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Produktinformation
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| Disk: 1 |
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| 1. Why Not Nothing? |
| 2. Music Is Power |
| 3. Break The Night With Colour |
| 4. Words Just Get In The Way |
| 5. Keys To The World |
| 6. Sweet Brother Malcolm |
| 7. Cry Til The Morning |
| 8. Why Do Lovers? |
| 9. Simple Song |
| 10. World Keeps Turning |
| Disk: 2 |
| 1. Keys To The World (Interview footage-DVD) |
| 2. Break The Night With Colour (Live At Kings College-DVD) |
| 3. Why Not Nothing? (Live At Kings College-DVD) |
| 4. Words Just Get In The Way (Live At Kings College-DVD) |
| 5. Break The Night With Colour (music video-DVD) |
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Er hat schlechte Kritiken für seine letzten beiden Alben „Alone With Everybody“ und „Human Conditions“ in der britischen Presse bekommen. Zu wenig bitter und viel zu sweet sei das alles, klinge nach Kuschelrock. Zu erwachsen, zu psychedelisch, zu wenig Drogen, kurz: zu wenig Spaß, lautete das Urteil über das Werk eines Mannes, der in den Neunzigern den Mr. Wild des britischen Rockstars personifizierte: Nachts auf der Themse Kanu fahren, mit dem Luftgewehr auf Freunde schießen, weißes Pulver, bis sich die Nasenscheidewände auflösen und dabei ausgesprochen gut aussehen. All das war Richard Ashcroft. War. Das Großmaul des Britpops ist er immer noch, aber zum Balladenkönig ist er geworden, zum grossen Melancholiker, er mutierte von Mad Richard zu Dad Richard.
Wer Richard Ashcroft kennt, kann sich gut vorstellen, dass ihm solche Bezeichnungen kalt lassen. Dass er in sich ruht, zeigen schon die ersten Zeilen seiner Comeback-Single „Break The Night With Colour“: “Fools They Think I Do Not Know The Road I’m Taking. If You Meet Me On The Way Hesitating. That Is Just Becauce I Know Which Way I Will Choose.” Geschrieben auf einem Cembalo entwickelt der Song schon nach wenigen Sekunden einen unglaublichen Sog, der typisch ist für viele Songs von Richard Ashcroft. Er singt, als glaube er fest daran, dass Musik die Menschen verändern kann. Wer solche Songs schreibt, hat allen Grund dazu.
Eroeffnet wird das neue Album mit dem haemmernden und wuetenden “Why Not Nothing?”, in dem er erstmals mit politischen Lyrics auf sich aufmerksam macht. Es folgt das froehliche
“Music Is Power”, ein glasklarer Nr. 1-Hit, der einem unweigerlich ein Laecheln ins Gesicht treibt. Ein schoener Upbeat Feelgood Track. Ashcroft als White Soul Brother. Mal was ganz Neues. Ungewohnt der sphaerische Titeltrack mit treibendem Rhythmus, verzerrter Stimme und, der ihn sogar in die Playlists von Diskotheken bringen koennte. Richard goes Dancefloor - unglaublich!
“Cry Till The Morning” ist ein eigentlich ein typischer Oasis-Song. Lakonischer Unterton, leichtes Kratzen in der Stimme, spannend arrangiertes Midtempo mit Gitarrensolo. Der grosse Unterschied zu Liam Gallagher: Ashcroft legt so viel Energie und Seele in diesen Titel, dass einem das Herz bis zum Hals schlaegt. Der NME sieht’s aehnlich: “ Richard’s Still Liam Gallagher’s Cooler Cousin: Brighter And Less Try-hard, But With A Similarly Iconic Rock Voice And An Infinitely Greater Songwriting Ability!” Elegante, hingetupfte Instrumentierung und ein nachdenklich wirkender Ashcroft zeichnen die Ballade “Sweet Brother Malcolm” aus, die ein vertonter Tagtraum von Ashcroft im Park von Richmont sein soll. Nach harmlosem Beginn ist “Words Just Get In The Way” sehr episch geworden und erinnert entfernt an den Verve-Klassiker “Lucky Man”.
„Why Do Lovers“ kommt sanft daher. So zart klimpert das Klavier, so herzzerreissend singt Ashcroft, dass man sich die nächststehende Person greifen will, um sie ganz fest zu drücken, um sie einfach zu umarmen und in ihren Haaren zu riechen. Überschwängliche Gefühle übermannen einen. Herzlich Willkommen. Hier ist sie, die Magie des Richard Ashcroft. Das Magazin Time Out schreibt dazu „Richard Ashcroft is medicine for your soul and wings for your heart!“
Es gibt viele da draussen, die gehofft haben, er wuerde eine The Verve-CD machen. Es ist keine geworden. Es muss nicht immer laut sein. Richard Ashcrofts inneres Feuer ist spektakulaer genug. One Of The Great Rock’n Roll Romantics Is Back.
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