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Kind 44
 
 
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Kind 44 [Gebundene Ausgabe]

Tom Rob Smith , Armin Gontermann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (189 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 1 (Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832180567
  • ISBN-13: 978-3832180560
  • Originaltitel: Child 44
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (189 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68.553 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Tom Rob Smith
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

In einer perfekten Gesellschaft gibt es keine Mörder. Warum auch sollte jemand töten, wenn es ihm gut geht, wenn alle Menschen gleich sind, wenn der Staat sich um jeden einzelnen kümmert? Offizier Leo Demidow lebt nach dieser Maxime, im Stalin-Moskau des Jahres 1953 bleibt ihm keine andere Wahl. Dann kommt der Sohn eines Kollegen brutal ums Leben, und Leo glaubt nicht an einen Unfall. Diese Zweifel erklären ihn zum Staatsfeind, doch Leo findet keine Ruhe. Seine heimlichen Nachforschungen ergeben, dass offensichtlich ein Serienkiller am Werk ist. Der 28-jährige Tom Rob Smith ist der Krimi-Shootingstar der Saison: "Kind 44" enterte direkt nach Erscheinen die deutschen Bestsellerlisten, wird aktuell in mehr als 20 Sprachen übersetzt, und Ridley Scott besorgte sich die Filmrechte. Für den Erfolg des Thrillers dürften zum einen Handlungsort und -zeit verantwortlich sein - die Sowjetunion der Stalinzeit ist ein wenig beackertes Feld. Darüber hinaus gelingt es dem Briten, einen recht klassischen Krimiplot inklusive wahnsinnigem Serientäter und düsteren Familiengeheimnissen zu entwickeln, ohne dabei klischeehaft zu werden. Dass Tom Rob Smith eigentlich als Drehbuchautor arbeitet, kommt seinem Erstling zugute: In einer klaren und unglaublich präzisen Sprache macht er das Leben in einem fremden System greifbar, schildert Gräueltaten, ohne zu plakativ oder voyeuristisch zu werden. Zurzeit arbeitet Smith an einer Fortsetzung von "Kind 44"; die Chancen stehen gut, dass er der erste Autor seit langem ist, dem eine unpeinliche Krimireihe gelingt. (jul)

Pressestimmen

Bestialisch (...) ein fesselnder Thriller, angesiedelt in der bedrückenden Atmosphäre im Russland der 50er." FOCUS Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller." NEON Selten hat ein Debütroman ein solch positives internationales Echo ausgelöst wie der des Briten Tom Rob Smith. Zu Recht, denn Smith hat einen klug aufgebauten und fundiert recherchierten Kriminalroman geschrieben, der durch atmosphärische Dichte und atemberaubende Spannung besticht. RHEIN NECKAR ZEITUNG Hannibal Lecter trifft George Orwells großen Bruder so könnte man den fulminanten Debütroman des 1979 in London geborenen Tom Rob Smith charakterisieren. [ ] Glaubwürdiger als Thomas Harris in seinen Hannibal-Romanen gelingt es Smith in 'Kind 44 , einen Täter auch als ein Opfer zu zeigen, das mitleidslos immer weitere Opfer gesucht hat, weil es selbst einst kein Mitleid hat finden können. BÜCHER Tom Robert Smith hat akribisch recherchiert. Seine detailgetreue Beschreibung des Sowjetsystems und dessen menschenverachtender Arbeitsweise gehört zweifellos zum Besten, was die jüngere Thrillerliteratur zu bieten hat. Smith schafft in seinem 500-seitigen Roman eine beklemmende Atmosphäre, die einem den Atem raubt. BERNER ZEITUNG Tom Rob Smiths Debüt ist nicht nur ein genialer Serienmordroman, sondern versetzt und Leser auf so schrecklich anschauliche Weise in den Terror der Stalinära, wie es nur große Literatur vermag. Dieses Buch geht wirklich unter die Haut. WDR 5 Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend. DIE WELT Wow. Ein atemberaubender Polit-Thriller. Spannend die Krimigeschichte, unheimlich die Apparatschik-Pranoia, fies die Gegenspieler. NEUE PRESSE Smith legt einen in jeder Hinsicht besonderen Thriller vor. Denn seit Solschenizyn ist kein Schriftsteller mehr so tief in die wohl beklemmendste Epoche der russischen Geschichte eingedrungen und hat darüber eine derart erschütternde und zugleich packende Geschichte geschrieben. [ ] All dies hat der Autor mit erstaunlicher Souveränität und viel Gespür für Spannungsmomente in einen außergewöhnlichen Roman gepackt. KÖLNER STADT-ANZEIGER Der Mann [Smith] war vorher Drehbuchschreiber, und er muss ein wirklich guter sein. Denn dieser Thriller über eine Serie von Kindsmorden in der ehemaligen Sowjetunion ist perfekt konzipiert, bestens recherchiert und auf der Höhe angelsächsischer Sprachtradition, die das Authentische zur Kunstform erhebt. KÖLNISCHE RUNDSCHAU

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
76 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "robby" lese gern TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Anfang der fünfziger Jahre werden in der Sowjetunion immer wieder ermordete und grausam verstümmelte Kinder aufgefunden, die alle die gleichen Merkmale aufweisen.Der Magen wurde herausgeschnitten und die Leichen haben eine Schnur um das Fußgelenk und den Mund voller Erde und Baumrinde.
Da es aber im real existierenden Sozialismus keine Kriminalität gibt, weil ja alle Leute zufrieden sind, da sie alle gleich behandelt werden und somit keinen Grund haben kriminell zu werden, werden die ersten Kinderleichen zu Unfallopfern erklärt, oder aber man findet sehr schnell einen Täter, der abgeurteilt wird, um das Ganze nicht public zu machen.
Nur Leo ,ein linientreuer Geheimdienstler, scheint diese Vertuschungstaktik zu durchschauen. Er versucht, nachdem er von einem Kollegen denunziert und zu einem kleinen Milizangestellten degradiert, in einen abgelegenen Ort abkommandiert wurde, dem Serientäter auf die Spur zu kommen.Dabei bringt er nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch seine Frau und seine Familie haben unter seiner Abtrünningkeit vom Regime zu leiden.

Dieses Buch, das in der Stalin,-bzw. Post-Stalinära spielt, ist nicht nur ein fantastischer spannender Thriller, sondern zeichnet auch ein sehr genaues Bild der politischen Situation in Russland zu dieser Zeit.Bespitzelung und Denunziation, aber auch die desillusionierte Bevölkerung und die allgegenwärtige Angst dieser Zeit , sind auf jeder Seite spürbar.

Dieses Buch empfehle ich all jenen, die sich für Geschichte interessieren und einen spannenden Thriller schätzen. Es wäre schön, wenn dieses Buch eine breite Leserschft fände, des es ragt aus dem großen Angebot an Thrillern heraus und verdient es berühmt zu werden.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
65 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schwer zu verkraften! 20. Februar 2008
Format:Gebundene Ausgabe
"Kind 44" ist auf dem Weg zum Weltbestseller.
Das ist insofern eine Überraschung, weil Tom Rob Smith eine Geschichte erzählt, die für die meisten Leser sicher nicht leicht zu verkraften ist.
Rund um eine ziemlich konstruierte Thriller-Handlung berichtet er eindringlich und glaubwürdig von einer vollkommen mundtot gemachten Gesellschaft, die von verkommenen, perversen und grausamen Bespitzelungssystemen beherrscht wird.

Kurz vor Stalins Tod, im Winter 1953, nimmt diese Geschichte ihren Anfang.
Auf Moskauer Bahngleisen wird eine grausig zugerichtete Kinderleiche gefunden. Der Vater des Jungen wendet sich mit seinem Mordverdacht an seinen Vorgesetzten, den Geheimdienstler Leo, der sich im System zwar zurechtgefunden hat, aber spürt, dass seine Glaubwürdigkeit angezweifelt wird. Tatsächlich gerät Leo selbst ins Fadenkreuz interner Ermittlungen und soll seine Frau ans Messer liefern. Da er sich weigert, wird er schließlich degradiert und erhält einen Milizposten in der Provinz.
Dort wird er mit einem ganz ähnlichen Verbrechen konfrontiert und ahnt nun, das ein Serienmörder völlig unbehelligt sein grausames Werk fortführt. Unter schwierigsten Bedingungen, immer in der Angst, entdeckt und verraten zu werden, führt Leo nun seine Ermittlungen durch. Dabei vollzieht er selbst eine persönliche Wandlung.
Mithilfe seiner Frau gelingt ihm schließlich die Klärung des Verbrechens, doch den Preis, den er dafür zahlen muss, ist sehr hoch.
Denn auch der Täter hat in Leos Leben eine längst vergessen geglaubte Rolle gespielt...

Die Wandlung des Leo ist das einzig tröstliche an diesem Buch -- anderenfalls wäre es noch viel weniger auszuhalten gewesen.
Tom Rob Smith hat ein Buch geschrieben, das sicher eine Menge ausrichten kann!
Er schildert eindringlich, wie ein Überwachungsstaat funktioniert.
Die stalinistische Sowjetunion war ein mehr als unwirtlicher Ort, in dem nicht nur das nackte Überleben für die Menschen einen tagtäglichen Kampf bedeutete. Wie wenig es braucht, Menschen zu brechen und zu welchem Luxus persönliche Integrität in einem solchen System wird, ist die eigentliche Botschaft dieses Romans.
Und wenn das Transportmittel einer solchen Message eine manchmal nicht ganz schlüssige Krimihandlung ist, ist das durchaus verzeihlich!

Ein starkes Buch!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von U. Prasse
Format:Taschenbuch
Mit seinem Erstling "Kind 44" ist Tom Rob Smith ein großer Wurf gelungen. In erster Linie, weil er es mit diesem Krimi schafft das Elend der Sowjet Union, der ehemaligen UDSSR, und der stalinistischen Herrschaft und Unterdrückung mit einer rasanten und spannenden Geschichte zu verknüpfen. Denn, es ist m.E. mehr wie ein Kriminalroman eingebettet in die Zeitära "Ende Stalin"(also 1953), sondern darüberhinaus auch die Darstellung zu was Menschen fähig sind, die um ihr Leben fürchten. Sei es aus Hunger oder aus Rache. Die dadurch aufkommenden Greueltaten an Frauen, Kinder und Freunden werden dabei nicht voyeristisch von TR Smith ausgeweidet, sondern lediglich als Mittel zum Zweck bedient. Zu diesen schon für ein spannendes Buch ausreichenden Stoffen kommt noch die dynamische Entwicklung der Ehe des Geheimdienstoffiziers Leo Demidow, die in ihrem Pragmatismus auch in Alltäglichen wieder zu erkennen ist.
Lediglich die Psychose und die daraus resultierende Motivation des Serien Mörders ist für mich wenig nachvollziehbar bzw. überzogen. Deshalb auch ein Stern Abzug. Ein wirklich lohnenswertes Buch; für Generationen, die wie ich im Schulunterricht in den 80ern Farm der Tiere und Alexander Solschenizyns "Archipel Gulag" gelesen haben und sicherlich für diejenigen jüngeren Jahrgänge, die manchmal vergessen, dass Freiheit (in jeglicher Hinsicht) ein kostbares und schützenwertes Gut ist. Ein gutes Buch, spannend unterhaltend und auch ein wenig lehrreich ohne belehrend zu sein- was will man mehr an Unterhaltung in ein paar Tagen ? Bitte mehr davon.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Anfangs für mich zäh, dann genial
Meine Rezensionen sind nicht so lang, wie die anderen:-). Anfangs hatte ich immer wieder überlegt, ob ich aufhören soll, zum Weiterlesen. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Andrea veröffentlicht
Meisterwerk der Schwarz-Schwarz-Malerei
Vorweg: Ich habe es nur bis zur Seite 200 ausgehalten und das Buch danach entsorgt. Es bahnte sich bis dahin zwar durchaus ein spannender Thriller an, aber den bieten viele andere... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Thomas W. veröffentlicht
Depressiv, brutal, emotional... fantastisch!
Vorneweg, dieses Buch darf nicht gelesen werden für einen netten Samstag Nachmittag zur Entspannung. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lottie2303 veröffentlicht
Daumen hoch!
Denunzieren war im Sozialismus an der Tagesordnung und gehörte zur Gesellschaftsordnung. Das ganze System hätte sonst nicht funktioniert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anett Posner veröffentlicht
...mehr als nur ein Krimi!
Der Roman "Kind 44" thematisiert eine Kindermordserie im stalinistischen Russland, einem Land, in dem es gemäß der Errungenschaften des Kommunismus offiziell keine... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lu Latsch veröffentlicht
Spannend und mitreißend
Dieses Buch lässt einen nicht mehr los, es ist beklemmend und gleichzeitig so spannend, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte!
Vor 2 Monaten von Gina veröffentlicht
Hochspannung
Dieser Thriller spielt in der Sowjetunion um 1953 in Moskau. Eigentlich nicht mein üblicher Lesestoff, doch dieses Buch fesselte mich bereits von der ersten Seite. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Fähnchen veröffentlicht
zum in die Ecke werfen
ich habe den zweiten Versuch das Buch zu lesen aufgegeben. Der Stempel Bestseller ist mir unbegreiflich. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von susi sorglos veröffentlicht
schund
Alles an diesem Buch ist unlogisch.
Andrej 1933 ist erst 5 Jahre alt, kann also keinesfalls einberufen werden im Krieg, denn erst 1946 ist er 18. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von B., Natalie veröffentlicht
Als Thriller dennoch gut zu verkraften
Ich hatte mich immer ein wenig gegen Thriller gesträubt und wollte schon gleich gar nicht etwas allzu Politisches lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sonne veröffentlicht
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Kind 44 3 25.02.2008
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