Zeitschrift Berg, Nr. 1/2001
Zeitschrift Berg, Nr. 1/2001
Kurzbeschreibung
Der Mount Kenya kann, neben dem Mount Meru in Tanzania, zur besseren Akklimatisierung beitragen und wird bei Bergsteigern immer beliebter. Auch hier wurde die Bettenkapazität der Hütten auf d en Hauptrouten erweitert.
Der Verlag über das Buch
KURZBESCHREIBUNG Der Reiseführer beinhaltet alles Notwendige zur Vorbereitung/Durchführung einer Reise nach/in Tanzania. Adressen, Checklisten, Ausrüstungs-, Foto-, Flug-, Gesundheits-, Hotel-, Klima- und Verpflegungshinweise, Impfungen, Konsulat-/hilfe, Organisatorisches (Buchungshinweise), Reisebüros (Agenturen), Bus-, Eisenbahn- und Schiffsverbindungen. Informationen über Besiedelung, Fauna, Flora, Geologie, Lodges, Nationalparkbestimmungen, Sternenhimmel, Strände, Tourismus und vieles mehr. 280 Seiten, 11 Farbfotos, 120 schwarz-weiß Fotos, 20 Panoramaaufnahmen, 8 Grafiken, 18 Übersichtsskizzen, 12 Skizzen, 4 Stadtpläne, 45 Zeichnungen. Der praxisnahe Reiseführer für Bergsteiger und Individualreisende. Beilage: Klimanjaro Karte 1:50.000 mit Routenangaben, Panoramaaufnahmen vom Kilimanjaro (Gipfelbereich) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Der Autor über sein Buch
Umschlagtext
Über den Autor
Auszug aus Kilimanjaro. Tanzania. Trekking- Reiseführer. Bergsteigen - Safari - Trekking. von Peter Rotter. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Die deutsche Schreibweise ist Kilimandscharo und unter Bergsteigern spricht man nur vom Kibo oder
Kili. Es gibt keinen Konsens, wie der Berg zu seinem geläufigen Namen Kilimanjaro kam. Die hier
lebenden Landbauern nannten den höheren Gipfel Kiboo und den kleineren Kimawenzi. Andere
sprechen von Wortteilung, so kommt Kilima aus der Kiswahilli Sprache und njaro würde in der
Kichagga Sprache Karawane/Orientierungspunkt bedeuten, bei den Massai Ursprung des Wassers,
bei den Küstenbewohnern hingegen war ngare ein Dämon der Kälte.
Hinweis: Zur Jahreswende 1999/2000 wurde die Normalroute von einer internationalen Gruppe,
bestehend aus Vermessungsingenieuren und Wissenschaftlern unter deutscher Leitung, mit neuester
GPS-Gerätetechnik (Global Positioning System = Satellitenmessung) neu vermessen. Die Angaben
wurden vom Nationalpark Office noch nicht bestätigt. Marangu Gate 1883 m; Horombo Hut 3715 m
(exakt 3714m und 55 cm); Kibo Hut 4699 m (exakt 4699 m und 19 cm); Gillman's Point 5708 m;
Uhuru Peak 5892 m (exakt 5891 m und 76 cm)
Mawenzi 5148 m
Die Kletterer unter den Bergsteigern behalten sich den Mawenzi im Auge, denn er ist ihr Zusatzberg.
War auch keiner von uns auf diesem Gipfel, so konnte doch Rudolf Jauk eine Beschreibung aus
Berichten zusammenstellen - Erstbesteigung 1912.
Mount Meru 4566 m
Im Schatten des Kilimanjaro steht ein nicht zu verachtender Viertausender mit einem formschönen
ausgeprägten Vulkankrater, der Mount Meru. Sein letzter Ausbruch war 1877 mit anhaltender
vulkanischer Tätigkeit bis 1910. Die Besteigung ist anspruchsvoller als die Normalroute zum Kibo. Er
befindet sich im Arusha Nationalpark, einem kleinen Naturschutzgebiet, dessen vielseitige Tierwelt
nach der Besteigung einen Besuch wert ist. Der Mount Meru sollte vor dem Kibo zur besseren
Aklimatisierung bestiegen werden, eigene Erfahrungen haben dies bestätigt. Außerdem führt der
Anmarsch durch zauberhafte tropische Wälder.
Lengai Treck
Vom Empakai Krater 3200 m zum Lake Natron 630 m Höhe. Eine Trekkingtour für leistungsstarke
Touristen mit guter körperlicher und physischer Verfassung.
Ol Doinyo Lengai 2878 m - Kraterdurchmesser ca. 250 m
Der heilige Berg der Massai auf dem der Gott Ngai wohnt. Noch heute bringen ihm die hier lebenden
Massai Opfergaben dar und noch heute ist der Berg immer wieder aktiv und qualmt. Sein letzter
Ausbruch war 1983 und seine Asche schwebte bis in die Serengeti.
Die Massai
Man teilt das Volk in zwei große Gruppen, die Samburu (Halbnomaden) und die Baraguyu
(Seßhaften). 80 Prozent der um Arusha lebenden Massai - man schätzt sie auf 110.000 - sind bereits
seßhaft. Ihr Lebensstil hat sich vom traditionellen Dorfleben weit entfernt. Sie verdienen sich ihren
Lebensunterhalb unter anderem als Händler, Hotelangestellte, Taxifahrer und Fremdenführer.
Die Massai und der Ngorongoro Krater
Schon vor Millionen von Jahren lebten Menschen im Ngorongoro Gebiet (s. S. 184). Olduvai Schlucht,
Geburtsort der Menschengeschichte.Ein kleiner Stamm, sie nennen sich die Hadzabe, leben noch
heute wie ihre Vorfahren am Rande des Ngorongoro Gebietes im Eyasi Becken. Sie sammeln
Wurzeln, Holz, Wildfrüchte (Beeren), Honig und jagen mit Pfeil und Bogen. Ihre Sprache ähnelt den
Klicklauten der Buschmänner Südafrikas. Sie repräsentieren eine sehr alte Kultur, die vor ca. 2000
Jahren mit den Mbulu aus Äthiopien ins Ngorongoro Gebiet kam.
Anhang
Märkte Die afrikanischen Märkte sind sehr farbenfroh und es gibt dort vieles zu beobachten. Beim
Einkaufen sollte man das Handeln nicht vergessen, denn dies ist üblich. Bei Souvenirs ist natürlich mit
einer größeren Ausdauer zu feilschen als beim Obst- und Gemüseeinkauf. Erfahrungswerte muß jeder
selbst sammeln und sind oft vom individuellen Wertgefühl abhängig.
Restaurants Hinweise finden Sie unter den örtlichen Beschreibungen. Die chinesischen Restaurants
sind preisgünstig, meistens gut und empfehlenswert. Auf Speisen und Getränke wird Tax
aufgeschlagen. Viele kleine Cafes und Bars (Restaurants) bieten Fastfood an. Eier, Fleischspieße,
Hähnchen, Pommes und Reisgerichte.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.