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KiWi Taschenbücher, Transkript
 
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KiWi Taschenbücher, Transkript [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Benjamin von Stuckrad-Barre , Benjamin von Stuckrad- Barre
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (März 2001)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 3462030159
  • ISBN-13: 978-3462030150
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 8,8 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 664.354 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Benjamin von Stuckrad-Barre
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nun also Transkript, das "Reclamheft zur Lesereise". Mit sämtlichen Grammatikfehlern, Original-Ähs und Versprechern. Muss das sein?

Vergessen wir mal die Vorgeschichte, also alles, was mit "Popliterat", "Medienhype" etc. anfängt... Oder halt: Vergessen wir sie in einem Punkt nicht: denn dieser immer noch recht junge Mann, um den es hier geht, hat angefangen als Reporter. (Wenngleich seine Themenwahl oft recht eigenwillig war.) Das Wort "Reporter" kommt von lateinisch "reportare", "zurücktragen". Der Reporter ist einer, der über Grenzen geht, dahin, wo noch keiner war, und der denen daheim dann davon erzählt. Benjamin von Stuckrad-Barre überschreitet gerne Grenzen, gelegentlich auch die des guten Geschmacks, aber dazu später.

Bleiben wir beim journalistischen Einmaleins. Wenn vom Phänomen BVSB die Rede ist, geht es sehr häufig um das "Wie": Also, wie der schon wieder über die Leute herzieht und, überhaupt, ständig gegen den guten Ton verstößt (sagen die einen, die ihn nicht mögen). Oder: Wie der es den ganzen Schnarchnasen des Kulturbetriebs mal wieder zeigt und sagt, was Sache ist (sagen die anderen, die Fans). Aber genau "was" ist denn hier Sache?

Wenn Stuckrad-Barre vor versammeltem Publikum aus seinem Künstler-Vertrag zitiert ("da stehen wahnsinnige Sachen drin, sogar, ähm, was es zu essen gibt") und sich damit selbst der Lächerlichkeit preisgibt, legt er das Funktionieren des Betriebs offen, freilich ohne -- wie etwa ein Schlingensief -- diesen wirklich stören zu wollen. Kritisch war gestern: Heute macht man sich lustig. Wenn es sein muss, auch über sich selbst. Stuckrad-Barre, der nach eigenem Bekunden "Comedy" hasst, beeindruckt durch seine Beobachtungsgabe, weniger durch die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen und holzhammerharten Verbalprügel gegen Leute, die er nicht mag (und die, wie Alexander Osang einmal bemerkte, meist ohnehin schon am Boden liegen). Das zu Grunde liegende Arbeitsprinzip ist das des Müllsammlers. Ob Diepgen, Biolek oder Studentenpartys: BVSB ist derjenige, der sich alles reinzieht und (quasi stellvertretend) den Medienmüll für uns trennt. Das da ist Bio-Müll, der da gehört zum alten Eisen... und der Rest? Ist auch nur Trash. Aber anders als etwa Rainald Goetz (Abfall für Alle) -- ein regelmäßiger Gast der transkribierten Lesungen -- ist Stuckrad-Barre kein obsessiver Fakten-Ordner, mehr der Conferencier, der sich, Gott und der Welt ein Bein zu stellen versucht. Auf offener Bühne.

Kann man nur hoffen, dass für einen, der spaßeshalber ausgezogen ist, ein Popstar zu werden und der versprochen hat, stets von unterwegs Bescheid zu geben, wie das so ist und wie das so geht, dass also für so einen die traurige Wahrheit nicht gilt: "Wer sich in die Medien begibt, kommt darin um." --Axel Henrici

Pressestimmen

"Mit dieser Begleitung kann man auf jeden Fall kein Geisterfahrer im allgemeinen Medienverbund sein" FAZ

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein fader Best-of-Sampler 27. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Transkript" ist langweiligste Zweitverwertung. Während die Wiederaufbereitung der eigenen Lesereise in "livealbum" noch einigermaßen unterhaltsam war, weil es Fiktionalisierungs- und Verfremdungselemente gab, sich also die Frage nach dem Anteil des Autobiographischen, der Authentizität des Gelesenen stellte, ist "Transkript" wirklich nicht mehr als eine reine Mitschrift, ein bloßes Protokoll der Lesungen. Wer die anderen Stuckrad-Barre-Titel, vor allem Blackbox kennt, kennt auch bereits den Großteil von "Transkript". Und daß ein Text wie "neustart" nicht unbedingt darunter leidet, wenn man hier und dort ein paar Seiten überspringt, ist eine Erkenntnis, für die es nicht unbedingt der Lektüre von "Transkript" bedarf. Ach ja, ein paar neue Texte gibt es natürlich auch. Zum Beispiel eine Illustrierten-Collage gleich zu Beginn. Die funktioniert auf Papier aber nicht halb so gut, wie tatsächlich gelesen von Rainald Goetz und BvSB. Also wenn man wirklich wissen möchte, was auf Lesungen so passiert, dann entweder einen Audiomitschnitt kaufen, oder besser noch: selbst hingehen. "Transkript" jedenfalls lohnt den Kauf nicht. Und statt sich um Zweit- und Drittverwertung zu kümmern oder harmlose Kolumnen für den "Stern" zu schreiben, sollte sich Herr von Stuckrad-Barre mal wieder für ein paar Monate in einem irischen Leuchtturm einmieten, und den Leser im Anschluß mit einem ordentlichen neuen Roman beglücken. Dann spricht hinterher auch nichts gegen eine weitere Lesereise.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Entertain me, please! 17. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
In diesen wie ein Reclam-Heft aufgemachten Büchlein versucht BvSB per Patchwork einen Überblick über den typischen Ablauf einer Show seiner Black-Box-Lesereise zu geben (inklusive Teilen der gelesenen Texte). Leider bleibt bei der Transkription von dem wirklich kurzweiligen und sehr unterhaltsamen Programm Stuckrad-Barres nicht mehr viel übrig. Oft ist es virtuell unlesbar, wirklich witzig ist es eigentlich nie. Als Andenken an einen besuchten Auftritt mag es taugen. Vielleicht sollte man es sich auch kaufen, wenn einen die vielen Texte interessieren, die der geborene Feuilletonist Stuckrad-Barre im Rolling Stone oder anderwo verstreut publiziert, am Abend vorgelesen und hier nochmals abgedruckt hat. Gerade für Einsteiger empfiehlt sich aber eher das vorzügliche "Soloalbum", für Interessierte am journalistischen Werk "Remix".
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Format:Gebundene Ausgabe
Nach "Transkript" war ich so fertig mit Stuckrad-Barre wie er selbst als Autor. Obwohl er sich nach drei Büchern leergeschrieben hatte, haute er in unvermindertem Tempo weitere Machwerke heraus, nämlich "Blackbox", "Tristesse Royale" (als Teilnehmer an einer Schwafelrunde blasierter Neo-Dandys) und eben dieses Recycling-Büchlein im Reclam-Format. Nichts schien dem rastlosen Texter damals so am Herzen zu liegen wie der Ausbau und die dauerhafte Absicherung einer anerkannten Position als emotionaler Mimofant, subversiver Wadenbeißer und regelrechter Promi - also mitten in jenem Medienbetrieb, den er doch eigentlich gnadenlos verachtete. Barres aggressive Einzelkämpfer-Mentalität, seine Schärfe und sein Wortwitz gingen stetig zurück, während er sein Privatleben immer weiter ausbeutete, Talkshows heimsuchte und mit beliebigen anderen Promis über was auch immer quatschte. Folgerichtig musste das Experiment mit der literarischen Form den kreativen Neubeginn ersetzen, als wieder mal das jährliche Buch fällig war.
Das Ergebnis, "Transkript", ist nur noch als Zeitdokument interessant. Zwischen den Zeilen spürt man die saturierte Atmosphäre um die Nullerjahre herum. Es schien damals keine wirklichen Probleme zu geben; noch konnte man spöttisch über allen Dingen stehen und mit Tunnelblick das "Elend" und die Lächerlichkeit des eigenen Landes thematisieren. Sicher war es auch eine coole Sache, in dieser Zeit eine Lesung von Stuckrad-Barre zu besuchen, der das Publikum mehr involvierte und statt des üblichen biederen Vortrags, gefolgt von ernsthaften Fragen, immer wieder ein kleines Spektakel mit "kommentierender" Musik und Happening-Charakter zu bieten versuchte. Beim Nachlesen der genauestens protokollierten Dialoge sinkt der Spaßfaktor allerdings auf ein Minimum. Von einem hektischen Zeremonienmeister Gesprochenes sieht in gedruckter Form einfach schlecht und wirr aus. "Transkript" ist somit eine reine Fleißarbeit in Sachen Abschrift und Collage, wobei sich kaum ein künstlerischer Mehrwert ergibt.
Man kann es aber auch so sehen wie ein gewisser Dr. Ulf Poschardt: "Das Stottern (!) Barres ist das Atmen des Textes." Diese höhere Einsicht blieb mir leider verschlossen ... nein, man braucht wohl wirklich einen selbst erarbeiteten Doktortitel, um auf so einen herrlichen Blödsinn zu kommen.
Fazit: Noch 2 Sterne, weil das Buch wegen der Vorlesungspassagen zum Reinschnuppern taugt (falls man es noch irgendwo findet).
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Die neuesten Kundenrezensionen
Es ist halt "von Stuckrad Barrisch"
Alle, die ihn als Popliterat verhöhnen, verkennen ihn. Nach dem Genuß seines Werkes "Soloalbum" dachte ich mir auch: "Muß das sein? Lesen Sie weiter...
Am 10. Juni 2003 veröffentlicht
es gibt bessere bücher von beni
wenn man schon die cds und bücher kennt, stellt sich transkript als eine wiederholung von altbekanntem dar. leider, denn eigentlich bin ich immer auf neues gespannt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2001 von "bealein"
Als Erinnerungsstück okay!
reclam hat style, keine frage! aber zum inhalt: es ist herrlich, sich anhand dieses buches an die exzellenten love-auftritte bvsb's zu erinnern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2001 von KiLiTe
Schade!
Schade? Schade, daß sie Stuckrad-Barres Lesereise zu Blackbox verpasst haben! Doch es läßt sich Abhilfe schaffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2001 von "andreasgebert"
Ergänzung zu den Erzählungen
Auch wenn Transkript Protokolle der Blackblox-Tour enthält, sind es nicht die Auszüge aus BvSBs gleichnamigen Buch, die es lesenswert machen, sondern das... Lesen Sie weiter...
Am 18. April 2001 veröffentlicht
Transkript - Protokoll einer Lesereise
Mit "Transkript" hat von Stuckrad-Barre ein Buch veröffentlicht, was vom Stil her einem Drama ähnlich ist. Lesen Sie weiter...
Am 17. April 2001 veröffentlicht
Souveräne Show!
Herr von Stuckrad-Barre schafft es mal wieder, die Grenzen zwischen Literatur und Showgeschäft obsolet zu machen. Lesen Sie weiter...
Am 16. April 2001 veröffentlicht
Das Neue
das Neue von uns Benjamin. Wer einen neuen Roman erwartet à la Solo-Livealbum liegt falsch! Was wir in diesem Buch finden sind Aufzeichnungen bzw Mitschnitte aus Vorlesungen... Lesen Sie weiter...
Am 5. April 2001 veröffentlicht
mal wieder Qualität
So langsam hat es der Herr Stuckrad-Barre geschaft sich vom vermeindlichen "One-Hit-Wonder" zu einen vielseitigen und beständigen Qualitätsautor zu entwickeln. Lesen Sie weiter...
Am 5. April 2001 veröffentlicht
Juhu!
Ich habe das Buch heute bekommen und sofort gelesen. Wenn man die Bücher von Benjamin von Stuckrad-Barre mag, dann liegt es nahe, mal eine seiner Lesungen zu besuchen. Lesen Sie weiter...
Am 4. April 2001 veröffentlicht
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