Ein gerade noch durchschnittlicher Patterson.
Die Handlungsstränge sind teils etwas konfus. Zu viel für einen Roman. Entführte Kinder des US-Präsidenten, gleichzeitig eine Terrorzelle, die in Washington ihr Unwesen treibt. Dabei werden aber die Stränge insgesamt
vernachlässigt und nicht in aller Konsequenz abgearbeitet.
Was die früheren Romane der Cross-Reihe aausgezeichnet hat, nämlich das akribische Ermitteln und Entwickeln des Falles, geht hier unter. Zu viel hin und her, am Ende wird dann alles zu schnell und unspektakulär gelöst.
Da hinsichtlich eines Handlungsteils das Ende offen bleibt, zeichnet sich eine mögliche Fortsetzung ab.
Das Buch ist nicht schlecht, kann aber den Vergleich mit den frühen Werken der Cross-Reihe nicht aufnehmen.