Das ist der etwas andere Film - kein lauter actionthriller, sondern ein beschaulicher Film über einen originellen alternden Profikiller, der eine menschliche und sympathische Ausstrahlung hat. Dass es in diesem Film auch um einen Mordauftrag geht, ist Nebensache. Die Hauptsache ist Robert Duvall, der den Film von Anfang an dominiert und seine Rolle so unübertrieben, natürlich und fast schon lässig spielt, dass es richtig Spaß macht, ihn während des Films zu verfolgen.
Im Mittelpunkt des Filmes steht ein Tanz - der Tango -, von dem der Profikiller so fasziniert ist, dass ihm sein Auftrag lästig wird und er viel lieber Tanzunterricht nimmt. Zwischendurch werden auch wunderschöne Tanzszenen eingeblendet - unter anderem einige, die Robert Duvall mit einer wunderschönen Tangotänzerin zeigen.
Zuletzt wird der Bösewicht vom Profikiller professionell erledigt und nach einigen Komplikation landet der Hauptdarsteller wieder zuhause und träumt weiterhin vom Tango.
Urteil: Ein sehenswerter Film - insbesondere für die Fans von Robert Duvall, der dadurch überzeugt, dass er völlig natürlich wirkt und die Rolle ohne Starallüren völlig abgeklärt spielt. "Killing moves" ist ein einfach strukturierter Film, der aber auf sehr angenehme Art und Weise unterhält.