Ihr Debut ist als Einfluß für spätere, erfolgreichere Gruppe wie Rammstein, Metallica und Nirvana unterschätzt, aber unübersehbar. Alles ist simpel gehalten: Bass, Drums, Gitarre. Ähnlich wie bei Gang of Four (ihre, na, sagen wir, intelligenten Brüder im Geiste, wobei ich sicher bin, daß sich die beiden Bands gegenseitig nicht leiden konnten) ist der Sound sehr transparent und die Musik eher auf Rhythmus getrimmt. Zynische, wütende Endzeitmusik, sehr effektiv und dazu kongenial die spöttische, wütende, schneidende Stimme vom (wie sich später herausstellte...)Oberirren Jaz Coleman. Hits zuhauf (Complications, Requiem, War Dance, The Wait) neben einigen schleppenden Stücken zum Luftholen. Toll. Leider fehlt die erste dub-lastige EP, aber immerhin ist die klasse B-Seite Change drauf.
WARNUNG: "Night Time" (84, also 4 Jahre später erschienen) ist die romantisierte (naja, zumindest musikalisch), kommerziellere Version ihres Sounds. Wenn also eine Killing Joke-Platte; dann ihr Debut bitte!)