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Kettenhund. Shadowrun Roman
 
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Kettenhund. Shadowrun Roman [Broschiert]

Alexander Wichert
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Fantasy Productions; Auflage: 1., Aufl. (November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890645488
  • ISBN-13: 978-3890645483
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 360.483 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der russische Kommando-Soldat Mischko erhält einen letzen Auftrag, bevor er der Armee den Rücken kehrt: Er soll mit seinem Kameraden Nikita und einem Team deutscher Söldner eine illegale Ladung quer durch die Steppe nach Sibirien bringen. Die beiden russischen Soldaten müssen mit Leuten zusammenarbeiten, die sich selbst als Shadowunner bezeichnen, weder Ehre noch Pflicht kennen und nur zu willig sind, ihren Auftraggeber über den Tisch zu ziehen.
Und dann bricht zwischen den Steppennomaden ein Krieg aus.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zum Inhalt:

Mischko, ein Ork der zum russischem Spetznatz ausgebildet wurde erhält vor seinem Ausscheiden aus der Armee einen letzten Auftrag von seinem Vorgesetzten. Er, ein Kamerad und ein Runnerteam aus den ADL sollen einen Truck nach Sibirien begleiten. Dass sich diese vermeintliche simple Aufgabe als etwas schwieriger herausstellt zumal sie in eine Stammesfehde zwischen rivalisierenden Steppenstämmen kommen war nicht abzusehen...

Glanzstück dieses SR-Romans sind definitiv die Charaktere, die den Roman wirklich lesenswert machen. Flechette und Nikita sind die einzigen Charaktere die einem freundlich und menschlich erscheinen, die aber beide in Abhängigkeit von zwei sadistischen Schweinehunden stehen. Während man mit Janus, dem Kopf des ADL-Teams von Anfang an nicht warm wird, versteht es der Autor gekonnt bei Mischko zwischen Sympathie und Antipathie beim Leser hin und her zu schalten. Mal zeigt er menschliche Züge, nur um gleich darauf wieder den Unmenschen zu zeigen.

Auch der Schauplatz ist einmal erfrischend anders. Nicht die UCAS oder die ADL wie in den meisten anderen Shadowrun-Romanen sondern Russland und die sibirische Steppe. Natürlich, Decker und Matrix sind konsequenter Weise in diesem Roman eher weniger vertreten, was aber nicht weiter stört, da man ein wirklich gutes Gefühl der weiten trostlosen Steppe vermittelt bekommt. Und auch in der Steppe kommt die Action nicht zu kurz.

Einziges Manko, meiner Meinung nach, ist ein bisschen der Schluss, bei dem einiges irgendwie zu schnell geht und nicht so recht zu passen scheint. Nichtsdestotrotz ist es mal wieder ein wirklich gelungener, kurzweiliger SR-Roman. Kaufen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anonymus
Dieses Buch ist düster. Wer glaubt, er kenne die dunklen Seiten des Shadowrun-Universums, sollte es lesen und seine Maßstäbe neu ordnen. So führt der Charakter Janus in seiner völligen Skrupellosigkeit alles Spielerische am Dasein eines "Runners" ad absurdum; übrig bleibt ein bei aller Coolness durch und durch verabscheuungswürdiger Killer. Mischko, der orkische Speznaz-Soldat, verkörpert eine Seele, deren Schicksal es ist, immer und immer wieder verraten zu werden. Lichtblicke von Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Liebe scheinen zwar auf, vergehen aber allzu schnell wieder in dem Klima aus Haß, Gier und Machtinteressen, das Alexander Wichert gekonnt und glaubwürdig aufbaut. Ein erstklassiger Shadowrun-Roman mit geradezu beängstigend lebendigen Charakteren.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alex Wichert, der bereits drei Romane für DSA schrieb, liefert mit „Kettenhund“ seinen Einstand als Romanautor für die Welt von Shadowrun. Und man kann diesen Einstieg durchweg als sehr gelungen ansehen! Immer wieder bin ich über die Qualität der deutschsprachigen Shadowrunpublikationen überrascht, welche ihre amerikanischen Vorbilder qualitativ oftmals weit hinter sich lassen.

Kettenhund dreht sich um zwei grundsätzlich verschiedene Gruppen, die gemeinsam eine Lieferung von Militärgütern durch die sibirische Steppe transportieren sollen. Zum einen wären dort eine Gruppe von deutschen Shadowrunnern, welche die Ladung bewachen und zum anderen zwei russische Soldaten, welche wiederum ein Auge auf die Shadowrunner haben sollen. Während die beiden Teams zusammen in einem Halftruck durch die Ödnis Sibiriens fahren, schwelen Konflikte innerhalb und auch zwischen den beiden Gruppen. Interessant ist dabei, dass wegen der relativen Enge des Gefährts keine physische, sondern nur eine soziale, sprachliche und moralische Barriere die beiden Gruppen trennt. Mischko und Nikita, die beiden orkischen Soldaten der russischen Spezialeinheit Spetznaz sind durch die traumatisierende Ausbildung und die katastrophalen Zustände der russischen Armee ganz andere Charaktere als die aus anderen Romanen bekannten Shadowrunner. Aber auch das deutsche Shadowrunnerteam hebt sich erfreulich von den bekannten Klischees ab. Janus, der elfische Anführer der Teams wird derart unsympathisch dargestellt, dass der Leser mit jeder weiteren Seite, auf welcher der Straßensamurai sich dessen Ende brutaler und länger wünscht. Die beiden anderen Mitglieder des Teams sind die Elektronikspezialistin Flechette und der Decker Leoric. Während der Autor Flechettes Gefühlswelt oft an den Leser weitergibt und einen glaubwürdigen Charakter schafft, bleibt Leoric doch etwas flach.

Die Charaktere und die Atmosphäre sind die klaren Stärken des Romans. Egal ob Wichert das unmenschliche Kasernenleben in der russischen Armee beschreibt oder die brutalen Lebensumstände der sibirischen Nomaden, die Stimmung ist immer düster und unheilsverheißend. Es ist ein sehr negativer Roman und der Hauptcharakter Mischko beweist eine erstaunliche Leidensfähigkeit physisch wie auch psychisch und der Leser ist immer hautnah dabei. Diese sehr unfreundliche Stimmung wird durch die harte und oftmals nicht jugendfreie Sprache der Charaktere gut unterstützt. Genau in diese doch sehr leidensvolle Stimmung fügt sich das beschriebene Russland sehr harmonisch ein. Die sehr gut recherchierten Kleinigkeiten des Lebens in der sibirischen Steppe oder dem Militär verstärken die Atmosphäre enorm. Wenn der Roman in Nordamerika oder in Europa spielen würde, könnte der Roman nicht sein volles Potential in dieser Weise entfalten. Einer der eindrucksvollsten Aspekte ist aber die Verarbeitung des Täter–Opfer–Schemas bzw. dessen spätere Umkehrung. Der Kampf gegen diesen Teufelskreis macht mehr als eine Figur glaubhaft in dem Roman durch und zeigt deutlich, dass der Autor sein Handwerk versteht.

Interessant sind auch die in cineastischer Weise eingesetzten Rückblenden, welche die Sichtweise auf eine gerade behandelte Szene durch den Einblick in die Vergangenheit wieder relativieren und die zurückblickenden Figur stärker charakterisieren.

Der Endkampf ist etwas überzogen und das Ende zu plötzlich. Der eigentliche Höhepunkt, die finale Konfrontation wird ausgelassen und der Leser darf sich anhand des Epilogs selbst zusammenreimen was geschehen ist. Das ist doch etwas unbefriedigend für den Leser.

Der Roman ist allerdings nicht so umfangreich wie es zunächst den Anschein hat. Die Geschichte von Alex Wichert ist um die 250 Seiten stark, weitere 20 gehen für die Kurzgeschichte "Ressurrection" von Martina Noeth drauf. Diese Geschichte war bereits im Reader "Shadowrun – Die 6. Welt" abgedruckt, allerdings fehlte dort das Ende. Fanpro korrigierte den Fehler und stellte die komplette Geschichte auf der Homepage zum Download bereit. Warum sie ausgerechnet in diesem Roman noch einmal komplett abgedruckt wurde, sei mal dahingestellt. Ob es nun ein Bonus oder ein unerwünschtes Anhängsel ist, dass muss jeder selbst entscheiden. Der Glossar ist nicht der generische Shadowrun-Glossar, sondern speziell auf den Roman zugeschrieben. Alle russischen Wörter sowie möglicherweise unklaren Shadowrunbegriffe sind dort vermerkt.

Kettenhund ist einer der stärksten Shadowrunromane, der durch eine sehr düstere und negative Stimmung, ein unverbrauchtes Setting und hervorragend geschilderte Charaktere samt deren Entwicklung hervorsticht. Für jeden Shadowrunfan Pflicht und für viele andere Bücherfreunde mindestens einen Versuch wert!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Einer der besten SR-Romane überhaupt
... kann ich nur empfehlen. Mir hat der Roman extrem gut gefallen, auch gerade weil es einige einfach frische und neue Elemente und Ansichten zeigt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2008 von S. Patrick
schöner Roman abseits ausgetretener Wege
Ich hab Kettenhund gerade zum zweiten Mal gelesen und der Roman gefällt mir immer noch sehr gut:
Der Auftrag für Runner ist schnell erzählt: Eskortieren einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2008 von P. Müsken
Sehr gut - nur der Schluss nicht
Ein sehr gutes Buch, im Großen und Ganzen werden auch die Charaktere ganz gut beschrieben. Janus muss man irgendwie verachten, Flechette, Mischko und Nikita mag man einfach... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2007 von Köcher, Thomas
Alles andere als oberflächlich
Wichert gelingt es in Kettenhund , den Bewohnern der 'Shadowrun-Welt Tiefe und Glaubwürdigkeit zu verleihen . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2007 von Hofmann Matthias
Spannend ...
... vom Anfang bis zum Ende ist dieser Shadowrun-Roman.

Zur Handlung:

Der russische Offizier Gondarev rekrutiert ein deutsches Söldnerteam, um eine Ladung durch die... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 7. April 2006 von Dieter Späth
Überaus beeindruckend
Das Buch fand ich überaus beeindruckend,
vorallem da es das Debüt von Alexander Wichert im Shadowrun Universum ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2006 von elmoid2
Überzeugend auf der ganzen Linie
Alex Wichert liefert einen Shadowrun-Roman der Extraklasse.
Zwei Orks der Spetsnaz, zwei Menschen und ein Elf werden von einem russischen Offizier durch die Steppe Sibiriens... Lesen Sie weiter...
Am 12. Dezember 2005 veröffentlicht
Durchwachsen
Der Roman ist sehr spannend leider könnte es aber auch eine X beliebige Science Fiction Welt sein und nicht Shadowrun. Lesen Sie weiter...
Am 11. Dezember 2005 veröffentlicht
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