Ein vom Eheleben gelangweilter Mann lässt sich auf eine Affäre mit einer bildhübschen Femme Fatale ein, woraufhin er seinen Verstand verliert und die bezaubernde Fremde scheinbar immer und immer wieder tötet. Doch bereits die Eröffnungsszene, in der wir einen Einblick in Rick's Kindheit gewährt bekommen, macht schnell klar, dass sich noch mehr hinter dem Ganzen verbirgt. Durch einen Unfall wird Rick's Vater an den Rollstuhl gefesselt, woraufhin ihn seine Mutter zu hassen beginnt und seitdem mit einem unheimlichen Fremden zu schlafen beginnt. Dieser Fremde scheint ein Inkubus zu sein, ein Dämon aus der jüdischen und christlichen Mythologie. Im späteren Verlauf des Films hat dieser Dämon noch weitere Auftritte und scheint Mitschuld am Verlust von Rick's Verstand zu tragen, so dass schnell die Frage aufgeworfen wird, wie die albtraumhafte Gestalt in den restlichen Film passt.
Die Inszenierung von Killing Ariel ist sicherlich nicht der Hauptgrund, weshalb man sich den Film ansehen sollte. Alles wirkt eher kostengünstig und ganz klar aus dem B-Movie Bereich, weshalb sich auch ausschließlich Liebhaber dieser Filmgattung mit dem Film anfreunden werden. Weiterhin werden viele ihre Probleme damit haben, dass der Film nur wenige, wirkliche Spannungsmomente besitzt und auch deutlich mit brutalen Details spart. Wenn Rick Ariel immer wieder tötet, greift er dabei durchaus mal zur Axt oder zur Kettensäge, doch bis auf wild spritzendes Blut bekommt man hier nur wenig geboten. Vielmehr zieht Killing Ariel seinen Unterhaltungswert aus seiner eigenwilligen Story. Was geht hier vor sich? Wieso kehrt Ariel immer wieder von den Toten zurück? Was hat es mit dem Inkubus auf sich? Die letzten 10 Minuten, die Auflösung also, sind dann richtig umwerfend geraten und der eindeutige Höhepunkt des Films!
Fazit: Kostengünstiger B-Gruselfilm mit besserer Story als der Durchschnitt und einem wirklich gelungenem Ende bzw. überraschenden Auflösung.