Marine-General Middelton wird in Saudi-Arabien entführt. Mutmaßliche Täter: Eine islamische Terrorgruppe. Ein Spezialteam der Marines wird nach Syrien geschickt, wo man Middelton und seine Entführer vermutet. Mit dabei: Kyle Swanson, Sniper (also Präzisionsschütze) bei den Marines mit langer Erfahrung. Die Hubschrauber mit den Teams stürzen ab. Einzig Überlebender ist Swanson. Doch er täuscht seinen Tod vor, um weiter an der Befreiung des Generals arbeiten zu können. Nach und nach kristallisiert sich heraus (und das ist dem Leser schon früh klar, deswegen kann ich es hier erwähnen), daß amerikanische Kräfte an der Entführung mitgewirkt haben. Allen voran der Sicherheitsberater des Präsidenten und der Chef der größten privaten Sicherheitsfirma. Ihr Ziel ist es, die Privatisierung der Armee voranzutreiben. Swanson sieht sich einem extrem schweren Einsatz gegenüber.
Keine Frage, der Einstieg in diese neue Serie um den Sniper Kyle Swanson ist durchaus gelungen, auch wenn der Anfang sich etwas holperig "angefühlt" hat. Die Charakterisierung der Figuren fand ich stellenweise etwas übertrieben. Aber Coughlin fängt sich und schöpft aus seinem Erfahrungsschatz als Scharfschütze.
Natürlich muß er sich den Vergleich mit etablierten Superhelden à la Mitch Rapp (von Vince Flynn) und Jack Reacher (von Lee Child) gefallen lassen. Da fehlt noch ein wenig (zumindest im Vergleich zu Flynn). Aber vier Sterne hat sich Coughlin verdient.
Ich bin auf den nächsten Teil gespannt!