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I Killed My Mother
 
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I Killed My Mother

Anne Dorval , Xavier Dolan    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Anne Dorval, Xavier Dolan, Suzanne Clement
  • Komponist: Nicholas S. L'Herbier
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 24. Juni 2011
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004X4SD4E
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.394 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der 17-jährige Hubert hasst alles an seiner alleinerziehenden Mutter: Von ihrem schlechten Kleidergeschmack bis zum lauten Schmatzen beim Essen und den Krümeln im Mundwinkel, vor allem ihre Manipulationsgabe erbost den Jungen. Parallel zu den ständigen Zankereien entdeckt Hubert seine Homosexualität, was für weitere Wirren im Leben des Heranwachsenden sorgt.

Video.de

Erfrischendes Debüt des kanadischen Regiewunderkinds Xavier Dolan. Für seine semi-biografische Tour de force ließ sich Autor, Regisseur, Produzent und Darsteller Dolan, der den ersten Drehbuchentwurf mit 17 in drei Tagen schrieb und mit 19 den Film drehte, u.a. von "Sie küssten und sie schlugen ihn" inspirieren und wartet mit Zitaten aus Literatur, Malerei und Musik auf. Die besondere Qualität liegt in der Ehrlichkeit der Auseinandersetzung, einer Mischung aus real geführten Gesprächen und fiktiven Wortwechseln.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Abgrundtiefe Hassliebe 7. März 2012
Von Joroka TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Eltern sucht man sich nicht aus. Kinder aber auch nicht. Hubert ist 17 Jahre, eine Zeit, in der mal eigentlich mit sich selber beschäftigt ist. Er lebt nach der Trennung seiner Eltern bei seiner Mutter und verstrickt sich mit ihr in heftige und lautstarke verbale Schlachten. Dabei sind es gar nicht so die großen Konflikte, sondern eher die Hilflosigkeit im Umgang miteinander und das fehlende Verständnis füreinander, welche ein Streit nach dem nächsten vom Zaun brechen. Jeder hat seinen Anteil daran und auch am Öl, dass wohldosiert immer wieder in die Flammen geschüttet wird. Doch völlig lossagen kann man sich auch nicht. Eine tiefe emotionale Verbundenheit oder ist es vielmehr eine Verstrickung bleibt als konstante Größe bestehen. Als Hoffnungsschimmer erscheint die räumliche Trennung durch den Internatsaufenthalt Huberts. Doch bei den Besuchen zuhause beginnt die alter Leier wieder von vorne....

Xavier Dolan führt Regie und spielt selbst die Hauptrolle in seinem tragischen Erstlingswerk. Der Kanadier gilt ein wenig als vielseitiger 'Wunderknabe'. Man merkt dem vorliegenden Werk auch an, dass Potential in ihm steckt. Doch jeder muss für sich selber entscheiden, ob er diesen Dauerkonflikt zwischen Mutter und Sohn sehen möchte. Ist zwar von den Beteiligten eindrucksvoll gespielt, aber zum Teil auf einer Stelle tretend, d.h. in einer Art Endlosschleife sich beständig wiederholend.
Huberts Homosexualität ist nur ein Randthema im Handlungsverlauf und zusätzliches Sprengmaterial für die Mutter, die erst über Umwege davon erfährt.

Anne Dorval als Mutter von Hubert kann einem zum Teil doch heftigst leid tun. Sie spielt für mich am besten. Mit Suzanne Clement, Francois Arnaud und Niels Schneider holte Dolan junge Schauspieler an seine Seite, die er auch wieder in seinem nächsten Film "Herzensbrecher" besetzte.

Extras: Leider nur Trailer

Fazit: Die Sternebewertung fiel mir schwer. 3 Sterne bedeuten so auch nicht Durchschnitt für mich sondern eher Unentschlossenheit.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mord in Gedanken 11. Februar 2012
Von zopmar
Format:DVD
Der eigenwillige Vorspann weckt neben dem Titel das Interesse und man bleibt dran. Die permanenten Auseinandersetzungen mit heftigsten Streitereien zwischen Mutter (Anne Dorval) und Sohn (Xavier Dolan) wirken echt und sind durchaus überzeugend. Der Hammer für die Mutter ist aber, dass sie von Fremden erfahren muss, dass ihr Sohn schwul ist. Wir sehen eine ganze Palette von Gefühlen, die die Mutter nach dem Schock durchlebt, ebenso wie die Schwierigkeiten, des Sohnes. Es wird weder für sie noch für ihn Partei ergriffen in dieser Schilderung einer phasenbedingten Hass-Liebe. Und auch das Umfeld wird eindrucksvoll geschildert. Vor allem die Lehrerin (die ihn nicht verführt!) und der Direktor der Schule, dem nach einer anklagenden Bemerkung gegenüber der Mutter von dieser aber so was von tüchtig der Kopf gewaschen wird, dass die Telefonleitung glüht.
Das Mutter-Sohn Verhältnis verdeutlichen zwei Aussagen. 'Wären meine Mutter und ich Fremde, würden wir uns mögen'. Und am Ende einer lautstarken gegenseitigen Beschimpfung fragt Hubert sie 'Was tust du, wenn ich heute sterbe?' Er geht, ohne die Antwort abzuwarten, hört also nicht, dass sie sagt 'Dann sterbe ich morgen'.
Ein erstaunliches Erstlingswerk, das emotional beeindruckt, filmtechnisch überraschend überzeugt und dabei auch noch ein heikles Thema angeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Kurz nach dem der junge Franko-Kanadier Xavier Dolan seinen ersten Film "I Killed My Mother",den er mit 19 Jahren
und kleinem Budget drehte und dann publik machte,da waren sich Kritiker,Presse und Festivals einig: hier erleben
wir die Geburtsstunde eines neuen Regiewunders.
Xavier Dolan erzählt in seinem Erstlingswerk auf berührend-spektakulärer Weise den Konflikt zwischen der allein -
erziehenden Mutter Chantal(Anne Dorval)und ihrem Sohn Hubert(Xavier Dolan),nebst dessen pubertäres Verhalten und
unfreiwilligen Coming-out.
Die Tragik in diesem Plot: Chantal ist restlos überfordet und in Hubert - ihrem Sohn - lodert das Feuer der Auf -
lehnung. Die Wohnung der Mutter,ein Zuhause,das nicht mehr seins ist,die endlosen Streitereien,die Hassliebe zu
Chantal und der vermeintliche Zwang,seine Gefühle und Sehnsüchte zu verschweigen,lassen Hubert glauben,dass es
nun nicht mehr so sein kann,wie es einmal war...
Xavier Dolans Regiedebüt zeigt quasi,in eindrucksvollen,poetischen Bildern,die Wiederbegegnung mit sich selbst
und seinen damaligen Nöten. In dem Film,der sehr autobiographisch angelegt ist,geht es aber auch um sensible
Einblicke in die Seelen seiner Charaktere,um den Versuch,Liebe Lust und Frust in Einklang zu bringen und sich
auf die Suche zu machen,nach der eigenen Identität.

I Killed My Mother ist visuell und akustisch ein fesselnder Film,authentisch,unheimlich Sexy und mit einem
mitreissenden Soundtrack.- Bitte mehr davon!
War diese Rezension für Sie hilfreich?

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