Aus der Amazon.de-Redaktion
Ein kleiner Junge sucht seine Mutter. Begleitet wird er von einem Bekannten seiner Oma, einem kauzigen Raubein, einem Großmaul, einem nicht sehr erfolgreichen Yakuza, dem der Knirps zunächst nur eine Last ist. Die Reise des ungleichen Paares durch das japanische Hinterland wird zu einem märchenhaften Roadmovie, das von Freundschaft, Schüchternheit und Außenseitertum erzählt. Natürlich wächst das Kind dem Tunichtgut ans Herz, doch bevor die Handlung sentimental werden kann, ist die Reise zu Ende.
Ein Film, der nicht den Erwartungen an Takeshi Kitano entspricht, der in Europa mit harten Filmen, in denen ultratrockene Darstellung von Brutalität die Action-Fans und stoischer Humor sowie existentialistische Züge die seriöse Kritik begeistert, bekannt wurde: Hana-bi gewann 1997 den Goldenen Löwen in Venedig. Als Schauspieler nennt sich das japanische Multitalent Beat Takeshi (Super-Bösewicht in Vernetzt - Johnny Mnemonic und initiiert als Komiker das Spektakel Takeshi's Castle, dessen Witz durch die deutsche Synchronisation leider völlig verloren geht.
Kikujiros Sommer ist die melancholisch-poetisch erzählte Geschichte einer Freundschaft zweier Außenseiter, von Slapstickszenen durchzogen, die von surreal-absurdem Humor getragen sind. Die Sehgewohnheiten der meisten Kinder werden bei diesem Film auf die Probe gestellt: der Witz kommt leise daher, die Langsamkeit des Films und die Absurdität einzelner Szenen verlangen einige Aufmerksamkeit. Doch es lohnt sich! Kinder ab 10 werden sich mit Massao auf der Suche nach Geborgenheit identifizieren können und haben bereits Sinn für die Ironie vieler Szenen.
Die hinreißende Filmmusik trägt über schwierige Passagen, da sie die Sehnsucht der Hauptfiguren immer wieder in Erinnerung zu rufen vermag. Eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass auch Filme ohne Brachial-Action und überdeutliche Gags Spaß machen können. Nebenbei lernt man viel über das ferne Land Japan abseits von Karaoke, Sushi und Pokémon. Freilich sieht man durch Kitanos eigenwillig geformte Brille -- ein Gestell, das sowohl Kindern als auch Erwachsenen wunderbar passt. --Christina Kalkuhl
Video Jakob Kurzinhalt
Kikujiros Sommer erzählt von der abenteuerlichen Reise eines Paares, wie es unterschiedlicher überhaupt nicht sein könnte: Masao, acht Jahre alt und auf der Suche nach seiner Mutter, trifft auf Kikujiro, einen raubeinigen Taugenichts, immer auf der Suche nach dem schnellen Geld. Auf der gemeinsamen Reise ins japanische Hinterland, auf der Suche nach der Mutter des Kleinen, wachsen die beiden Reisegefährten immer enger zusammen. Am Ende des Sommers, nach zahlreichen, bisweilen bizarren Abenteuern, Enttäuschungen und nach gewonnenen neuen Erkenntnissen kann Masao von seinen unglaublichen Erlebnissen berichten und hat Kikujiro gelernt, dass Kinderspiele dabei helfen können, zu erkennen, was im eigenen Leben falsch gelaufen ist.
VideoMarkt
Der übermütige Kleinganove Kikujiro wird von seiner Freundin beauftragt, den achtjährigen, höchst verschlossenen Masao auf der Suche nach dessen Mutter im japanischen Hinterland zu begleiten. Kikujiro, ein Taugenichts, der sich vor jeder Verantwortung drückt, nutzt die erste Gelegenheit, um beim Fahrradrennen sein Geld zu verspielen. Je weiter aber die Reise geht und je mehr Menschen die beiden treffen, etwa zwei harmlose Rocker, ein hilfsbereites Pärchen oder einen reisenden Poeten, desto mehr wachsen die ungleichen Gefährten zusammen.
Video.de
Das japanische Multitalent Takeshi Kitano, bekannt für seine knallharten Gangster-Stories, zeigt sich in mit dieser Kreuzung aus Road Movie und Komödie von seiner poetisch-melancholischen Seite. Das liebevolle Porträt einer ungewöhnlichen Freundschaft, das auch als Hommage an Kitanos Vater verstanden werden kann, lebt vom locker-leichten Inszenierungsstil, den beiden großartig aufspielenden Hauptdarstellern und dem kindlich-verspielten Humor. Kitanos achter Film, bei dem er erneut für Regie, Schnitt und Drehbuch verantwortlich zeichnet, ist beim etwas anspruchsvolleren Publikum bestens aufgehoben.
Blickpunkt: Film
Kikujiro, ein Taugenichts, wird von seiner Freundin beauftragt, den achtjährigen, höchst verschlossenen Masao auf der Suche nach dessen Mutter ins japanische Hinterland zu begleiten. Je weiter ihre Reise geht, desto mehr wachsen die ungleichen Gefährten zusammen. Takeshi Kitanos achter Film, bei dem er erneut für Regie, Schnitt und Drehbuch verantwortlich zeichnet, lebt vom locker-leichten Inszenierungsstil, den beiden großartig aufspielenden Hauptdarstellern und kindlich-verspieltem Humor.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Entspannter Reisebericht, in dem ein Tunichtgut einen neunjährigen Jungen bei der Suche nach der Mutter durch Japan begleitet.
Kurzbeschreibung
Der achtjährige Masao lebt bei seiner Großmutter. Gerade haben die Sommerferien begonnen und während alle anderen schwer beschäftigt scheinen, weiß er nicht viel mit seiner freien Zeit anzufangen. Zufällig erfährt er die Adresse seiner Mutter, die irgendwo in einer weit entfernten Stadt lebt und beschließt, sie auf eigene Faust zu besuchen. Kein ungefährliches Unterfangen, wie er ziemlich schnell feststellen muss. Da trifft Masao auf seiner Reise den Luftikus Kikujiro, der nichts Besseres zu tun hat, als einfach so in den Tag hineinzuleben. Und da Kikujiros Frau der Meinung ist, ihr Mann könne ausnahmsweise auch mal etwas Sinnvolles in seinem Leben machen, beauftragte sie ihn, den Jungen zu begleiten. Immer wieder geraten die beiden in skurrile und ziemlich gefährliche Situationen. Aus dem ungleichen Paar werden Freunde, die zusammen durch Dick und Dünn gehen...
Produktbeschreibungen
Kikujiros Sommer erzählt von der abenteuerlichen Reise eines Paares, wie es unterschiedlicher überhaupt nicht sein könnte Masao, acht Jahre alt und auf der Suche nach seiner Mutter, trifft auf Kikujiro, einen raubeinigen Taugenichts, immer auf der Suche nach dem schnellen Geld. Auf der gemeinsamen Reise ins japanische Hinterland, auf der Suche nach der Mutter des Kleinen, wachsen die beiden Reisegefährten immer enger zusammen. Am Ende des Sommers, nach zahlreichen, bisweilen bizarren Abenteuern, Enttäuschungen und nach gewonnenen neuen Erkenntnissen kann Masao von seinen unglaublichen Erlebnissen berichten und hat Kikujiro gelernt, dass Kinderspiele dabei helfen können, zu erkennen, was im eigenen Leben falsch gelaufen ist.