Zeitschrift Berg, Nr. 1/2001
Zeitschrift Berg, Nr. 1/2001
Kurzbeschreibung
Trekking-Reiseführer mit Karte 1:50.000 und Panoramaaufnahmen vom Gipfelbereich sowie neuer Machame Route und aktuellem Beiblatt.
296 Seiten, 11 Farbfotos, 150 schwarz-weiß Fotos, 20 Panoramaaufnahmen, 10 Grafiken, 20 Übersichtskarten zu den Berg- und Reiserouten, 55 Skizzen/Zeichnungen, 4 Stadtpläne
Kilimanjaro/Tanzania United Republic of Tanzania, die ehemalige deutsche Kolonie Ostafrika lockt alljährlich Hunderte von Touristen und Bergsteigern zum höchsten Berg Afrikas. Seit Trekking immer beliebter wird und die Flugpreise immer günstiger werden, rückt auch der Kilimanjaro (von den Einheimischen auch Kibo oder Kili genannt) mehr und mehr in die Herzen der europäischen Bergsteiger. Dazu kommt, dass durch die offene Grenze zwischen Kenia und Tanzania die Besteigung auch für nicht so begüterte Touristen erschwinglich wurde. Und wenn man schon einmal in Mombasa/Kenia ist, ist es nur noch ein Katzensprung nach Tanzania.Topaktuell: Berg- und Trekkingrouten am Kilimanjaro, Mawenzi, Mount Meru und am Ol Doinyo Lengai sowie Safarirouten in die Nationalparks. Informationen über Besiedelung, Fauna, Flora, Geologie, Nationalparkbestimmungen, Sternenhimmel, Strände, Telefon-/Faxnummern, Tourismus. Neu im Reiseführer sind die Beschreibung der Machame Trekking Route über den South Circuit, der Rongai Route am Kilimanjaro, der Mount Meru, der Ol Doinyo Lengai sowie mehr Informationen zum Gombe Stream Nationalpark und Zanzibar. Weitere Vorbereitungen von A-Z "Adressen, Checklisten, Ausrüstungs-, Flug-, Gesundheits-, Hotel-, Klima- und Verpflegungshinweise. Organisatorisches (Buchungshinweise), Reisebüros (Agenturen), Bus-, Eisenbahn- und Schiffsverbindungen" und viele praktische Tips.
"Hervorragender Begleiter!
Zuerst dem Buch skeptisch gegenüberstehend nahm ich es einfach mit nach Afrika. Schnell entpuppte es sich zur idealen Literaturbegleitung. Das Buch beschreibt jede einzelne der vielen Routen auf eine sehr aufschlußreiche und detaillierte Weise. Dem Leser werden nützliche Tips für die Besteigung gegeben. Hinzu bietet das Buch zwar kurzgehalten, aber doch hilfreiche Information über Nationalparks der Umgebung. Da ich nicht auf Sansibar war, kann ich zu diesem Teil nichts sagen. Was den mir bekannten Teil angeht, so kann ich dieses Buch nur WÄRMSTENS empfehlen! (Rezension eines Lesers aus Baden Württemberg)
"Kilimanjaro 5896 m
Die deutsche Schreibweise ist Kilimandscharo und unter Bergsteigern spricht man nur vom Kibo oder Kili. Es gibt keinen Konsens, wie der Berg zu seinem geläufigen Namen Kilimanjaro kam. Die hier lebenden Landbauern nannten den höheren Gipfel Kiboo und den kleineren Kimawenzi. Andere sprechen von Wortteilung, so kommt Kilima aus der Kiswahilli Sprache und njaro würde in der Kichagga Sprache Karawane/Orientierungspunkt bedeuten, bei den Massai Ursprung des Wassers, bei den Küstenbewohnern hingegen war ngare ein Dämon der Kälte.
Hinweis: Zur Jahreswende 1999/2000 wurde die Normalroute von einer internationalen Gruppe, bestehend aus Vermessungsingenieuren und Wissenschaftlern unter deutscher Leitung, mit neuester GPS-Gerätetechnik (Global Positioning System = Satellitenmessung) neu vermessen. Die Angaben wurden vom Nationalpark Office noch nicht bestätigt. Marangu Gate 1883 m; Horombo Hut 3715 m (exakt 3714m und 55 cm); Kibo Hut 4699 m (exakt 4699 m und 19 cm);"Peter Rotter, Jahrgang 1944, schrieb 1979 seinen ersten Reiseführer über Ecuador. Er bestieg den Chimborazo, Cotopaxi, Guagua Pichincha, Tungurahua, war am Cayambe, Illiniza Nord und auf dem Inkatrail. Bereiste alle beschriebenen Reiserouten, führte mehrere Trekkingtouren sowie Urwaldexkursionen und besuchte auch die Inselwelt Galapagos. Durch Sammeln von Informationen ist sein umfangreiches Wissen immer topaktuell.
Der Verlag über das Buch
Der Autor über sein Buch
Umschlagtext
Über den Autor
Auszug aus Tanzania. Kilimanjaro. Trekking- Reiseführer. Safari und Zanzibar. Mit Panoramaaufnahmen vom Gipfelbereich. von Peter Rotter. Copyright © 2000. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Mawenzi 5148 m Die Kletterer unter den Bergsteigern behalten sich den Mawenzi im Auge, denn er ist ihr Zusatzberg. War auch keiner von uns auf diesem Gipfel, so konnte doch Rudolf Jauk eine Beschreibung aus Berichten zusammenstellen - Erstbesteigung 1912.
Mount Meru 4566 m Im Schatten des Kilimanjaro steht ein nicht zu verachtender Viertausender mit einem formschönen ausgeprägten Vulkankrater, der Mount Meru. Sein letzter Ausbruch war 1877 mit anhaltender vulkanischer Tätigkeit bis 1910. Die Besteigung ist anspruchsvoller als die Normalroute zum Kibo. Er befindet sich im Arusha Nationalpark, einem kleinen Naturschutzgebiet, dessen vielseitige Tierwelt nach der Besteigung einen Besuch wert ist. Der Mount Meru sollte vor dem Kibo zur besseren Aklimatisierung bestiegen werden, eigene Erfahrungen haben dies bestätigt. Außerdem führt der Anmarsch durch zauberhafte tropische Wälder.
Lengai Treck Vom Empakai Krater 3200 m zum Lake Natron 630 m Höhe. Eine Trekkingtour für leistungsstarke Touristen mit guter körperlicher und physischer Verfassung.
Ol Doinyo Lengai 2878 m - Kraterdurchmesser ca. 250 m Der heilige Berg der Massai auf dem der Gott Ngai wohnt. Noch heute bringen ihm die hier lebenden Massai Opfergaben dar und noch heute ist der Berg immer wieder aktiv und qualmt. Sein letzter Ausbruch war 1983 und seine Asche schwebte bis in die Serengeti.
Die Massai Man teilt das Volk in zwei große Gruppen, die Samburu (Halbnomaden) und die Baraguyu (Seßhaften). 80 Prozent der um Arusha lebenden Massai - man schätzt sie auf 110.000 - sind bereits seßhaft. Ihr Lebensstil hat sich vom traditionellen Dorfleben weit entfernt. Sie verdienen sich ihren Lebensunterhalb unter anderem als Händler, Hotelangestellte, Taxifahrer und Fremdenführer.
Die Massai und der Ngorongoro Krater Schon vor Millionen von Jahren lebten Menschen im Ngorongoro Gebiet (s. S. 184). Olduvai Schlucht, Geburtsort der Menschengeschichte.Ein kleiner Stamm, sie nennen sich die Hadzabe, leben noch heute wie ihre Vorfahren am Rande des Ngorongoro Gebietes im Eyasi Becken. Sie sammeln Wurzeln, Holz, Wildfrüchte (Beeren), Honig und jagen mit Pfeil und Bogen. Ihre Sprache ähnelt den Klicklauten der Buschmänner Südafrikas. Sie repräsentieren eine sehr alte Kultur, die vor ca. 2000 Jahren mit den Mbulu aus Äthiopien ins Ngorongoro Gebiet kam.
Anhang Märkte Die afrikanischen Märkte sind sehr farbenfroh und es gibt dort vieles zu beobachten. Beim Einkaufen sollte man das Handeln nicht vergessen, denn dies ist üblich. Bei Souvenirs ist natürlich mit einer größeren Ausdauer zu feilschen als beim Obst- und Gemüseeinkauf. Erfahrungswerte muß jeder selbst sammeln und sind oft vom individuellen Wertgefühl abhängig.
Restaurants Hinweise finden Sie unter den örtlichen Beschreibungen. Die chinesischen Restaurants sind preisgünstig, meistens gut und empfehlenswert. Auf Speisen und Getränke wird Tax aufgeschlagen. Viele kleine Cafes und Bars (Restaurants) bieten Fastfood an. Eier, Fleischspieße, Hähnchen, Pommes und Reisgerichte.