Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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83 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klarstellung zum Thema Schnitte und Empfehlung, 21. November 2006
Quentin Tarantino hat zwei Versionen seiner Kill Bill-Saga geschnitten bzw. schneiden lassen. Eine Version für den östlichen (Japan etc.) Markt, bei denen drastische Gewaltdarstellung in Filmen ein Stilmittel ist, welches sich aus dem kulturellen Hintergrund der dortigen Filmindustrie erklärt, und eine Version für den westlichen Markt. Dazu zählen Europa, Amerika, USA und Kanada. Ja, auch in Amerika ist die Szene im House of the Blue Leaves in Schwarz-Weiß und ein von Tarantino gewolltes Stilmittel. Deswegen wirkt diese Szene auch so gut in den Film integriert. Sie war eben volle Absicht um einer Zensur (die auch in den USA vorkommt und hier sicherlich passiert wäre) von vornherein zuvorzukommen.
Ich habe beide Versionen gesehen, also auch die Japan Version. Die Schnitte sind dabei tatsächlich nebensächlich. Es handelt sich um Sekundenschnitte, die an ganz wenigen Stellen vielleicht nicht hätten sein müssen, die man aber auch nicht vermisst, wenn man sie nicht kennt. Die s/w Szene wirkt (zugegebenermaßen) in Farbe noch drastischer und intensiver, ist dann aber auch fast nur noch eingefleischten HC-Splatter oder Japan-Schwertfilm-Fans zuzumuten (wie ich einer bin). Wer diese Szenen sehen will und sich in den genannten Genres auskennt, wird in den einschlägigen Quellen fündig und kann die Filme in den östlichen Versionen "genießen".
Allen anderen kann ich diese Box UNEINGESCHRÄNKT empfehlen. Sie enthält die Versionen, wie sie Tarantino für "uns Wessis" vorgesehen hat und sind nicht beschnitten. Der zweite Teil ist sogar im Vergleich zur Japan-Version ungeschnitten.
Man darf also bedenkenlos zugreifen...denn es ist in der Tat ein GRANDIOSER FILM (es sollte ja eigentlich nur einer werden).
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127 von 148 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Immerhin in einer Hülle ..., 20. September 2006
Das Warten auf den Director's Cut geht also weiter - aber er wird kommen, da bin ich mir sicher. Auch wenn es dabei gar nicht um den (Auseinander-)Schnitt geht sondern um das Wiederzusammenfügen dessen, was zueinander gehört.
Irgendwie ist es albern, diesen Film, den ja doch jeder kennt, noch besprechen zu wollen. Und auch die Tatsache, daß Kill Bill EIN Film sei, ist hinlänglich verbreitet worden. Und doch, allenthalben heißt es, der erste Teil sei der bessere und Teil zwei wäre demgegenüber abgefallen. Ich hoffe sehr, daß diese Box und später der unvermeidliche Directors Cut helfen werden, den wahren Geniestreich Tarantinos zu verdeutlichen.
Zweifellos ist Kill Bill ein hervorragender Actionfilm. Doch das außergewöhnliche daran ist, daß er entgegen unseren Sehgewohnheiten umgekehrt aufgebaut ist. Eigentlich beginnt er mit dem bzw. den Showdowns, deren zwar noch etliche folgen, die sich aber stetig abschwächen, anstatt sich zu steigern. Die Handlung bzw. die Begründung für die Eskalation wird erst später geboten, wenn der Zuschauer auch tatsächlich wissen will, was da wohl passiert sein mag.
Und es funktioniert: Während man sonst gelangweilt eine Pseudohandlung über sich ergehen läßt, um dann immer heftigere Actionkaskaden bis zum Showdown am Ende des Films sprichwörtlich zu er-"warten", hat man hier keine Ahnung, wie der Film wohl endet - obwohl der Titel "Kill Bill" von der ersten Minute an nie einen Zweifel ließ.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Martial-Art der nächsten Generation, 8. Mai 2007
Ganz klar: Für Fans von Martial-Art und Quentin Tarantino ein muss.
Aber auch für alle anderen haben diese Filme, zusammengepackt in dieser Schuber-Collection, einiges zu bieten. Eine tolle Story und klasse Schauspieler sorgen für Spannende Unterhaltung.
Tarantinos bekannte Methode, durch Rückblicke und Zeitsprünge Spannung zu erzeugen, ist auch hier wieder mal vorhanden. Und es kommt den Filmen nur zu Gute. Das abwechseln von farblichen, Schwarz-weißen und gezeichneten Szenen machen die Filme ebenfalls sehr anschaulich und abwechslungsreich.
Es kommt nie langeweile auf.
Die Kampfszenen sind einfach toll umgesetzt.
Im ersten Teil geht es eher etwas herber zu. Es fließt ziemlich viel Blut, allerdings sind diese Szene wie oben schon erwähnt klassisch in schwarz-weiß umgesetzt. Das hat den einen Vorteil, dass nicht annähernd soviel Ekel aufkommt, zum anderen gibt es einem das Gefühl der alten Martial-Art Filme wieder.
In Vol. 2 geht es etwas ruhiger zu. Es wird ziemlich viel geredet und erklärt, allerdings kommt trotzdem keine langeweile auf, da die Dialoge im typischen Tarantino-Stil einfach nur Spaß machen. Aber auch die Kampfszenen kommen nicht zu kurz.
Fazit: Diese Filme bieten eine tolle Story, klasse Schaupsieler und spannende Kämpfe und sind alle male, trotz wenig Bonusmaterial, das Geld wert.
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