Es ist erstaunlich welche Entdeckungen bei dem Billiglabel Naxos möglich sind Hut ab vor dem Mut und dem Interesse der engagierten Firma. Höre gerade das Klavierkonzert von Khatchaturian,1903-1978, interessant.
Sehr ungewöhnliche Melodik mit Arabesken, der Komponist stammt aus Georgien, Eltern Armenier. War der Partei lt. Booklet treu ergeben, was man auch hören kann.
Anders als Schostakowitsch, der immer Ärger hatte...
Aber nicht verwunderlich, da das Konzert keine einheitliche melodische Themen ausarbeitet und überhaupt wie ein Zusammenreigen von verschiedenen monumental (pompösen)Ideen wirkt. Die Aufnahmetechnik ist leider etwas blass und bei den oft erschreckend lauten Passagen etwas Paukenbetont (wohl zum erwecken der Zuhörer)und nicht besonders natürlich klingend/durchhörbar, was bei dem Stück auch schwer sein dürfte. Der Flügel klingt etwas entfernt, das Orchester sitzt wohl woanders und der Flügel wurde extra aufgenommen....., typische Mischmasch Vielmikrofonaufnahme. Vielleicht hab ich auch meine Regal-Boxen etwas überfordert mit dem Stück. Die Konzert Rhapsody wohl etwas zu Fingerübung mit versteckten Dies Irae Motiven-nicht ungefällig, nicht vom Hocker reissend, aber trotzdem interessant.