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Kill Whitey
 
 

Kill Whitey [Kindle Edition]

Brian Keene , Michael Krug
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Larry Gibson sehnt sich nach Abwechslung in seinem eintönigen Alltag als Lagerarbeiter. Als er Sondra kennenlernt, eine betörende Stripperin, wird sein Leben schlagartig aufregend zu aufregend. Von einem Tag auf den anderen sterben seine Freunde, und er ist auf der Flucht vor der Polizei der russischen MafiaPolizei, und einem scheinbar unbesiegbaren Wahnsinnigen. Will Larry überleben, muss er einen Weg finden, Whitey zu töten

Über den Autor

Brian Keene ist ein Bestseller-Autor zahlreicher Romane, darunter The Rising, City of the Dead, Terminal, The Conqueror Worms und Fear of Gravity. Für mehrere seiner Bücher und Kurzgeschichten werden derzeit Film-, Videospiel- und Comicbuchfassungen entwickelt. Er ist zweimaliger Gewinner des Bram Stoker Award.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Larry ist ein typischer Junggeselle. er hat einen anstrengenden Job, eine Junggesellenbude und geht abends gern mit seinen Freunden und Arbeitskollegen ein paar Bierchen kippen. Der nette Mann ist im großen und ganzen eigentlich zufrieden mit seinem Leben. Mit Frauen hat er außer einigen Affären auch nicht viel am Hut. Das ändert sich schlagartig, als er sich von seinen Kumpels in ein Striplokal schleppen lässt und die schöne Tänzerin Sondra die Bühne betritt. Er ist ihr sofort und ohne wenn und aber verfallen. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Die Liebe zu Sondra wird ihm noch teuer zu stehen kommen, denn als sie ihn verzweifelt um Hilfe bittet, ist ihm Whitey auf den Fersen...

Das Buch beginnt sofort spannend und rasant. Der Leser wird in eine Geschichte geworfen, die stark an einen schnellen Actionfilm erinnert. Dabei besteht permanent ein steiler Spannungsbogen. Der Schreibstil selbst ist sehr flüssig. Das macht es leicht das Buch in einem Rutsch durchzulesen.

Positiv zu erwähnen ist auch, dass der Autor kein Blatt vor den Mund nimmt. Er bedient sich einem trockenem Humor und beschreibt so auch die grausamen Szenen bis ins kleinste Detail. Die Protagonisten des Buches unterhalten sich auch gerne mal in einer derben Sprache. Das macht die Story noch authentischer.

Für mich war "Kill Whitey" ein absolutes Hightlight aus dem Horrorbereich. Es war für mich unmöglich das Buch aus der Hand zu legen und ich bin förmlich über die Seiten geflogen. Das lag vor allem an dem rasanten Verlauf der Geschichte.
Ich muss aber auch sagen, dass die Geschichte nichts für schwache Nerven oder Menschen mit niedrigem Ekelfaktor ist, da es schon recht brutal zugeht und die blutigen Szenen bis ins kleinste Detail beschrieben werden.
Für Horror- und Thrillerfans der ersten Klasse, aber ein absolutes Musthave im Buchregal!
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Der Clou 25. Januar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Larry Gibson sehnt sich nach Abwechslung in seinem eintönigen Alltag als Lagerarbeiter. Als er Sondra kennenlernt, eine Stripperin, wird sein Leben schlagartig aufregend ... zu aufregend. Von einem Tag auf den anderen sterben seine Freunde, und er ist auf der Flucht vor der Polizei, der russischen Mafia und einem scheinbar unbesiegbaren Wahnsinnigen. Will Larry überleben, muss er einen Weg finden, Whitey zu töten....

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus der Nachschau erzählt. Normalerweise eine interessante Perspektive, hier aber ein Problem. Die Spannung leidet nämlich darunter. Was wäre, wenn die Geschichte von David und Goliath auf diese Weise erzählt worden wäre? Wo bliebe da die Überraschung? Klar ist also von Anfang an, wie das ganze ausgehen wird. Also wartet man beim Lesen auf eine Wendung, auf einen Clou, der dem Geschehen zumindest einen überraschenden Ausgang verleiht. Aber leider fehlt der Clou. Es werden zwar mystische Andeutungen gemacht, auch ist das Schicksal einzelner Personen bleibt ungeklärt, aber mehr erfährt man leider nicht. Ein interessanter Dreh, das wäre es gewesen, denkt man sich.

Zweifellos ist der Autor einer der Besseren. Seine Variationen über das Zombie-Thema sind den Fans schon lange als Leckerbissen bekannt. Aber vorliegend scheint das alles nicht so geklappt zu haben. Man kann sich vorstellen, dass es sich bei dem Buch inhaltlich mehr um ein Gedankenspiel des Autors (wie wäre es, wenn man mal einen nur äußerst schwer zu tötenden Wahnsinnigen auf die Menschheit loslässt...") als um einen ausreichenden Romanstoff handelt. Als Kurzgeschichte ist es wohl zu lang und als Roman etwas zu kurz (s.o.). Das scheint den im Verlag Verantwortlichen aber such schon aufgefallen zu sein. Denn aus welchem Grunde muss dem Roman ein Vorwort vorangesetzt werden, in dem der Romanautor über den grünen Klee gelobt wird? Im Übrigen wäre das gar nicht nötig gewesen, denn Keene ist ja einer der besten seines Faches. Wohingegen ein Roman zunächst erst mal für sich selbst sprechen sollte.

Wenn man aber auf viel Blut und Gemetzel steht und sich weiter keine Gedanken machen will, dann ist der Roman sicher als gut zu bezeichnen. Tut man das nicht, oder will zumindest daneben noch etwas Handlung, dann bleiben nur noch übrig zwei Sterne zu vergeben.
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Unbedingt Lesen! 14. Dezember 2010
Von Wolf Books TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Larry's Leben ist recht eintönig. Als Lagerarbeiter verdient er sein Brot und nach der Schicht hängt er gerne mal mit seinen Kumpels ab, während zu Hause nur sein dicker Kater auf ihn wartet. Sein Leben ändert sich erst, als Larry eine gewisse Sucht für eine russische Stripperin entwickelt. Tagtäglich zieht es ihn fortan in diese "Kneipe", mal mit seinen Kumpels, mal allein, nur um Sondra tanzen zu sehen. Eines Abends jedoch tritt sie nicht auf und auch in dem Schuppen selber, scheint die Stimmung nicht richtig zu laufen - vielleicht liegt das ja an Sondra, die sich unter Larry's Auto versteckt, in der Hoffnung, dass er ihr helfen kann: Whitey zu töten...

An sich klingt die Geschichte simpel: eine "unschuldige" Stripperin / Prostituierte, gezwungen von einem bösen Zuhälter anschaffen zu gehen, trifft auf den trotteligen Anti - Helden. Beide verlieben sich und werden am Ende glücklich. Nö - das wäre für dieses Buch dann doch zu plump.

Larry selber ist ein absoluter Normalo, nicht gaz dumm, aber auch nicht wirklich der hellste, wird er in diese Geschichte hineingezogen - und das nur aus Edelmut. Die russische Prostituierte, die natürlich nie in diesem Milleu arbeiten wollte, träumt eigentlich von dem Leben als Jeniffer Aniston. Dennoch, diese Frau ist ein ausgekochtes Ding.

Die Geschichte selber spielt sich in kürzester Zeit ab. Der Leser kommt kaum zu Luft, schon geht die Jagd weiter. Dabei weiß man eigentlich nicht wirklich manchmal, wer hier gejagt wird und wer hier flüchtet... Das bringt ungeheuren Spaß beim Lesen und macht diesen Thriller zu etwas Besonderem.

Whitey, der sein ganz eigenes mystisches Geheimnis hat (nein, er ist kein Vampir), weiß, wie man seine Feinde besiegt. Mit schnellem Tempo mordet und meuchelt er und ist oft ganz nah dran auch Larry ans Leder zu gehen. (Hilfreich ist auch das Personenregister, man würde sonst zu oft neigen,die vielen Leichen zu vergessen und fragt sich am Ende, wer noch Otar war, oder Alexander...) Wer also kein Blut mag und auch vor einem schönen Gemetzel zurückschreckt, der ist bei diesem Buch vielleicht nicht der glückliche Leser. Wer aber Gefallen daran hat, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Die Verfolgungsjagd und besonders die Tatsache das Whitey wie aus dem Nichts immer und immer und immer wieder auftaucht, fast schon wie ein Videospiel-Gegner, bringt einem gerne zum Lachen, führt aber auch zu immer weiteren schön geschilderten Blutvergießen. Diesen Kerl kriegt man einfach nicht tot...

Whiteys jugendliches Geheimnis selber und sein Antrieb, Sondra überhaupt haben zu wollen, fand ich als einziges ein wenig eklig, führte aber nicht dazu, dass Buch nicht mehr zu mögen. Das Buch ist knackig geschrieben, "nur" 274 Seiten lassen den Leser zumindest für eine kurze Zeit nicht mehr aus seinem Bann. Ich war selber völlig gefesselt und konnte erst aufhören zu lesen als "es" dann endlich passiert ist.

Irgendwie putzig - ja putzig - fand ich Sondra. Nicht nur, dass man ihren Dialekt gut herauslesen konnte, führte auch ihr ewiges Njet und Da dazu, sie nicht zu mögen. Während ich für Larry wirklich Sympathien empfunden habe, war ich dann doch froh, dass es mit Sondra so ausgeht, wie es ausgeht. Ein wenig kindlich kam sie einen schon daher, etwas unschuldig und natürlich absolut hilflos. Jetzt aber nach der Lektüre denke ich, sie war ein ganz schön ausgekochtes Ding...

Zum Grübeln brachte mich der letzte Satz, wäre die Geschichte nicht irgendwie abgeschlossen, würde ich ja fast an eine Fortsetzung glauben, schließlich bleiben ja noch Fragen offen. Und da ich beim Lesen sowieso immer das Gefühl in einem verrückten Videospiel zu stecken , würde ich sehr gerne eine weitere Runde "Kill Whitey" spielen.

Es ist ein unterhaltsames, spannendes Buch, mit viel Witz und blutigem Horror. Ich hab Stephen King schon gelesen und nun kann auch ich zustimmen: Brian Keene ist besser... Unbedingt Lesen!
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