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Klar, auch Killing The Dragon reicht nicht an die beiden wohl bis in alle Ewigkeit unerreichten Meilensteine Holy Diver und The Last In Line heran. Mit sehr ordentlichen Dio-Klassikern wie Sacred Heart oder Dream Evil kann sich der neue Longplayer aber durchaus messen. Wobei man ganz klar sagen muss, dass sich auch der neue Gitarrist Doug Aldrich (Ex-House-Of-Lords, Hurricane, Lion) nicht mit einem Vivian Campbell messen kann -- dafür spielt er, mit Ausnahme des wirklich coolen Solos in "Better In The Dark", einfach zu unspektakulär. Die Songs an sich verfügen aber größtenteils wieder über mitreißende Refrains ("Rock & Roll", "Along Comes A Spider", "Scream", "Guilty", "Killing The Dragon"), die auch längerfristig im Gedächtnis hängen bleiben. Dazu kommt das solide groovende Rhythmuskorsett der beiden Altmeister Simon Wright und Jimmy Bain.
Fazit: sicher kein Meisterwerk, aber definitiv ein Album, das die Fans des ehemaligen Black-Sabbath- und Rainbow-Fronters gut unterhalten wird. --Andreas Stappert
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Fuer mich ist "Killing the dragon" ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, die Dio mit "Magica" eingeschlagen hatte. Die Alben der 90er, insbesondere die mit Tracy G. als Gitarrist waren doch eher unter der Rubrik "3. midlife crisis" einzuordnen. Jetzt, da die 60 Jahre langsam am Horizont erscheinen, besinnt sich Ronnie endlich wieder auf das, was er am besten kann, seit er bei Elf das Mikro in die Hand genommen hat: melodischen, knackigen Hardrock hoechster Qualitaet.
Man kann sich dann auch gern als "Ewiggestrigen" beschimpfen lassen, der angeblich das gleiche Album 99 Mal kauft. Man kann es aber auch ganz einfach Stil nennen.
"Killing the dragon" enthaelt kein einziges Fuellstueck, man muss sich nur die Zeit nehmen, die Songs wirken zu lassen. Gerade das verkannte "Rock'n'Roll" gehoert fuer mich zu den besten Songs der CD. "Killing the dragon", "Along comes a spider", "Better in the dark (geiles Solo!)" sind zum Einstieg drei richtige Knaller,und der Song, der offensichtlich dem Ex-Gitarristen Craig Goldie gewidmet ist, macht richtig Spaß.
Fazit: Dio is back - und ich freue mich schon auf die Tour mit Deep Purple (leider ohne Jon Lord)
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