Eine mannstolle Kosmetikerin tot im Hinterzimmer ihres Studios, schmierige Geschäfte mit einer Äffin und immer wieder überraschende Wendungen inklusive einer stattlichen Anzahl Toter: das sind die Zutaten des Falls, der Privatdetektiv Malte N. von Cichlinski beinahe an die Grenzen seines Könnens stoßen lässt.
Die Autorin Cornelia Arnhold schreibt über ihre Figuren so plastisch und einfühlsam, dass man sie sofort vor sich sieht. Die Spielorte des Romans (Berlin) sind so gut beschrieben, dass man glaubt, tatsächlich da zu sein. Und spannend ist es außerdem - man möchte das Buch gar nicht weglegen.
Wer Tiere liebt, wird „Kennedys Affe" sowieso mögen, denn selten hat jemand so sensibel und genau beobachtet aus ihrer Sicht geschrieben.