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Ein Kessel Buntes und mehr
 
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Ein Kessel Buntes und mehr [Gebundene Ausgabe]

Hendrik Petzold


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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung


Unterhaltungskunst made in DDR - Geschafft oder nicht geschafft?
Bunt ging es wahrlich zu in der Unterhaltungsbranche des Fernsehens der DDR, so mancher versuchte dort sein Süppchen zu kochen und konnte bei der Wahl des "Kessels" nicht immer wählerisch sein.
Hendrik Petzold, der nach dem Journalistikstudium beim DDR-Fernsehen arbeitete und an den Produktionen so bekannter und beliebter Unterhaltungssendungen wie "Ein Kessel Buntes", "Glück muß man haben" und "Wennschon, dennschon" mitarbeitete, erzählt von seinen Erlebnissen als Journalist beim Fernsehen der DDR in der Zeit von 1987 bis zur Auflösung des Deutschen Fernsehfunks. Wie zogen Glasnost und Perestroika in die Sendungen ein? Gab es eine Zensur oder gab es sie nicht? Wie reagierte man in der "Partei" (der SED) auf diese Entwicklungen ...
Der Blick hinter die Kulissen, die ganz eigene Sicht des Jung-Redakteurs Petzold auf Parteitagsprojekte im Staatsfernsehen, seine Begegnungen mit beliebten ostdeutschen U nterhaltungs-Stars wie Helga Hahnemann, Heinz Quermann, Wolfgang Lippert, Hans-Joachim Wolfram und anderen zeigen auch, daß nicht alles Gold war, was vor den Kulissen glänzte.
Petzold hat interessante Originaldokumente aufgehoben. Mit seinem abschließenden Urteil nach jedem Kapitel faßt er seine Sicht auf diesen Abschnitt seines Lebens kurz und bündig zusammen: Tagesaufgabe geschafft oder nicht geschafft - wie in seiner erfolgreich im MDR-Fernsehen laufenden Sendung "Mach dich ran".
Ein unterhaltsames Buch im Sinne bester DDR-Unterhaltungskunst, das Erinnerungen lebendig werden läßt ohne "ostalgisch" zu sein.

Autorenportrait

Hendrik Petzold, geb. 1961 in Dresden, Journalist. Von 1987 bis 1991 beim Fernsehen der DDR bzw. beim Deutschen Fernsehfunk, danach freiberuflicher Moderator, Redakteur, Autor und Produzent.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Ein Kessel Buntes
Die Arbeit in einer Unterhaltungsredaktion des Staatsfernsehens war immer noch politisch genug, aber hier wurde man noch am wenigsten mit Weisungen irgendwelcher Phantasten und Meinungsbildner, die der jeweiligen politischen Situation Rechnung tragen wollten, konfrontiert. Nicht, dass es bei einem Nummernprogramm wie dem "Kessel Buntes" solche Probleme nicht gegeben hätte. Schließlich war die Sendung wirklich live, hatte einen Moderator, und auch in Schlagertexten konnte sich schon mal der eine oder andere Angriff auf die führende Rolle der Partei verbergen. Die größte Gefahrenquelle war allerdings der Moderationstext. Auf den Moderator einer Live-Sendung musste man sich verlassen können. Auf Gunter Emmerlich konnte man das nicht. In seiner "Showkolade" durfte er immer ein wenig mehr sagen als die "Kessel"-Präsentatoren. Wahrscheinlich war diese Show deshalb eine Aufzeichnung ...
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