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Kifferwahn
 
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Kifferwahn

Kristen Bell , Christian Campbell , Andy Fickman    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,02 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Kristen Bell, Christian Campbell, Neve Campbell
  • Regisseur(e): Andy Fickman
  • Komponist: Dan Studney, Kevin Murphy
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 25. August 2006
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000GG47SO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.410 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Als grundgute Kleinstadtteenager in den USA der 30er Jahre ständen Jimmy Harper und Mary Lane vor einer strahlenden Familienzukunft, wenn da nicht der skrupellose Marihuana-Dealer Jack Stone und seine komplett aus Drogenzombies, fatalen Flittchen und augenrollenden Axtmördern rekrutierte Armee des Lasters wäre. Stone fixt Jimmy mit einem Joint an und verwandelt den Musterknaben ruckzuck in einen hemmungslosen Suchthansel, der für den nächsten "Reefer" glatt seine Mary verkaufen würde.

Produktbeschreibungen

Jimmy und Mary, das amerikanische Vorzeige-Teenagerpaar schlechthin, bereiten sich auf eine Englisch-Prfung an der High-School und ein erflltes Kleinfamilienleben vor. Doch Jimmy gert in die Fnge des Marihuana-Dealers und Jazz-Fan Jack. Ein Zug an der Haschischzigarette und der saubere Jimmy verwandelt sich in ein unmoralisches Monster, das nur noch nach Sex, Anarchie und dem nchsten Joint lechzt. Widerwrtige Ausschweifungen, Tote, Irrsinn und schwerste Rechtsverletzungen sind die Folgen des Stoffes, der Amerika zu vernichten droht. Jimmy und seine neuen Freunde stellen im Drogenrausch die furchtbarsten Dinge an, stndig begleitet von infernalischer Musik. Das schonungslose Ende naht, als die sonst so brave Mary im Rausch des Giftes ihre Qualitten als Domina entdeckt...

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von F. Lock
Ich habe das Musical im Kino gesehen und fand es dort schon umwerfend. Im Gegensatz zu vielen anderen Musicals ist es sehr umorvoll und bietet durch die übertriebene Art, mit der man sich mit dem Original-Film auseinandergesetzt hat, sehr sehr viele Stellen zum Lachen. Die Hauptcharaktere sind so stereotyp dargestellt, dass man einfach lachen muss. Das junge Schülerliebespaar Mary Lane und Himmy Harper sind so übertrieben brav dargestellt und stellen zu Anfang des Films den genauen Gegensatz zu durchgeknallten Süchtigen aus dem Kifferhaus dar, dass man nicht an sich halten kann.

Die Musik ist wahnsinnig gut und kein Song ist ein Fehlgriff und schon allein durch die Überspitztheit des Filmes einmalig.

Dieses Musical kann man einfach uneingeschränkt empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Schlachter TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Amerika in den 30er Jahren, irgendwo in einer typischen, sich nach außen hin anständig und brav gebenden Kleinstadt: mittels eines Aufklärungsfilms macht die Schulbehörde die versammelte Elternschaft auf die Gefahren der neuen Modedroge Marihuana aufmerksam. Exemplarisch wird der Liebes- und Leidensweg des biederen Teenager-Pärchens Mary und Jimmy verfolgt, die beide auf den (falschen?) Pfad zu Laster und Lust geraten. Können sie rechtzeitig vor den fatalen Folgen des Haschkonsums bewahrt werden?

REEFER MADNESS - so der Originaltitel des annähernd sinngemäß eingedeutschten Werkes - gelangte 2004 zu Kultstatus am Off-Broadway in New York. Basis für das schräge Musical wiederum war ein Aufklärungsfilm gleichen Titels von 1936, der unter dem ursprünglichen Titel "Tell your children" und von der Kirche finanziert über die angeblich dramatischen Gefahren des Cannabiskonsums berichten sollte. Für die Leinwandadaption des Musicals wurden neben Theaterregisseur Andy Fickman, Songschreiber Dan Studney und Drehbuchautor Kevin Murphy auch ein Teil der Bühnenbesetzung - darunter Christian Campbell, Kristen Bell und Robert Torti - übernommen. Das Ergebnis des im deutschsprachigen Raum bedauerlicherweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit gestarteten Andrew-Lloyd-Webber-auf-Speed-Streifens präsentiert sich als halluzinogener, durchgeknallter Mix aus dem Kleinstadtidyll des thematisch entfernt verwandten PLEASANTVILLE, den mit ausgelassenen Tanzchoreographien gespickten Musicals der Fred Astaire und Gene Kelly Ära und - kein Scherz - Zombiefilm. Quasi als ultimative Abschreckung kulminieren nämlich die Konsequenzen hemmungslosen Drogenmissbrauchs in der Verwandlung der Konsumenten in willenlose, gewalttätige Hirntote; die übersteigerte Entsprechung zum 36er Original, in dem Vergewaltigung, Suizid und Wahnsinn die absurd hergeleitete und der Abschreckung dienende Folge waren.

Wer Musicals generell ablehnend gegenübersteht, sich aber für THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW begeistern konnte, sollte dennoch einen Blick riskieren. Denn die Macher vereinen gekonnt ihre Liebe zur altmodischen, kitschigen Musikshow - zum Ausdruck kommend in der ersten aufwändig in Szene gesetzten Choreographie mit einer umwerfenden Neve Campbell (in Tanz und Gesang!) - wie auch den Spott über Bombastspektakel à la Andrew Lloyd Webber. Dessen JESUS AND THE AMAZING TECHNICOLOR DREAMCOAT wird hinreißend veralbert in einer der zahlreichen Drogenrausch-/Traumsequenzen. Robert Torti gibt darin den überaus sexy auftretenden und augenzwinkernd charmant das Abendmahl verteilenden Sohn Gottes - spätestens hier verabschieden sich humorlos-streng Gläubige (obwohl diese im Gospelstil gehaltene Sequenz objektiv betrachtet der reinste Jesus-Werbespot ist). Neben der sich auf hohem Niveau befindenden Inszenierung und Ausstattung können ebenso die leidenschaftlich aufspielenden, tanzenden und singenden Akteure auf ganzer Linie überzeugen. Christian Campbell mutiert vom spießigen Streber zum irre kichernden Abhängigen. Kristen Bell meistert die erstaunliche Wandlung vom anämischen Püppchen zur Peitsche schwingenden Domina. Alan Cumming (GOLDENEYE, X-MEN 2) liefert eine Handvoll Kabinettstückchen sowohl als Angestellter der Schulbehörde, der in der schwarz-weiß gehaltenen Rahmenhandlung die verschreckten Eltern aufklärt, als auch die einzelnen Stadien des drogenbedingten Verfalls kommentierender, jeweils der Szene entsprechend kostümierter Erzähler. Steven Weber (HAMBURGER HILL, THE SHINING) chargiert bewusst und gekonnt überzogen in der Rolle des schmierigen Dealers und klischeehaften Verführers. Abschließend bleibt festzuhalten, dass sich die Spielfreude aller Beteiligten tatsächlich über die gesamte Laufzeit auf den mit allen Sinnen überwältigten Zuschauer übeträgt.

Daher mein Tipp an alle Neuem gegenüber aufgeschlossenen Film- und vor allem Musicalfreunde, dieses zu Unrecht völlig unterschätzte Kleinod auf technisch einwandfreier DVD, die darüber hinaus den unfassbar hirnrissigen Originalfilm von 1936 enthält, zu entdecken und in den verdienten - in so vielen Fällen oft voreilig verliehenen - Kultstatus zu erheben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Julie
Es braucht schon viel Mut und einen gewissen Wahnsinn, um aus einem sehr schlechten 30-er Jahre Anti-Drogen-Propaganda-Film ein Musical zu machen. Das Ergebnis ist ein WAHNsinnig lustiges buntes Musical, dass einen zum Mitsingen und unentwegtem Lachen bringt - und das ganz ohne, dass man gekifft hat.

Die Geschichte des Film im Film zeigt Mary und Jimmy, zwei Vorzeigeteenager, die durch einen Irren und seine Freunde zum Marijuana-Konsum gebracht werden. Die Auswüchse des Marijuana-Konsums werden hier zwar sehr überspannt und witzig dargestellt, trotzdem ist der Film kein Pro-Drogen Film.

Die Besetzung (teilweise bestehend aus dem Cast der Los Angeles Musicalaufführung von 2001) ist klasse, besonders Alan Cumming ("X-Men"), Kristen Bell ("Veronica Mars") und Christian Campbell stechen durch ihre Leistungen heraus.

Den Film aber unbedingt auf Englisch und nicht synchronisiert ansehen. Einen gewissen Suchtfaktor übt "Reefer Madness"/"Kifferwahn" aber definitiv den Zuschauer aus.
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