Feeling Great, Losing Weight, and Saving the Planet (Gebundene Ausgabe)
Obwohl ich ein sogenannter Omnivore bin und mich nicht streng vegetarisch oder vegan ernähre, hat mir das Buch sehr gut gefallen.Alicia Silverstone hat es geschafft, ihre Ernährungsweise, die auf viele extrem wirken mag, auf eine völlig entspannte Art und Weise zu vermitteln. Natürlich sind auch für sie Themen wie Tier- und Umweltschutz sehr wichtig und sie betont auch an mehreren Stellen, welche negativen Auswirkungen die in der heutigen, v.a. westlichen Geselleschaft gängige Ernährungsweise auf unseren Planeten hat. Einige dort beschriebenen Aspekte sind ja nicht gänzlich unbekannt, z.B. dass ein übermäßiger Fleischverzehr nicht nur ungesund, sondern auch umweltschädlich ist. Doch zieht sie ihre Argumentation andersrum auf: Sie stellt die körperliche Gesundheit in der Vordergrund. Gesund sind für uns Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Bohnen etc. sowie der Verzehr von saisonalen und regionalen Produkten. Und bei einer Ernährungsweise, die diesem Ansatz folgt, gibt es Tier- und Umweltschutz "automatisch" mit dazu. Sie ist dabei nicht so verbissen idealistisch und extrem, wie man das von vielen anderen Vegetariern oder Veganern kennt. Sie urteilt nicht generell in "gute Menschen", die sich so ernähren, wie von ihr beschrieben, und "schlechten Menschen", die das eben nicht tun. Sie sagt, dass jeder kleine Schritte hin zu einer gesünderen Lebensweise machen kann - und dass auch schon der kleinste Schritt besser ist, als wenn man gar nichts gemacht hätte. Sie stellt auch klar, dass nicht mal sie zu 100% der idealen Ernährungsweise (die "Superhero-Diet") folgt, sondern auch ab und an "nur" vegan lebt (die Superhero-Diet ist eine makrobiotische Steigerung der veganen Lebensweise). Niemand ist perfekt, auch sie nicht. Und sie will es auch gar nicht sein. Sie sagt, es sei wichtig, dass man einen Weg habe, denn nur so könne man von einem Weg abkommen und wieder auf einen Weg zurückfinden. Die Rezepte, die sie vorstellt, klingen auch für einen Nicht-Veganer sehr lecker. Sie sind meist wirklich einfach und brauchen wenige Zutaten. Natürlich wird man mit dem einen oder anderen Lebensmittel Bezugsschwierigkeiten haben (wie z.B. dem japanischen Rettich Daikon). Ich verstehe Rezepte aber generell nur als Inspiration. Wenn ich alle Zutaten auftreiben kann, dann ist das gut. Wenn nicht, dann gibt's halt was anderes. Man sollte dabei auch immer beachten, dass sie US-Amerikanerin ist und alle ihre Produkt- und Lebensmitteltipps für den US-amerikanischen Markt ausgelegt sind. Um in Deutschland nach einer makrobiotischen zu leben, sollte man ggf. auf einen hier ansässigen fachkundigen Berater zurückgreifen. In Summe ein schönes Buch für alle, die sich für das Thema Ernährung interessieren und offen sind für Neues - egal ob Omnivore oder Veganer. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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