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Kind of Blue Original Recording Remastered


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Produktinformation

  • Audio CD (7. April 1997)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Columbia (Sony Music)
  • ASIN: B000024F6G
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  Mini-Disc  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (84 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.410 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. So what
2. Freddie Freeloader
3. Blue in green
4. All blues
5. Flamenco sketches
6. Flamenco sketches (Alternate Take)

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Erscheinungsland: Österreich
Erscheinungsdatum: 1997

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Meilenweit entfernt vom Durchschnitt
Über den legendäre Jazz-Trompeter Miles Davis (1926 - 1991) erzählt man sich die Geschichte, wie er bei einem Empfang im Weißen Haus mit einer der anwesenden Damen ins Gespräch kam und dabei fast beiläufig sagte: "Ich habe den Jazz drei oder viermal neu erfunden. Und weshalb sind Sie eingeladen worden?" Dieses enorme Selbstbewußtsein spiegelt sich in allen seinen Aufnahmen wider, von denen sein 1959 entstandenes Werk "Kind Of Blue" das wohl berühmteste ist. Aufgenommen wurde dieses definitive Jazz-Album zusammen mit Cannonball Adderley, Paul Chambers, Bill Evans, Jimmy Cobb und John Coltrane während zwei Sessions am 2. März und 22. April 1959. Getreu seinem Motto "Spiele nicht, was da ist - spiele, was nicht da ist" veredelte er exzellente Stücke wie So What, Flamenco Sketches und Blue In Green zu Jazz-Juwelen, die die Menschen auch noch fast 50 Jahre nach ihrer Entstehung tief berühren - dort wo in jedem Menschen die Seele des Jazz sitzt. Oder wie der Autor Stephen Thomas Erlewine feststellte: "Wenn du Kind Of Blue nicht liebst, dann magst du den Jazz nicht".


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jazzyman am 17. November 2005
Format: Audio CD
"Kind Of Blue",eine CD die man in jedem CD-Regal findet,selbst bei Leuten die nicht Jazz hören,ist einen Kauf unbedingt wert.Wie Phillie Joe Jones,der Schlagzeuger dieses Albums sagte,"It Must Be Made In Heaven".In diesem Album erfindet sich der Modal Jazz,und dies schöner als je danach.
Die Stücke sind entweder Blues oder stimmungsvolle Balladen.
Das Sextet,zusammengestellt aus Phillie Joe Jones am Schlagzeug,Paul Chambers Am Bass,Bill Evans am Klavier( wär er doch bei Miles Davis geblieben),Cannonball Adderley am Alt- und John Coltrane am Tenorsaxophon sowie Miles Davis an der Trompete.
Allein das erste Stück dürfte jeder kennen:"So What" beginnend mit einem frei improvisierten Klavier-Bass Intro.
Auch wenn man die Magie nie erklären können wird,ist es sich das es in erster Linie an Miles farbenreichen Trompetespiel und Bill Evans sensiblen,wunderschönen Klang am Klavier liegt,das die Platte wie eine tiefe Meditation ist.Man taucht ein und wird nicht wieder losgelassen.
Nie haben Miles Davis und John Coltrane so melodiös improvisiert und in jedem Solo eine Geschichte erzählt wie hier.
Mein Leben hat Kind Of Blue verändert und Ihres wird es wahrscheinlich auch positiv beeinflussen.
Vorsicht: Diese edle Musdik birgt einen Suchtfaktor sondergleichen.
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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wurm Friedrich am 27. April 2009
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
...wäre die exakte Definition dieser 50th Anniversary Collector`s Edition der Jazz-Jahrhunderscheibe schlechthin. Sony hat sich, sicht-, hör- und fühlbar Mühe gegeben. Schon die Verpackung hat es in sich, kein billiger, filigraner Pipifax, sondern edler, massiver, dunkelblauer Pappschuber, 2 CD`s, eine DVD, 60seitiges Buch inclusive diverser loser Fotoprints, und eine blau eingefärbte (wie originell!) 180g Vinyl-Platte beinhaltend! Neben den klassischen Stücken enthalten die CD`s alternate Takes, die allerdings partiell bereits auf "Basic Miles" veröffentlicht wurden! Die DVD bietet hochinteressantes Material, Musikerinterviews etc.! Das Buch - für mich allein schon den Kauf wert - eine Klasse für sich! Also alles tadellos und empfehlenswert? Eigentlich schon, wäre da nicht diese blaue Scheibe, auf die Analogliebhaber naturgemäß besonderen Wert legen! Die tanzt nämlich ungebührlich aus der Reihe und ist schlicht gesagt eine herbe Enttäuschung! Anfängliche Rumpelgeräusche, Knistern und Knacken, das sich besonders in ruhigeren Passagen zu ernsthaftem Störfaktor aufschwingt, nähren den Verdacht, dass es sich hier um eine schlampige Billigpressung handelt und lassen den Hörer nach dem Abspielen in einem Zustand zurück, den man treffenderweise mit "A little Kind of Blue" umschreiben könnte!
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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Lutz am 1. Dezember 2005
Format: Audio CD
Suchend irren die Akkorde des Pianos im Halbdunkel umher, bis ein gleißend heller Ton der Trompete die Stille durchdringt, schneidend scharf und doch zurückgehalten - so könnte man den Beginn des dritten Tracks "Blue in Green" beschreiben, der als Paradebeispiel dafür dienen kann, in welche Ausdruckssphären Miles Davis sein Instrument führte: weg vom reinen Virtuosentum, hin zu einer Tiefe und Vielseitigkeit des Ausdrucks, die man dem vermeintlich etwas schrillen Instrument gar nicht unbedingt zutrauen würde. Miles beherzigte mit seinem Stil stets den Grundsatz großer Kunst, mit wenigen Mitteln möglichst viel zu erreichen. Mit "Kind of Blue" gelang dem vielleicht größten Jazztrompeter neben Louis Armstrong ein wahrer Meilenstein, mit dem er sich in die Reihe der großen Musiker des 20. Jahrhunderts einreihte.
Beim Opener "So What" fasziniert, wie die gesamte Melodie aus einem höchst einprägsamen Zweiton-Motiv gewonnen wird. Ein vergleichbares Prinzip wurde auch oft von Bach in seinen Fugen oder Beethoven in seinen Sinfonien angewandt.
Das auf dem Bluesschema aufgebaute "Freddie Freeloader" wirkt dagegen etwas konventioneller. Es ist das Stück, bei dem sich der düstere Grundcharakter des Albums am meisten aufhellt.
Nach dem bereits angesprochenen wunderbar melancholischen "Blue in Green" folgt mit "All Blues" das längste und temporeichste Stück des Albums. Über wirbelnden Begleitfiguren entfalten sich prachtvolle Soli der Melodieinstrumente.
Der originellste Titel ist aber wohl das wie ein impressionistisches Stimmungsbild einer nächtlichen südspanischen Landschaft anmutende "Flamenco Sketches" (auf dieser CD auch noch in einer Alternativversion vorhanden).
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70 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kunde am 20. Dezember 2002
Format: Audio CD
Kind Of Blue ist unbestritten DER Klassiker des Jazz - und für mich DER musikalische Klassiker schlechthin.
Nach dem Kauf der neusten remasterten CD-Ausgabe (deutlich rauschärmer und durchsichtiger) habe ich die Platte unlängst wieder in einem Schwung durchgehört und es ist immer die gleiche Erfahrung: Man setzt sich, um etwas Musik zu hören, nach Minuten wird man gerade noch gewahr, dass man tief in die etwas melancholische Grundstimmung dieses Albums versinkt und spätestens bei den ersten Soli ist man komplett in die Welt der ureigenen Klänge von Kind Of Blue mit ihrer schlichten puren Schönheit entrückt. Ein unvergleichliches Musikerlebnis, wie man es in dieser Intensität nur selten erleben kann.
Und damit bin ich natürlich nicht allein: Die Musik von Kind Of Blue hat mit ihrer magischen Qualität Generationen von Musikhörern in ihren Bann geschlagen und gewinnt auch nach Jahrzehnten ein immer wieder neues Publikum für sich.
Bei Kind Of Blue trafen sich der Großmagier des Jazz, Miles Davis, mit seinen Bandkollegen John Coltrane, Bill Evans, Cannonball Aderley, Paul Chambers, Billy Cobb und für ein Stück der Pianist Wynton Kelly, um ein Album mit größtmöglicher Einfachheit der zugrunde liegenden musikalischen Formen und gleichzeitig sehr offenem Konzept aufzunehmen.
Einige Stücke wurden erst im letztem Moment von Miles Davis fertiggestellt, wobei man kaum von „Kompositionen" reden mag, es sind eher Skizzen, die den Musikern einen Rahmen zur Entfaltung gaben und ihnen dabei die größte improvisatorische Freiheit ließen.
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