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Kiharu. Memoiren einer Geisha.
 
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Kiharu. Memoiren einer Geisha. [Taschenbuch]

Kiharu Nakamura
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 507 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 6 (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404129547
  • ISBN-13: 978-3404129546
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 753.677 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Was steckt hinter dem geheimnisvollen Beruf der Geisha, den es nur in Japan gibt und nirgends sonst auf der Welt? Viele Vorurteile ranken sich darum und verpassen diesem Gewerbe ein fragwürdiges Ansehen. Kihara, selbst einmal Shimbashi-Geisha (eine besondere Geishatradition) möchte aufräumen mit dem falschen Bild, was sich viele vom Dasein einer Geisha machen, denn es geht dabei um viel mehr, als nur um Prostitution.

Und so führt sie uns im ersten Teil ihres Buches in eine ganz und gar eigene und exotische Welt der japanischen Tänze, des Shamisenspiels, der großen Gesellschaften und pompösen Empfänge in japanischen Teehäusern, in denen den Geishas eine ganz besondere Rolle zukommt. Kihara ist sehr ehrgeizig und besucht heimlich, neben ihren Verpflichtungen als Geisha, eine Englischschule. Daraufhin gestattet man ihr, auch ausländische Gäste zu betreuen. Abrupt gibt sie ihren Beruf auf, als der japanische Geheimdienst von ihr verlangt, die Diplomaten aus anderen Ländern zu bespitzeln. Doch damit ist ihr aufregendes Leben noch lange nicht zu Ende.

Sie heiratet spontan einen hohen Minister, mit dem sie nach Indien geht. Ein Ereignis jagt das andere, während sie in Kalkutta lebt und über ein Internierungslager am Himalaja nach Japan zurückkehrt. Dann bricht der Krieg aus und es beginnen schwere Zeiten, von denen Kihara im zweiten Teil ihres Buches berichtet. Schwierig dabei ist, daß man in Japan nicht alles sagen kann und so muß sie geschickt formulieren, um ihren Verlegern keine Schwierigkeiten zu bereiten.

Der dritte Teil erzählt von ihrem Leben in Amerika. Amerika wird nach dem Krieg zu ihrer Wahlheimat, das sie sehr lieben lernt. Immer wieder stößt sie auf Ablehnung, wenn es um ihre Vergangenheit als Geisha geht. Deshalb beschließt sie, dieses Buch zu schreiben. Sie entdeckt ihren Lebensinhalt darin, der westlichen Welt die Kultur Japans näher zu bringen und erntet damit auch durch Vorträge und die Verfilmung ihrer Geschichte viel Erfolg.

Auf den Fotos begegnet dem Leser eine wirklich atemberaubend schöne Frau, die hochintelligent ist und trotz der strengen japanischen Schule, ganz Anmut und Maske zu sein, ihre Natürlichkeit bewahrt hat. Mit typisch japanischer Stimme, die in westlichen Ohren meist so reizend "naiv" und kindlich klingt, erzählt Kihara von einem Leben, wie es sich kaum einer von uns vorstellen kann.--Daphne von Unruh

Kurzbeschreibung

Morgens geht die junge Kiharu in Zöpfen und Matrosenkleid durch Tokios Straßen zur Schule, am Abend besucht sie glanzvolle Parties – im kostbaren Seidenkimono und mit festlicher Shimada-Frisur. Kiharu Nakamura ist eine Geisha, sie hat in jahrelanger Ausbildung den Tanz, die uralten Traditionen der Teezeremonie, Umgangsformen und die Kunst der geistreichen Konversation erlernt. Nach bestandener Prüfung wird sie 15jährig in ein Geisha-Haus aufgenommen. Aber Kiharu will mehr. Bald ist sie die einzige Geisha, die Englisch spricht, so daß sie auf Empfängen ausländische Gäste betreuen darf. Sie lernt Jean Cocteau, Charlie Chaplin und William Randolph Hearst kennen. Als sie für Japans faschistische Machthaber ihre internationalen Kunden bespitzeln soll, gibt die 20jährige ihren Beruf auf, heiratet einen Diplomaten und folgt ihm nach Indien. Ihr weiterer Lebensweg führt sie durch die Kriegswirren in das unbekannte Land Amerika.

»Die Sprache der Memoiren Kiharus ist schlicht. Sie sind in einem charmanten Plauderton geschrieben, unbesorgt um Zusammenhänge und immer auf dem assoziativen Sprung zur nächstgelegenen Erinnerung.« FAZ


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nakamura Kiharu's Lebenserinnerungen sind wunderbar zu lesen. Es sind Anekdoten aus einem langen und erfüllten Leben, an welchem sie den Leser humorvoll und liebenswürdig teilnehmen lässt.

Die Einblicke, welche uns Frau Nakamura gibt, sind von ihr gewählt, und heben ein wenig den Schleier, der über eine versunkenen Welt liegt. Zauberhaft und leicht berichtet sie, was es hiess, eine Shimbashi Geisha zu sein, nicht reisserisch und auf Oiran-Klischees basierend wie Arthur Golden, und auch nicht kühl und exakt wie die Kyotoer Geiko Iwasaki Mineko.

Häufig wird sie mit den beiden oben genannten Autoren in Vergleich gestellt, doch muss ich anmerken: Kiharu, Memoiren einer Geisha ist kein Roman.
Und auch kein reines "Das ist eine Geisha" Aufklärungsbuch.
Ihre Memoiren an ihre Zeit als Geisha (Edokko Geisha ichidai-ki) umfassen lediglich den ersten Teil des Buches, die Erinnerungen an die Kriegsjahre und an ihre Anfänge in den vereinigten Staaten im zweiten und dritten Teil.

Nakamura Kiharu bleibt dem Leser als eine gefühl- und humorvolle, liebenswürdige Frau in Erinnerung.

Nakamura Kiharu starb am 5. Januar 2004 in New York im Alter von 90 Jahren.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch gibt Einblicke ein das Leben der jungen Geisha Kiharu und ihr Leben danach. Ich habe durch dieses Buch den Beruf der Geisha mit anderen Augen gesehen. Zu Beginn kam ich etwas mit den Namen durcheinander, da ja in Japan zuerst die Vornamen genannt werden, doch wenn man sich eingelesen hat, ist das Buch ein echter Genuß. Es gibt außerdem nicht nur Einblicke in das Leben einer Geisha, sondern hier wird der Lebensweg einer Japanerin aufgezeigt, der sehr interessant und persönlich geschrieben ist. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr zu empfehlen! 17. Juli 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dies ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.Es erzählt die rührende Geschichte der Shimbashi-Geisha Kiharu. Es gibt viel zu lachen und ist von Anfang bis zum Schluss spannend.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
nicht informativ
Nachdem ich "die Geisha" gelesen hatte, wollte ich unbedingt noch mehr erfahren und die Memoiren einer echten Geisha erschienen mir dafür geeignet. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Andrea Maier veröffentlicht
Die Geschichte einer ungewöhnlichen Japanerin.
Kiharu Nakamura war eine echte Shimbashi Geisha, allerdings hatte sie vielen ihrer Kolleginnen gegenüber einen enormen Vorteil, denn sie arbeitete auf eigene Rechnung und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. November 2007 von Shisei Omukae
gute Story, schlechte Umsetzung
Die Lebensgeschichte der Kiharu Nakamura habe ich erst nach "die Geisha" und die "wahre Geschichte der Geisha" gelesen. Vielleicht war das ein Fehler. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2007 von Lissy Bennet
Eine sehr eigene Sicht der Geschichte
In Japan vor dem zweiten Weltkrieg geboren begeisterte sich die junge Kihura schon sehr früh für den Beruf der Geisha und war sehr stolz als sie in eine der angesehensten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2007 von K. Beck-Ewerhardy
Leicht und interessant
Leicht geschrieben und interessant in den Details der damaligen Geisha-Zeit in Japan. Wer "Die Geisha" von A. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2007 von MrsMalzahn
"Kuddelmuddel einer Geisha" oder "Bescheidenheit ist eine Zier, doch...
Nun, ich habe schon einige "Geisha-Lektüren" gelesen, diese hier nun, ob authentisch hin oder her, ist richtiggehend nervig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2006 von C. Kadous
Dickes Buch- Große Erwartungen
Kiharu lebte in Gion, einen Geishaviertel in Kyoto, wohl auch das Berühmteste. Tagsüber war sie eine normale Schülerin, nachts eine strahlende Maiko. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2005 von Andörfer
Lieber ein Sachbuch über Japan kaufen
Ich konnte an diesem Werk nichts besonderes finden. Der Stil ist schlecht, was vielleicht auch an der Übersetzung liegen mag, und die Autorin hat oft keine klare Linie und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2005 von Goethelocke
Faszination Japan
Wer das Buch "Memoiren einer Geisha" von Kiharu Nakamura liest fühlt sich auf faszinierende Art und Weise nach Japan versetzt. Lesen Sie weiter...
Am 18. Oktober 2003 veröffentlicht
lesenswert-
Ich hatte wirklich Spaß, dieses Buch zu lesen. Es zeigt das Leben einer Frau mit den Traumbruf "Geisha" und unterscheidet sich deshalb von Büchern, in denen die Geisha... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2003 von "chrissy788"
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