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Kid A (Collector's Edition) [+Digital Booklet]
 
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Kid A (Collector's Edition) [+Digital Booklet]

28. August 2009 | Format: MP3

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Digital Booklet: Kid A
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 2. Oktober 2000
  • Erscheinungstermin: 2. Oktober 2000
  • Anzahl der Disks: 2
  • Label: EMI UK
  • Copyright: 2009 Parlophone Records Ltd. This label copy information is the subject of copyright protection. All rights reserved. (C) 2009 Parlophone Records Ltd
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:56:08
  • Genres:
  • ASIN: B002L19SO0
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (130 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.167 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Reckoner on 16. Oktober 2010
Format: Audio CD
Wer gewöhnliche Plastikmusik (sprich Pop o.ä.) gewöhnt ist,
wird mit dieser Scheibe wahrscheinlich nicht viel anfangen können.
Wer jedoch jedoch aufgeschlossen ist und dem düsteren Kid A die Möglichkeit gibt,
sich durch mehrmaliges Hören zu entfalten,
dem erschließt sich hier Schritt für Schritt ein Meisterwerk,
das einen in eine andere Welt entführt.
Dazu sollte man zuerst alle Erwartungen an ein OK Computer 2 ablegen.

Die Reise beginnt mit "Everything in its right place",
das einen im 10/8 Takt in die Stimmung versetzt,
die das gesamte Album prägt.
Ein ganz besonderer Opener, der einem jedes Mal wieder,
wenn man die CD einlegt, ein behagliches Lächeln ins Gesicht zaubert.

Mit dem Titeltrack folgt wohl das zu Beginn unzugänglichste Stück.
Die Verzerrte Stimme Thom Yorkes erscheint gedämpft, distanziert.
Wenn man aber mit dem Song näher vertraut ist, findet man immer mehr Gefallen an "Kid A",
der zum Ende hin zwar nur kurz, aber sehr schön aus der dunklen Kulisse auftaucht.

"The National Anthem" zeichnet sich vor Allem durch die simple Mörder-Bassline aus,
die sich unverändert durch das ganze Stück zieht.
Wieder ist Yorkes Stimme verzerrt, aber nicht so stark wie beim vorigen Track.
Verschiedenste Blasinstrumente arbeiten sich zusammen zu einem Kakophonischen Höhepunkt hin,
der einen bei den ersten Malen das Gesicht verziehen lässt.
Doch man erkennt langsam System dahinter und beginnt nach und nach, die Dissonanzen lieb zu gewinnen.

Track Nummer 4 ist die meiner Meinung nach beste und gefühlvollste Ballade, die auf dieser Welt je geschrieben wurde.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde on 21. September 2005
Format: Audio CD
Meine Geschichte zu Kid A ist witzig: Als ich mir das Album damals gekauf habe, fand ich es nach dem ersten Hören grottenschlecht und konnte absolut nichts damit anfangen. Ich habe es kurzentschlossen wieder verkauft und war froh, es los zu sein.
Ungefähr ein Jahr später kaufte ich es mir dann aber doch wieder, und mit den Jahren ist es doch tatsächlich zu meinem zweitliebsten Radiohead-Album geworden!!
Kid A ist ein Album, dass einen mit auf eine Reise nimmt. Man weiß zuerst zwar nicht, wohin diese Reise führt, aber eines wird einem irgendwann klar: Es ist eine großartige Reise!
Es ist ein Album, über das man eigentlich schwer sprechen kann. Oder aber man spricht zuviel darüber. Atmosphäre, Bewegung und "die Reise ins Nirgendwo" sind für mich die Schlüsselwörter dazu. Wenn man diese Scheibe auflegt, verändert sich der Raum um einen herum. Wärme, Kälte, Agressivität, Passivität, Traurigkeit, Resignation, Hoffnung, Leere, Fülle, Angst, Leichtigkeit, Glückseligkeit, Stärke, Schwäche, Zerbrechlichkeit,... das alles und viel mehr ist hier magisch vereint und in Musik gebannt.
Kid A wird für mich immer ein ganz besonderes Album bleiben.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Mack on 26. Juni 2003
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es gibt Ereignisse, die unser Leben verändern.
Das erste Mal verliebt sein.
Das erste Mal.
Das erste Mal Kid A.
In einer Zeit, in der Musik zum bloßem Konsumprodukt, zur kostenlosen Beilage in billigen Werbeheften degradiert wird, ist es gut eine Band wie Radiohead zu sehen, die bereit ist, in musikalische Grenzbereiche vorzudringen, die mit "Kid A" ein Album herausbrachten, das selbst den herausforderte, der glaubte, bereits wirklich alles gehört zu haben.
Von der existentiellen Schwermut auf Ok Computer und den meterhohen Gittarenwänden Floydscher Prägung ist nichts mehr entdecken.
Stattdesen regiert ein surreal anmutender, filigraner Abstrahismus von Text und Ton , der engstirnigere Zeitgenossen bereits beim Opener "Everything In Ist Right Place" die Haare zu Berge stehen lassen wird:
Thom Yorkes freischwebende Stimme windet sich um ein E- Piano, dazu berichtet Mr. Yorke, daß ergestern morgen an einer Zitrone saugend erwacht ist. Nichts scheint sich an dem ihm zugedachten Platz zu befinden, doch dieses kreative Chaos ist Konzept.
Aufgeschlossenere Hörer könnten in Kid A den idealen Soundtrack für den Film namens Leben finden, da es in seiner Symbiose von kalten Elektronik- Sounds und völlig losgelösten Strukturen eine perfekte Reflektion der Hektik, Konfusion und gegenseitigen Entfremdung, von denen das ausgehende Jahrtausend zweifelsohne
geprägt ist, darstellt.
Viele Songs basieren auf minimalistischen Grundideen wie der pulsiernden Basslinie des "National Anthem", der in einer Kakophonie aus Bläsern und infernalischem Geschrei mündet. Man fühlt sich an A Day In The Life erinnert, bloß energetischer. Größer.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Mack on 29. März 2002
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es gibt Ereignisse, die unser Leben verändern.
Das erste Mal verliebt sein.
Das erste Mal.
Das erste Mal Kid A.
In einer Zeit, in der Musik zum bloßem Konsumprodukt, zur kostenlosen Beilage in billigen Werbeheften degradiert wird, ist es gut eine Band wie Radiohead zu sehen, die bereit ist, in musikalische Grenzbereiche vorzudringen, die mit “Kid A“ ein Album herausbrachten, das selbst den herausforderte, der glaubte, bereits wirklich alles gehört zu haben.
Dabei hätten sie nach dem immensen Erfolg von “OK Computer“ alle Chancen der Welt gehabt, als größte Stadionrockband der Welt in die Fußstapfen von R. E. M. oder U2 (Aaargh!) zu treten.
Radiohead treten sie mit Füßen:
Von Thom Yorkes existentieller Schwermut und den meterhohen Gittarenwänden Floydscher Prägung ist nichts mehr entdecken.
Stattdesen regiert ein surreal anmutender Abstrahismus von Text und Ton , der engstirnigere Zeitgenossen bereits beim Opener “Everything In Ist Right Place“ die Haare zu Berge stehen lassen wird:
Thom Yorkes freischwebende Stimme windet sich um ein E- Piano, dazu berichtet Mr. Yorke, daß ergestern morgen an einer Zitrone saugend erwacht ist. Nichts scheint sich an dem ihm zugedachten Platz zu befinden, doch dieses kreative Chaos ist Konzept.
Aufgeschlossenere Hörer könnten in Kid A den idealen Soundtrack für den Film namens Leben finden, da es in seiner Symbiose von kalten Elektronik- Sounds und völlig losgelösten Strukturen eine perfekte Reflektion der Hektik, Konfusion und gegenseitigen Entfremdung, von denen das ausgehende Jahrtausend zweifelsohne
geprägt ist, darstellt.
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