Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wiedergeburt des Heavy Metal, 9. Januar 2003
Metallicas Debüt Kill'Em All gilt als absolut bahnbrechend für die Geschichte des Heavy-Metal. Nachdem die Bands der 70er ausgedient hatten und der Metal durch die NWoBHM praktisch von England aus bestimmt wurde erhob sich Metallicas Demotape "No Life 'Till Leather" aus dem Underground und verbreitete sich bei den Metalfans wie ein Lauffeuer. Die Songs des Demotapes bildeten einen Teil des Albums Kill'Em All, das eine Art Wiedergeburt des Metal darstellte und durch diesen Schub aus dem Underground den Siegeszug des Heavy-Metal in den 80ern entscheidend antrieb. Es war das erste Speedmetal Album der Geschichte, der Sound härter, schneller, aggressiver, als alles was man zuvor gekannt hatte. Nebendem zeigte sich auch Metallicas Talent und die bleibende Qualität ihrer Kompositionen, für ein Debütalbum ist Kill'Em All geradezu unglaublich, auch wenn Kill 'Em All gegen z.B. Master Of Puppets mehr wie ein Rohdiamant wirkt. Metallica gelang bereits zu Anfang ein Klassiker, während die Debüts von Slayer, Megadeth oder Anthrax eher unbedeutend blieben.Die Riffs aus "Hit The Lights", "No Remorse" oder "Motorbreath" sind aber keine Phänomene der damaligen Zeit sondern haben auch nach 20 Jahren kein bisschen ihrer Frische verloren. Wie Metallica mit ihren Gitarren einen Rhythmus erzeugen, angetrieben von Schlagzeug und Bass, war bis dahin in dieser Form unbekannt, Thrashmetal war geboren. Komplexere Stücke wie "The Four Horsemen" mit seinem genialen Doppelsolo, deuteten an, dass aus dieser Band etwas ganz grosses werden würde, gerade wenn man es mal mit dem wirren "The Mechanix" von Megadeth, welches mehrheitlich der gleiche Song ist. Die Soli kommen bei jedem Track messerscharf und hyperschnell, werden aber nie langweilig. Metallicas Sound Attacke wirkt zu keinem Zeitpunkt unkontrolliert, sondern präzise und gerade deshalb um so heftiger. Ein absolutes Highlight ist das Basssolo von Cliff Burton, der sich dadurch selbst ein Denkmal gesetzt hat. Jeder Metalfan kennt Songs wie "Seek & Destroy", welches zu einem Klassiker der Metalgeschichte wurde und einer der besten Live-Songs von Metallica ist. Dieses Album ist also nicht nur aus historischer Sicht wertvoll, sondern wird sich selbst auch musikalisch gerecht. Es ist vollständig stimmig, wird nie langweilig, ist gleichmässig energiegeladen und ist vorbehaltlos zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Metal up your ass!!!, 10. September 2002
Das Debütalbum von Metallica - gleichzeitig ihr härtestes, aggressivstes und brutalstes. Krasse Texte, eingängige, harte Riffs und rasende Soli. Wenn man sich diese CD in den Player packt, kann man sich dazu abreagieren, mitgrölen oder begeistert Luftgitarre spielen und einfach nur abrocken. Schon der Opener "Hit the lights" ist einfach nur geil mit den schnellen Soli zwischendurch, der folgende Song "The four horsemen" beweist, dass Metallica nicht einfach nur irgendeine billige Haudrauf-Truppe sind, sondern was von Rhythmuswechseln etc. versteht. Eingängig ist dann vor allem "Motorbreath" und hammermäßig natürlich Cliff Burtons (R.I.P.) Bass-Spiel bei "Anasthesia" und der Riff-Killer "Jump in the fire" (welch ein Solo am Ende - oh Gott, ist das krass!). Aber damit hat das Wegpusten des Kopfes und der Ohren noch kein Ende: es folgen Stücke wie "Phantom Lord", das brutale, schnelle "Whiplash" und vor allem das hyperaggressive "No Remorse" mit einem der geilsten Gitarrensoli (ganz am Anfang)überhaupt in der Metal-Geschichte wie ich finde. "Metal Militia" ist dann der finale Plattmacher. Alles in allem: Einfach geil; geile Soli, coole Riffs und klasse Songwriting. - Wenn man das Album zu Ende gehört hat, muss man erst mal durchpusten - das ist garantiert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Urknall, 7. April 2006
Wir schreiben das Jahr 1984. Ein Freund leiht mir eine LP ( die schwarzen runden Dinger mit Rillen ) und murmelt etwas von Wahnsinn,unglaublich,volles Brett usw. Diese LP war "Kill'em all" und nach dieser Scheibe war nichts mehr wie zuvor !! Noch nie zuvor wurde Speed/Trash mit dermaßen genialen Melodien und Abwechslungsreichtum verbunden. Der Sound springt dir mitten ins Gesicht ! Im totalen Gegensatz zum aktuellen "St.Anger" stecken hier noch wirkliche Ideen in den Songs . z.B.: "Whiplash": Eingeleitet vom genialen "(Anesthesia)-Pulling Teeth" ,Basssensensation von Cliff Burton (R.I.P) ,ultraschnell und hart mit dem Bekenntnis "we`ll never stop , we never quit ,because we`re Metallica ! " "The Four horsemen":Unglaublich abwechslungsreich und hart "Seek and destroy" : Die Livehymne schlechthin . Das Lied , bei dem sich alle "load"-und "reload"-Fans bei Konzerten ängstlich umschauen . "No remorse": Wiederum superhart und abwechslungsreich. Was den Sound betrifft: Das Album ist sehr kernig und erdig produziert. Im Vergleich zu "St.Anger" , multimillionendollarproduziert , ziehe ich "Kill`em all " klar vor. Und hey : CD einlegen , Anlage aufreissen und headbangen ! Es zählt das wesentliche und das sind die Songs ! Ich schliesse mir den legendären Worten von Mick Wall von der HardRock/HeavyMetal-Zeitschrift "Kerrang" : " Bang that head that doesen`t bang !!!!"
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|