Die Idee ist reizvoll: Die Gegenstände, die die Verstorbene besessen hat, erzählen einander, was sie von ihr wissen, ehe sie, wie sie fürchten, an verschiedene Verwandte verteilt werden. Memoria, die Tote, ist in Afrika aufgewachsen, mit ihrem Mann nach Frankreich gegangen und zum Sterben zurückgekehrt.
Ihre Ehe wurde von den Eltern arrangiert, der junge Ehemann vollzieht die Ehe nicht, worunter sie endlos leidet. Schließlich geht die Ehe auseinander, und Memoria muss in Frankreich selbst Geld verdienen, zumal die Familie in Afrika finanzielle Unterstützung erwartet.
Die Uhr, das Sofa, das Kissen, die Perlenkette usw. erzählen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Sprache ist oft poetisch, manchmal gleitet sie unpassend ab. Dafür einen Punkt Abzug.