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Kind und Beruf, so funktioniert es
 
 
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Kind und Beruf, so funktioniert es [Taschenbuch]

Maren Lehky
2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2000 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Eichborn (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821816384
  • ISBN-13: 978-3821816388
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,2 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.535.645 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Maren Lehky
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Kurzbeschreibung

Schon beim ersten Gespräch mit dem Vorgesetzten über den sich ankündigenden Nachwuchs werden die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt. Im Laufe der Schwangerschaft und nach der Geburt des Kindes gibt es immer neue Fragen und Hürden. Viele Frauen stehen sich selbst im Weg, in dem sie davon ausgehen, nicht wirklich planen zu können und alles auf sich zukommen lassen wollen.
Die Personalleiterin Maren Lehky zeigt, wie Frauen ihren Berufsweg aktiv steuern und strategisch klug vorgehen können. Dies gilt für den Wiedereinstieg beim alten Arbeitgeber oder auch für die Suche nach einem neuen familienverträglichen Arbeitsplatz.
Die Themen:
Die Strategie bis zur Geburt und kurz danach
Erfolgreiche Verhandlungsführung über die Bedingungen nach der Rückkehr
Die besondere Situation der Karrierefrauen
Berufsfördernde Gestaltung des Erziehungsurlaubes
Mentale Vorbereitung des Wiedereinstiegs
Konkrete Umsetzung: Bewerbung und Vorstellungsgespräch


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es sind vor allem die ersten 87 Seiten, die das Buch so empfehlenswert machen. Der zweite Teil bewegt sich inhaltlich im Rahmen guter Bewerbungsbücher. Die Autorin kann fachlich aus dem Vollen schöpfen und ihre Tipps sind allesamt praxiserprobt. Ihre Tätigkeit im Personalmarketing bewahrt Frau Lehky auch davor, Wunschvorstellungen zu unterstützen und Ideologien zu verbreiten. Ihre Ratschläge richten sich daher an Frauen, die gerne arbeiten, Opferrollen ablehnen und lösungsorientiert vorgehen. Denn Arbeitgeber sind ganz normale Menschen und möchten daher keine zusätzlichen Probleme, sondern Lösungen. Dieser direkte Ton zeichnet das Buch aus, wird der Autorin aber auch die Kritik des Zynismus eintragen. Frauen, die Kind und Beruf vereinbaren und sich an der Realität des Arbeitsmarktes ausrichten wollen, finden in Frau Lehky eine kompetente Vertrauensperson für ihre Anliegen. Die gesetzlichen Bestimmungen sind zwar in der Schweiz anders als in Deutschland, die Mechanismen des beruflichen Alltags sind aber übertragbar.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
In einer Parteitagsrede forderte die designierte Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel: „Wir brauchen keine jobgerechten Familien, sondern familiengerechte Jobs!"

Die Autorin Maren Lehky scheint sich für die widerspruchslose Anpassung an die Marktbedingungen auszusprechen. Betriebswirtschaftlich sperrige Familienverhältnisse dürfen mit dem zukünftigen und potentiellen Arbeitgeber unter keinen Umständen kollidieren. Frau hat ihre Familiensituation so zu organisieren, dass dem Unternehmen kein Risiko daraus erwächst und die Leistungskraft der Arbeitnehmerin ausnahmslos zur Verfügung steht. Mit dieser Einstellung mögen einige aus der alten patriarchalischen Unternehmenskultur ja noch konform gehen, was aber in meinen Augen absolut inakzeptabel ist, dass die Rolle der Mutter und der Wert der Erziehung in diesem „Ratgeber" herabgewürdigt werden. Und das Schlimmste ist: Die Identität der Frau wird nicht nur in Frage gestellt, es wird sogar empfohlen, diese zu leugnen! (S. 29: „Besonders für Karrierefrauen ist es wichtig, auch während der Schwangerschaft so „männlich" wie möglich zu bleiben, das heißt, alle Eigenschaften, wegen derer Sie es so weit gebracht haben, weiter zu pflegen und zu demonstrieren. Das wird wahrscheinlich noch schwerer fallen als sonst, weil Sie eigentlich vom Körper her mit ganz anderen hormonellen Signalen versorgt werden, aber halten Sie das Schauspiel durch!"). Das Buch ist voll von Äußerungen dieser Art. Obwohl die Autorin ein Soziologie- und Psychologiestudium absolviert hat, scheint sie selbst der „Vaterfalle" (Sigrid Steinbrecher) nicht entkommen zu sein.

Wenn jeder Einzelne die „Erziehung zur Persönlichkeit" (Rattner/Danzer) hinbekäme, würde die Spezies Patriarch schnell aussterben. Das Niveau einer Zivilisation hat sich in der Geschichte stets am Einfluss von Frauen gezeigt (Schwanitz „Bildung").

Zum Abschluss sei noch hinzugefügt: Wenn laut Verfasserin schon wegen eines einzigen Orthografiefehlers ein Bewerbungsschreiben in die Ablage „Papierkorb" wandert, so ist dieses Buch aufgrund seiner darin enthaltenen Druckfehler nicht wert, gelesen zu werden. Ich saß mit der Lektüre des beschriebenen Buches auf jeden Fall im falschen Film!

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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
In einer Parteitagsrede forderte die designierte Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel: „Wir brauchen keine jobgerechte Familien, sondern familiengerechte Jobs!"

Die Autorin Maren Lehky scheint sich für die unbedingte Anpassung an die Marktbedingungen auszusprechen. Betriebswirtschaftlich sperrige Familienverhältnisse dürfen mit dem zukünftigen und potentiellen Arbeitgeber unter keinen Umständen kollidieren. Frau hat ihre Familiensituation so zu organisieren, dass dem Unternehmen kein Risiko daraus erwächst und die Leistungskraft der Arbeitnehmerin ausnahmslos zur Verfügung steht. Mit dieser Einstellung mögen einige aus der alten patriarchalischen Unternehmenskultur ja noch konform gehen, was aber in meinen Augen absolut inakzeptabel ist, dass die Rolle der Mutter und der Wert der Erziehung in diesem „Ratgeber" herabgewürdigt werden. Und das Schlimmste ist: Die Identität der Frau wird nicht nur in Frage gestellt, es wird sogar empfohlen, diese zu leugnen! (S. 29: „Besonders für Karrierefrauen ist es wichtig, auch während der Schwangerschaft so „männlich" wie möglich zu bleiben, das heißt, alle Eigenschaften, wegen derer Sie es so weit gebracht haben, weiter zu pflegen und zu demonstrieren. Das wird wahrscheinlich noch schwerer fallen als sonst, weil Sie eigentlich vom Körper her mit ganz anderen hormonellen Signalen versorgt werden, aber halten Sie das Schauspiel durch!"). Das Buch ist voll von Äußerungen dieser Art. Obwohl die Autorin ein Soziologie- und Psychologiestudium absolviert hat, scheint sie selbst der „Vaterfalle" (Sigrid Steinbrecher) nicht entronnen zu sein.

Wenn jeder Einzelne die „Erziehung zur Persönlichkeit" (Rattner/Danzer) hinbekäme, würde die Spezies Patriarch schnell aussterben. Das Niveau einer Zivilisation hat sich in der Geschichte stets am Einfluss von Frauen gezeigt (Schwanitz „Bildung").

Zum Abschluss sei noch hinzugefügt: Wenn laut Verfasserin schon ein einziger Orthografiefehler in einem Bewerbungsschreiben in die Ablage „Papierkorb" wandert, so ist dieses Buch aufgrund seiner darin enthaltenen Druckfehler nicht wert, gelesen zu werden. Ich saß bei der Lektüre dieses Buches auf jeden Fall im falschen Film!

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