Die üblichen Klischees werden hinreichend bedient: arrogantes Großstadtgör trifft auf schrulligen Highland-Mann in der schottischen Wildnis. Da sind Konflikte vorprogrammiert.
Handlungsverlauf und Ende sind weitestgehend vorhersehbar; ob der Leser allerdings die Sinneswandlung der Protagonistin von der nervenden, narzistischen Zicke zur selbstlosen Retterin so ganz nachvollziehen mag?
Immerhin schafft es die Autorin, etwas wie Antipathie gegenüber dem völlig überzogen agierenden Starmodel zu erwecken, während der schrullige Highlander immer gut dasteht. So ganz sympathisch wurde mir die "Heldin" auch zum Ende hin, wie es sicher beabsichtigt gewesen wäre, dennoch nicht.
Trotzdem eine unterhaltsame Lektüre, ganz im Stil der modernen britischen Autoren, die es dem Schottland-Fan erlaubt, sich für ein paar Stunden aus der Realität auszuklinken und in die atemberaubenden Highlands hineinzuträumen.