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Ein Sturm fegt über Asien. Europa zittert. Ein riesiges Reich entsteht, das ein einziger Mann unter seine Faust zwingt: Dschingis Khan, der »Herrscher des Himmels«. Um 1215 wird von dessen mörderischen Reitertruppen Li Shan, ein hochkultivierter Beamter des chinesischen Kaisers, weit ins mongolische Hinterland verschleppt. Er wird Lehrer der Söhne des großen Khans. Aber auch dessen Lieblingsfrau weiß Li Shans Künste zu schätzen - Schlachten, Eroberungen, schöne Frauen und politische Verschwörungen - ein atemberaubend spannender historischer Roman.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
grandioser historischer Roman,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Khan (Taschenbuch)
Die Handlung spielt im Mittelalter zur Zeit der Feldzüge des legendären Dshingis Khan. Malcom Bosse historischer Roman "Der Khan" erzählt sehr farbenprächtig von der Zeit der Mongolenstürme, von der Wildheit und Abenteuerlichkeit mongolischer Reiterheere im 13. Jahrhundert. Ein riesiges Reich entsteht, das ein einziger Mann unter seine Herschaft zwingt -der legendäre Dshingis Khan. Er beschreibt so lebendig die brutalen und räuberischen Feldzüge der Mongolen aus der Sicht eines jungen chinesischen, hochkultivierten Beamten des chinesischen Kaisers namens Li Shan. Li Shan wurde von der mörderischen Reitertruppen bis weit ins mongolische Hinterland verschleppt. Er wird Lehrer der Söhne des großen Khans. Es handelt sich hier um einen grandiosen historischen Roman, der sehr spannend und dichterisch überwältigend erzählt wird. Es wird ein faszinierender Vergleich chinesischer und mongolischer Kulturen aufgezeigt, der nicht zuletzt zum besseren Verständnis der verschiedenartigen Völkern beiträgt. Besonders imposant sind die Kontraste der brutalen Eroberungsfeldzüge der Normaden und die malerischen Beschreibungen chinesischer Landschaften. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wahrhaftes Meisterwerk,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Khan (Taschenbuch)
Vielleicht liegt es daran, daß ich vorwiegend Sachliteratur gelesen habe, ehe ich zu diesem Roman griff, wahrscheinlich liegt es aber am Roman selbst: er bot mir das mit Abstand eindrucksvollste Leseerlebnis der letzten Jahre. Die Geschichte des Dschingis Khan erzählt aus der Perspektive eines von den Mongolen entführten chinesischen Mandarins Li Shan, der erst Lehrer der Söhne des Khans wurde und dann zu dessen Schreiber, Berater und Begleiter aufstieg. Diese Perspektive ermöglicht es dem Autor, historisch gesichertes Wissen und überlieferte Varianten der Begebenheiten mit der schriftstellerischen Fiktion so zu kombinieren, daß der Leser stets weiß, auf welchem Boden er sich befindet und sich über die Geschichte niemals betrogen fühlen muß. Sie ermöglicht es ihm aber auch, immer und immer wieder, ohne die Handlung zu bremsen, die mongolische Kultur und Lebensweise mit der chinesischen zu vergleichen und dabei dem Leser gleich über beide zu berichten. Daß es über diese historische Seriosität hinaus aber auch noch gelingt, einen atemberaubend packenden, rasanten Roman zu beschreiben ist das eigentliche Verdienst des Autors. Mit einer bislang nur selten vorgefundenen erzählerischen Dichte werden die subtil und vielschichtig gezeichneten Charaktere, das mongolische Sittenbild, die beispiellose Pragmatik der mongolischen Kultur sowie die kalte Brutalität der Vernichtungskriege jener Zeit geschildert. Malcolm Bosse kann dabei völlig darauf verzichten, Grausamkeiten detailliert zu beschreiben, denn seine Ausdrucksstärke genügt so schon, um dem Leser ein beinahe schon körperliches Unbehagen zu bereiten. (Exzellente Übersetzung!) Mit derselben Lebendigkeit und Intensität schildert er aber auch die schönen Seiten des Lebens: Freundschaft und Liebe und die Kraft, die sich aus beiden schöpfen läßt. Ein unaufdringlicher Hauch von Melancholie durchzieht bisweilen den Roman. Ein Meisterwerk, welches uns in eine atemberaubend fremde Welt entführt! In ein wenig vertrautes Kapitel des Mittelalters, unromantisch und unbarmherzig und doch kraftvoll erfüllt vom Leben und der urtümlichen Freude daran. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mit diesem Buch konnte ich gar nicht mehr aufhören,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Khan (Taschenbuch)
Ich bin 10 Jahre alt und bin traurig, dass ich dieses Buch schon zu Ende gelesen habe. Toll ist die Schilderung der großen Ausdauer des Khans und der Eroberung Europa. Man kann sich in den Erzähler, den Mandarin Li Shan sehr gut hineinversetzen.
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