In der Zeit des Bakumatsu gab es einen Mann, der Hitokiri Battôsai genannt wurde und ein berühmt-berüchtigter Killer der Ishin-Bewegung war. Im Schwertkampf galt er als unbesiegbar. Doch mit Anbruch der Meiji-Zeit verschwand er, und keiner weiß, was aus ihm geworden ist. Man schreibt das Jahr 11 der Meiji-Zeit (1879 - Zählweise der Jahre nach der Regentschaft des Kaisers). Im Land ist wieder Frieden eingekehrt, die Samurai gibt es nicht mehr, und die Welt scheint nach außen hin wieder in Ordnung zu sein.
Die Geschichte beginnt damit, dass die 17-Jährige Kaoru, die seit dem Tod ihres Vaters alleine den Kendô-Dôjô der Familie führt, einen Mann aufliest, der sich selbst Rurôni (Wanderer) nennt und trotz des Verbotes der Regierung, Schwerter zu tragen, mit einem stumpfen, nur auf der Rückseite geschliffenen Schwert durch die Gegend läuft. Als Kaoru in Gefahr gerät und der seltsame Fremde ihr hilft, stellt sich heraus, dass der auf den ersten Blick vollkommen harmlos erscheinende Rurôni der legendäre Hitokiri Battôsai ist, der über 10 Jahre durch ganz Japan gezogen ist und der sich geschworen hat, nie wieder einen Menschen zu töten und wieder seinen bürgerlichen Namen, Kenshin Himura, angenommen hat. Nachdem seine Identität gelüftet worden ist, will er sich wieder auf Wanderschaft begeben, doch zu seinem Erstaunen stört sich Kaoru kein bisschen an seiner düsteren Vergangenheit und macht ihm das Angebot, bei ihr wohnen zu bleiben und ihr etwas mit dem Dôjô zu helfen. So kommt es, dass Rurôni Kenshin sich in Tokyo bei Kaoru zum ersten Mal von seiner Wanderschaft ausruht.
Kenshin entpuppt sich als alles andere als die blutrünstige Bestie, als die er als Killer der Meiji-Restauration galt. Bei Kaoru zuhause bestehen seine Hauptaufgaben aus Wäsche waschen, einkaufen und sonstigen nützlichen Dingen. Er ist stets fröhlich, läßt so ziemlich alles mit sich machen *g* und scheint keiner Fliege was zuleide tun zu können. Sobald es aber zu einem Kampf kommt, ändert er sich schlagartig. Er kann zwar mit seinem Schwert niemanden töten, aber er kann schon wenn es drauf ankommt, richtig zuschlagen. Dadurh wird deutlich, dass sein zweites Ich - Hitokiri noch in ihm lebt und das weckt keine positiven Gefühle in Kenshin hervor. Warum er das Leben als Battôsai Himura aufgegeben hat, obwohl er sehr erfolgreich war und ihm eine gute Stelle in Militär sicher gewesen wäre und sich auf Wanderschft begeben hat, bleibt vorerst ungeklärt. Lest die Mangas einfach selbst, sie werden euch mit Sicherheit gefallen.