2001 erschien "Killing Ground" und wurde in der Besetzung Biff Byford (Vocals), Nibbs Carter (Bass), Doug Scarratt und Paul Quinn (Guitars) und dem deutschen Drummer Fritz Randow (u.a. Eloy, Victory und Jane) eingespielt.
Der musikalische Stil der beiden Vorgänger "Unleash The Beast" und "Metalhead" wurde konsequent weitergeführt. Heavy Metal ist angesagt. Mitte bis Ende der 80er waren Saxon ja teilweise in etwas gemäßigteren Gefilden unterwegs.
Nach einem Intro geht es mit dem Titelsong direkt gut zur Sache. Dann folgt mit `Court of the crimson king` ein Coversong, welchen es aber bereits von Rainbow, Savatage, Saga und natürlich im Orginal von King Crimson gibt. Saxon spielen den Song durchaus gut, ich finde ihn (den Song) nur langsam etwas abgedudelt. `Coming home` ist eher mittelmäßig, dafür wissen `Hell freezes over` und besonders der Kracher `Dragons lair` zu gefallen. Mehrere Durchläufe braucht `Shadows on the wall`. Der Song fängt ruhig an, wird härter und hat mehrere Breaks. `Rock is our life` ist dann ein gelungener Rausschmeisser.
"Killing Ground" ist ein grundsolides Album der Kreuzritter. Es gibt keine Ausfälle, leider aber auch wenige richtige Höhepunkte. Daher gibt es von mir 4 Sterne. Mit dem Kauf des Albums macht man nichts falsch.