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Kid a [Vinyl LP]
 
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Kid a [Vinyl LP]

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Produktinformation

  • Schallplatte (2. Oktober 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Parlophone (EMI)
  • ASIN: B00004YLIU
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Schallplatte  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (123 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 13.019 in Musik (Die Bestseller Musik)

    Beliebt in dieser Kategorie:

    Nr. 70 in  Musik > Rock > Brit-Rock & Brit-Pop

Disk: 1
1. Everything in its right place
2. Kid A
Disk: 2
1. The national anthem
2. How to disappear completely
3. Treefingers
Disk: 3
1. Optimistic
2. In limbo
Disk: 4
1. Idioteque
2. Morning bell
3. Motion picture soundtrack

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bei jeder Platte riskiert Radiohead Sprünge von immer höheren und noch höheren Klippen, was ihre Fans dazu antreibt, tief einzutauchen in ihre künstlerisch waghalsig verwegenen Bravourstücke. Die Reise von dem damaligen krächzenden Gitarrenstück als Ausdruck urwüchsiger Angst bei "Creep" (aus dem 1993 erschienenen Pablo Honey) bis hin zu einem der Songs auf Kid A wird zu einem Drahtseilakt, an den sich nur wenige -- wenn überhaupt irgendeine -- der Bands der Popmusikszene jemals herangewagt haben. Es fällt einem schon schwer zu glauben, dass beide Platten vom selben Planeten stammen, erst recht von der gleichen Band. Ebenso ist der grandiose, an Pink Floyd erinnernde Themenumfang des außergewöhnlichen OK Computer (1997) nirgendwo mehr zu finden. Ruhig und gelassen und weniger auf Konfrontation ausgerichtet kommt die Eröffnung ohne bombastische Effekte, und bei "Everything In Its Right Place" wird Spannung aufgebaut mit gespenstischen Stimmen aus dem Hintergrund, einem trocken pulsierenden Rhythmus und einem verschwommenen Orgelmotiv. Diese Spannung begegnet einem immer wieder bei Kid A. Bei "How To Disappear Completely" setzt sich das angespannte, atonale, anschwellende Keyboardspiel im Hintergrund deutlich ab von Thom Yorkes klagender Stimme, und bei "Idioteque" verstärken die unorganischen Rhythmen bei der bedrückenden Ziellosigkeit dieser Melodie deren nervenaufreibende Wirkung. Überall erkundet Radiohead furchtlos Dissonanzen und neue Strukturen, verbindet dabei verzerrte Klanglandschaften, in denen anscheinend Brian Eno auf Aphex Twin trifft, mit dem Gefühl extremen Unbehagens in der sie umgebenden Welt. Sie mögen zwar manchmal über das Ziel hinaus schießen und ihr künstlerischer Ehrgeiz mag sie daran hindern, uns die himmlischen Werke unserer Arena-Rock-Götter zu liefern. Aber ihr Engagement in Richtung ruhelose Kreativität bringt ein Vergnügen, das sich nicht so schnell verflüchtigt, sondern nach mehrfachem Hören in einem immer noch nachklingt.

Wenn OK Computer das Unbehagen zur Jahrtausendwende in der Rockmusik war, dann ist Kid A genau das Gegenteil; es ist die erste Platte des 21. Jahrhunderts, die nach Zukunft klingt und sich überhaupt nicht mehr darum schert, was dieser ganze Millennium-Zauber eigentlich sollte, sondern sich mehr darum kümmert, was wir jetzt alle zu tun haben. --Matthew Cooke

Produktbeschreibungen

KID A

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Dies ist Musik für Puzzlefreunde und Hundehasser, 22. Juli 2008
Von Jens Luckow "MJKOC76 / Jens Luckow" (Hagen, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Kid a (Audio CD)
Dies ist Musik für Puzzlefreunde und Hundehasser. Warum? Ganz einfach: Nach dem Kauf und erstem Anhören dieser Platte konnte ich entspannt puzzeln, aber der Hund meiner Ex-Freundin verließ irgendwann mit einem entnervten Blick das Zimmer. Im Gegensatz zu dieser CD ist "Ok computer" ein Kinderspiel. Die ersten beiden Songs rauschen an einem vorbei, dann erweckt der Basslauf bei "The national anthem" dein Interesse, ebenso die Stimme von Thom Yorke, die hier klingt, wie wenn sie durch einen Schlauch geleitet wird. Der Song endet dann in einem chaotischen FreeJazz-Theme, welches an das Einstimmen eines Theaterorchesters erinnert. Der Song "How to disappear completely" stellt dann eine Situation dar, bei der man nicht beteiligt und die nie passiert ist, und die durch die schmerzhaften Aufschreie "I´m not here" getragen wird. Das folgende Instrumentalstück "Treefingers" erinnert an eine dunkle kalte Nacht in einem Wald. Der Begriff "Optimistisch" und Radiohead passen eigentlich nicht zusammen, daher wird man in "Optimistic" auch darüber aufgeklärt, das diejenigen, die immer ihr bestes geben, als Futter für die Tiere auf einer Farm enden. Leichte TripHop-Klänge, die später in einem ausgewachsenen Drum´n´Bass-Stück enden, erklingen bei "Idioteque". Wer schon mal mit einem Filmriss und einem Kater aufgewacht ist, kann den Text von "Morning bell" sehr gut nachvollziehen, genauso wie den Text von "Motion picture soundtrack", wenn man schon einmal Liebeskummer hatte. Letzterer Titel, der auch mit Selbstmordgedanken spielt, endet nach 3.19 Minuten, es folgt eine knapp einminütige Stille, bevor ein fünfzigsekündiges Orchestra-Instrumental folgt um dann nach eineinhalb minütiger Stille zu enden. Ziemlich krank. Als eingängig kann man diese Platte bestimmt nicht zählen, sie zieht dich aber genauso wie "OK computer" irgendwann auch in den typischen "Radiohead-Bann".
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dieses Werk ist was ganz Spezielles!, 25. April 2008
Von D. Brade "nmdirk" (Sachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Kid a (Audio CD)
Vorweg: Ich werde hier weder einzelne Songs bewerten, noch über die inhaltlichen und musikalischen Tragweiten philosophieren - das haben andere ja bereits getan.
Mit "Kid A" konnte ich lange Zeit überhaupt nichts anfangen, da ich von den eingängigen Stücken von "Ok Computer" verwöhnt war. Ich hörte "Kid A" bestimmt vier/fünf Mal und es zündete einfach nicht. Es waren zwar durchaus Passagen dabei, die mir gefielen, aber insgesamt gesehen kam ich mit diesem Werk einfach nicht klar und legte es schließlich etwas enttäuscht beiseite.
Nun hörte ich neulich das Album "Wish you were here" von Pink Floyd und war dadurch wahrscheinlich "sensibilisiert" für etwas tiefgründigere und unzugänglichere Musik. Jedenfalls fiel mir spontan "Kid A" ein und ich legte es in den Player. Ich saß einfach nur da mit meinen Kopfhörern (sehr zu empfehlen) und hörte zu. Was soll ich sagen, ich war schlichtweg beeindruckt. Das Universum von "Kid A" erschloss sich mir mit einem Male und ließ mich nicht mehr los. Wichtig: Ich schreibe oft bei vielen Alben, diese unbedingt am Stück zu hören und nicht nur einzelne Titel, aber auf dieses Album hier trifft das in besonderem Maße zu!
Es hat lange gedauert, aber "Kid A" ist bei mir endlich angekommen, oder bin ich endlich bei "Kid A" angekommen? Ich weiß es nicht. Und so blöd es klingt, aber ich sitze hier weit weg von meinem Zuhause (wo auch das Album liegt), und kann es echt kaum erwarten endlich heimzukommen und "Kid A" zu hören. Hab schon die ganze Zeit die albumstartenden Orgelsounds im Ohr...
Was braucht man um so eine Platte zu machen? Kreativität?! Ja! Innovation auch?! Ja! Sich keinem (kommerziellen) Druck beugen?! Auch!
Meiner Meinung nach braucht man aber vor Allem "Mut", um so eine Platte rauszulassen. Denn ich war bestimmt nicht der Einzige, der mit den eingängigen Vorgängeralben sehr gut leben konnte. Radiohead hat es nicht geschert und wer lange genug durchhält, wird auch "Kid A" entsprechend würdigen können! Und an diesem Punkt bin ich nun angekommen!
P.S.: Hört man am Anfang von "Everything is in the right place" die Worte "Geh nicht, geh nicht", oder täusche ich mich da?! Passt darauf mal auf beim Hören.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen The sound of an entire life passing by., 26. Juni 2003
Von Christian Mack (Klettgau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Kid a (Special Edition) (Audio CD)
Es gibt Ereignisse, die unser Leben verändern.
Das erste Mal verliebt sein.
Das erste Mal.
Das erste Mal Kid A.

In einer Zeit, in der Musik zum bloßem Konsumprodukt, zur kostenlosen Beilage in billigen Werbeheften degradiert wird, ist es gut eine Band wie Radiohead zu sehen, die bereit ist, in musikalische Grenzbereiche vorzudringen, die mit "Kid A" ein Album herausbrachten, das selbst den herausforderte, der glaubte, bereits wirklich alles gehört zu haben.
Von der existentiellen Schwermut auf Ok Computer und den meterhohen Gittarenwänden Floydscher Prägung ist nichts mehr entdecken.
Stattdesen regiert ein surreal anmutender, filigraner Abstrahismus von Text und Ton , der engstirnigere Zeitgenossen bereits beim Opener "Everything In Ist Right Place" die Haare zu Berge stehen lassen wird:
Thom Yorkes freischwebende Stimme windet sich um ein E- Piano, dazu berichtet Mr. Yorke, daß ergestern morgen an einer Zitrone saugend erwacht ist. Nichts scheint sich an dem ihm zugedachten Platz zu befinden, doch dieses kreative Chaos ist Konzept.

Aufgeschlossenere Hörer könnten in Kid A den idealen Soundtrack für den Film namens Leben finden, da es in seiner Symbiose von kalten Elektronik- Sounds und völlig losgelösten Strukturen eine perfekte Reflektion der Hektik, Konfusion und gegenseitigen Entfremdung, von denen das ausgehende Jahrtausend zweifelsohne
geprägt ist, darstellt.
Viele Songs basieren auf minimalistischen Grundideen wie der pulsiernden Basslinie des "National Anthem", der in einer Kakophonie aus Bläsern und infernalischem Geschrei mündet. Man fühlt sich an A Day In The Life erinnert, bloß energetischer. Größer.
Was folgt, ist die Ruhe nach dem großen Sturm: "How To Disappear Completely". Der Name ist Programm: Ein Song, so erhaben und elegisch, daß es einem den Atem raubt.
Streicher lassen uns den Liffey entlangfließen, entführen uns ins Nichts, wo das unheimlich- ambiente "Treefingers" bereits auf unsere Ankuft wartet.
Was folgt sind die ersten konventionell gespielte Gitarren. "Optimistic", die potentielle Single, mit seinem Strophe- Refrain- Strophe- Aufbau noch am ehesten
an die alten Radiohead von The Bends- Zeiten erinnernd.

Mr. Yorke erzählt von Dinosauriern, die die Erde beherrschen.
Wen er damit wohl meint? Multinationale, gewissenlos Ressourcen ausbeutende Großkonzerne? Von Korruption und Machtdenken zerfressene Politiker? Die eingefahrene, seit Jahrzehnten nur noch Gesichter vermarktende Musikindutrie? Medien, die Meinungen zu Wahrheiten transferieren?
Diese kryptische Haltung in Yorkes Texten, die sich durch das komplette Album zieht, mag einigen sauer aufstoßen, doch läßt sie mehr Freiraum für eigene Interpretationswelten, im Kopf jedes Hörers entstehen andere Bilder, Farben und Formen.
Überwältigend.
Bereits 5 Minuten später ist man zurück „In Limbo".
"Idioteque": Der Superhit jeder Androidendisco.
Kantig, großartig; was haben wir gelacht...
"Motion Picture Soundtrack" entläßt uns schließlich nach 45 Minuten versöhnlich mit extra- kitschigen Harfen in den Himmel, Engelchöre nehmen uns an die Hand; man fühlt sich an alte Hollywood- Musicals erinnert.
Der einzige Song, in dem Yorke einen Blick auf sein Innerstes freigibt ,was ihn schon fast parodistische Züge annehmen läßt.
„Red wine and sleeping pills help me get back to your arms, cheap sex and sad
films help me get backwhere I belong..."
Wer jemals geliebt und hier keine Träne im Auge hat, ist längst tot.

Kid A besitzt eine vertraute, fast metaphysische Qualität.
Man hat das Gefühl, diese Songs schon irgendwann einmal gehört zu haben.

Nachts.
Im Traum.
Einem anderen Leben.

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2.0 von 5 Sternen Muß nicht sein
Ich kann mir nicht helfen, aber diese CD lässt mich total kalt. Viel zu kopflastig das Ganze, keine Melodien. Muß nicht sein.
Vor 5 Monaten von G. Elbel veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen You're living in a fantasy world...
Ich gebe es zu, ich hatte vor dieser Platte Angst. Es hat Monate gebraucht, ehe ich mit OK Computer auch nur ansatzweise warm geworden bin, alle Songs haben bei mir auch heute... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Peggy veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Polarisierendes Gesamtkunstwerk
Nachdem sich Radiohead von ihrem Debüt "Pablo Honey" ausgehend über "The Bend", dem Fanliebling "OK, Computer", alternativem Poprock und Brit-Pop vorbei an der Imagekeilerei... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Jenzo veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Das erste Album des 22. Jahrhunderts
Ok Computer, 1997 erschienen, wurde oft als das "erste Album des 21. Jahrhunderts" gefeiert.

Kid A, 2000 erschienen, ist ein Quantensprung - nicht nur für die Band,... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von C. veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen paranoide andrioten on the rocks
Dieses Album ist ja so unkonventionell, so experimentierfreudig. Thom Yorke und seine Mannen haben sich mit Kid A ja so weit aufs dünne Eis hinausgewagt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2007 von hirnlego

5.0 von 5 Sternen heute erst gekauft... - gerne würde ich mehr Sterne geben...
Das Album finde ich seit Jahren gut (als es rauskam, fand ich es übrigens furchtbar), kenne die Songs bestens. War mir trotzdem zu teuer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2007 von Tobi_2010

5.0 von 5 Sternen Everything In Its Right Place
Die meisten halten ja OK Computer für das beste Radiohead Album. Aber wirklich interessiert hab ich mich für Radiohead erst, als ich auf Kid A aufmerksam wurde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2007 von Evilknivel

1.0 von 5 Sternen manchmal versteh ich die (musik-)welt nicht....
alles Lobhudelt über diese Platte. Natürlich kann man über geschmack streiten. Ich höre auch Free-Jazz, Moderne Klassik und anderes Schwieriges -
damit habe ich auch mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2007 von Dizrhythmia

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Kid A konstrastiert die Stagnation im Mainstreamgenre und zeigt mit dem innovativsten, progressivsten und besten Album des Jahrhunderts, daß Musik sich nicht immer wiederholen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2007 von Engelmann, Andreas

5.0 von 5 Sternen Genial
Meine Geschichte zu Kid A ist witzig: Als ich mir das Album damals gekauf habe, fand ich es nach dem ersten Hören grottenschlecht und konnte absolut nichts damit anfangen. Lesen Sie weiter...
Am 21. September 2005 veröffentlicht

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