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Kent Nagano
 
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Kent Nagano [Gebundene Ausgabe]

Habakuk Traber
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Henschel Verlag; Auflage: 1 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894874139
  • ISBN-13: 978-3894874131
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 186.978 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung


Kent Nagano - der Dirigent als Visionär
Die erste Biografie des charismatischen Dirigenten, beruhend auf zahlreichen intensiven Gesprächen mit Kent Nagano, in denen dieser seine Vision von einer Musik des 21. Jahrhunderts erläutert. Als Musikdirektor der Opera National de Lyon hat er die Pariser Opernhäuser vor der Provinz erzittern lassen. Das in Manchester beheimatete Halle Orchestra hat er auf internationalen Standard gebracht. Seit er im September 2000 als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters nach Berlin kam, führt er dem Publikum vor, dass er nicht nur ein hervorragender Musiker ist, sondern dass vor allem seine ganz persönliche Philosophie seinen Rang unter den internationalen Orchesterleitern ausmacht. Der gebürtige US-Amerikaner vertritt und praktiziert die Auffassung, dass sich jede Generation die Tradition neu zu erschließen und auf ihren Bestand für Gegenwart und Zukunft abzuklopfen habe. Wenn klassische Musik dem heutigen Hörer etwas sagen soll, so Naganos Credo, muss der Interpret radikal aus der Aufführungsroutine ausbrechen. Die Biografie des "most enigmatic of visionary conductors" ("Musical America Directory") arbeitet aufgrund von zahlreichen Gespräch en auch die Berliner Erfahrungen des Dirigenten und seine Konzepte für die Zukunft heraus.

Über den Autor

Habakuk Traber, geb. 1948, studierte Kirchenmusik und Musikwissenschaft. Er schreibt als Autor für das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Berliner Festspiele sowie für Institutionen und Festivals im deutschsprachigen Raum. Zu seinen Buchveröffentlichungen gehört u. a. "Das andere Orchester - Zur Geschichte des Deutschen Symphonie-Orchester Berlin" (1998).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Des Maestros Sprachrohr 18. Januar 2005
Eine Biographie, die leider immer wieder in einen mehr als nüchternen Schreibstil verfällt, der sich allenfalls für die Darstellung der Vita eines Künstlers in einem Programmheft anbietet: Kent Nagano weiß dies, er weiß jenes, er kennt sich aus mit diesem und jenem, seine Überzeugung ist, dass ..., er hat dies und jenes bei diesem und jenem gelernt, er weiß natürlich, dass ... usw.

Belanglos und überflüssig sind die zahlreichen Abschweifungen, die Traber sich erlaubt. Beispiel: die umständliche Beschreibung von Naganos Geburtsort Morro Bay in Kalifornien. So etwas - in diesem Stil - gehört in einen Reiseführer. Hier wirkt es wie pure Zeilenschinderei. Vielleicht - so der im Laufe der Lektüre wachsende Verdacht - gibt es über diesen "Stern am Dirigentenhimmel" in Wirklichkeit gar nicht so viel zu berichten, dass es sich lohnen würde, einen Band mit immerhin 218 Seiten Text zu füllen ...?

Extrem sauer sind mir die in der Mitte des Bildteils in einer Vierergruppe angeordneten Fotographien von Nagano in einer Live-Situation aufgestoßen, die hier mit "Quasi una symphonia: allegro con brio/marcia funebre/scherzo/finale" untertitelt wurden. Das ist so offensichtlich an den berühmten Gustav-Mahler-Schattenrissen von Otto Böhler orientiert, dass einem beinahe schlecht werden könnte. Wirklich peinlich, wie plakativ der Autor hier seine scheinbar grenzenlose Bewunderung für Nagano offenlegt. Als "Objekt der Begierde" hätte ich mir so etwas verbeten. Aber wer weiß: Vielleicht haben sich hier ja zwei Brüder im Geiste getroffen?
Im Gegenzug kein einziges kritisches Wort, keine die Naganosche Sicht- und Interpretationsweise von Musik auch nur im Ansatz hinterfragende Bemerkung. Meines Erachtens zeichnet sich ein wirklich großer Biograph unter anderem auch dadurch aus, dass er bis zuletzt eine gewisse Distanz zu seinem Protagonisten bewahrt. Habakuk Traber dagegen ist des Maestros Sprachrohr ohne Wenn und Aber.

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