Das spätkoloniale Kenia ist Schauplatz eines offensichtlich
gut durchdachten Mystery-Thrillers. Die Reihe ist noch nicht vollendet,
deshalb kann ich das nur vermuten.
In der Wildnis werden prähistorische Tiere gesichtet. Auch solche, die
es niemals gab. Parallel dazu treten UFO-Phänomene auf. Gibt es einen
Zusammenhang? Wissen die Geheimdienste mehr? Eine junge Britin macht sich
im Auftrag ihrer Regierung daran, Licht ins Dunkel zu bringen...
Guter Spannungsbogen mit mehreren Handlungssträngen, die (leider) immer wieder recht schnell zusammenfliessen.
Macht aber nix, denn die Geschichte ist dermaßen spannend,
dass man das Heft nur unter Schmerzen zur Seite legen kann.
Die Haupt-Charaktere sind relativ gut ausgearbeitet.
Von beiden Autoren.
Die Zeichnungen sind dem klassischen "Abenteuer-Comic"-Stil angelehnt,
stellen aber Mimik und Gestik mit einer großen Präzision dar.
Ein Fest für die comicgeprüften Augen.
Die Farbgeberin soll an dieser Stelle auch mal lobend erwähnt werden:
So stelle ich mir Kenia vor.