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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
na ja..., 21. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Killer Barbys vs. Dracula (DVD)
Ein Vergnügungspark in Torremolinos an der sonnigen Costa del Sol: Während die Band Killer Barbies sich auf ihren Auftritt vorbereitet, trifft ein Leichenwagen ein, dem Genossin Irina (Lina Romay) entsteigt. Besagte Dame leitet das transsylvanische Tourismusbüro und will zu Marketingzwecken die größte Attraktion ihres Landes im Park ausstellen, nämlich - ja was wohl? - den guten alten Grafen Dracula höchstpersönlich. Dessen unverwüstlicher Leichnam liegt mit einem Pflock im Herzen brav in seinem Sarg und träumt von alten Zeiten; ein beschaulicher Zustand, der sich recht schnell ändert, als die Killer Barbies auf der Bühne ihren Song „Wake Up" spielen. Angeregt durch den punkigen Powerpop (und Sängerin Silvia Superstar im besonderen...), erwacht der Graf, entsteigt seinem Ruhelager und widmet sich für den Rest des Films seiner Lieblingsbeschäftigung, d. h. dem Aussaugen sterblicher Wesen, wobei es ihm natürlich das weibliche Geschlecht besonders angetan hat... Der spanische Regisseur Jesus Franco Manera - besser bekannt als Jess Franco - ist Fans europäischer B-Movie-Kultur schon seit langem ein Begriff. Sein kunterbunter Output umfaßt bis heute weit über 160 (!) Filme, deren qualitatives Niveau ebenso abwechslungsreich ist, wie die Gefilde in denen sie angesiedelt sind: Vom klassisch anmutenden Horror über Abenteuer-, Agenten- und Historienfilmen, Exploitationstreifen bis hin zur Pornographie gibt es wohl kaum ein Genre, das der mittlerweile 74jährige Veteran Franco ausgelassen hat. Hier liegt nun des Trash-Großmeisters jüngster Streich vor und übrigens ist dies schon der zweite Film, den er mit der spanischen Punkband Killer Barbies drehte: Bereits 1996 enstand „Killer Barbys", der allerdings in Deutschland bislang nicht erschienen ist (warum die Band in den Filmtiteln übrigens immer mit „y" geschrieben wird, entzieht sich meiner Kenntnis...). „Killer Barbys vs. Dracula" ist jedoch keine Fortsetzung dazu, sondern erzählt eine eigenständige, haarsträubende Story, die sich einerseits zwar als Genreparodie einordnen läßt, in erster Linie aber als reines Promo-Vehikel für die Band zu betrachten ist. Und als solches funktioniert der Film auch leidlich gut: Die Killer Barbies sind bekennende Trashfans, nehmen sich selbst nicht zu ernst und spielen einen munteren Punkverschnitt, der sich irgendwo zwischen Ramones, Misfits und Sex Pistols einordnen läßt. Rein filmisch kommt das ganze aber leider recht zahm und konventionell daher, und läßt sich nicht einmal ansatzweise mit Francos Trashklassikern der 70er Jahre vergleichen. Vergeblich sucht man die einstmals für den Regisseur typischen verrückten Kameraperspektiven, Ruckelzooms und Weitwinkelexzesse; hier dominiert die moderne Videotechnik und sorgt für optische Sterilität. Das Geschehen an sich bleibt durchgehend im jugendfreien Rahmen (SEHR untypisch für Franco!) und auch der Humor sprüht nicht gerade vor geistreichem Esprit. Dank der Killer Barbies und ihrer Musik kann man - gute Laune und geistige Getränke vorausgesetzt - zwar durchaus noch seinen Spaß bei diesem Film haben, ich lege Fans stattdessen jedoch den surreal-trashigen Vorgänger „Killer Barbys" ans Herz, der der Band in jeder Hinsicht besser gerecht wird. Bild- (1.66:1) und Tonqualität (DD 5.1 deutsch und englisch) der DVD sind durchaus zufriedenstellend. An Extras gibt es das Musikvideo „Candy" (feat. Bela B), das Making Of, Trailer, Bildergalerie sowie die angebliche Dokumentation „Die bizarre Welt des Jess Franco", die sich allerdings nur als ein ca. 15minütiger Zusammenschnitt abgefilmter Plakate und Filmfotos entpuppt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Fest für Trash-Fans!!!, 6. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Killer Barbys vs. Dracula (DVD)
Dieser Film ist schlecht! Er ist sogar so schlecht, dass die Handlung so schwer wiederzugeben ist, dass ich an dieser Stelle darauf verzichten möchte... Der durchschnittliche Zuschauer wird sich langweilen oder ärgern, jemand der aber auch Spaß an "Godzilla"- oder "Ed Wood"-Filmen hat, wird Tränen lachen (wo wie ich)... Der lächerlichste Dracula der Filmgeschichte torkelt durch eine wirre Handlung bei der man schon bald nicht mehr weiss, wer gut und wer böse ist. Für "Die Ärzte" Fans noch ein kleiner Tipp: Bela B. hat als Enkel von Bela Lugosi einen längeren Gastauftritt. Habe vor kurzem in einem Interview gelesen, dass er selbst zum Zeitpunkt der Dreharbeiten seine Rolle immer noch nicht ganz begriffen hat. Wer also mal wieder einen richtig schönen Trash-Videoabend machen möchte, sei dieser Film wärmstens ans Herz gelegt, alle anderen sollten diese DVD doch eher meiden...
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Gute Musik - schlecher Film, 20. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Killer Barbys vs. Dracula (DVD)
Ich habe mir die DVD grds. gekauft, weil ich ein Ärzte-Fan bin und mir durch die Ankündiung versprochen habe, dass dies ein guter Film sein könnte. Bela B. in einem Dracula-Film - noch zusammen mit den Killer Barbys - kann eine hochprozentige Mischung werden. Leider wurden meine Erwartungen nicht im geringsten erfüllt. Der Film sollte eigentlich eine Story aufweisen, aber leider ist diese nicht so wirklich zu erkennen. Wahllose Szenen reihen sich in gute Musikstücke ein, die in dem Film irgendwie lieblos zusammengemixt wurden. Einzige Lichtblicke ist Silvia Superstar (eine Augenweide für Männer) und - zeitweilig, da in einer Nebenrolle - Bela B., der einen transsylvanischen Musiker auf der Suche nach dem Durchbruch in der Musikszene spielt. Höhepunkte der DVD lagen eindeutig in den Liedern "Wake up" und "Candy". Diese Lieder kann man allerdings in jedem gut sortiertem Musikgeschäft kaufen. Dafür braucht es keine DVD mit einer langweiligen Story drum herum. Ich kann im Grunde niemandem empfehlen, sich diese DVD zu kaufen. Die Bildqualität ist teilweise äußerst übel (was wohl Effekte des Regisseurs sein sollten) und die Story hinkt sehr. Keine erhabene Vampirausstrahlung zu sehen. Der Graf Dracula gibt eine Witzfigur ohne jegliche Ausstrahlung ab. Klischees, dass Vampire nur in der Nacht tätig sind werden definitiv nicht erfüllt. Auch ist nichts zu sehen von der erhabenen "Schönheit" der Vampirwesen. Sie geben allesamt eine traurige, eher abstossende Szenerie ab. Nicht zu vergleichen mit "Tagebuch eines Vampirs", "Blade" oder ähnlichen Filmen. Ein Stern wegen der guten Musikeinlagen. Sonst hätte es von mir gar nichts gegeben.
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