Vor einem halben Jahr kaufte ich den Kenko KFM-1100. Auch wenn Belichtungsmesser im Zeitalter der digitalen Fotografie nicht mehr so oft eingesetzt werden, war es mir wichtig "mein" Licht zu beherrschen und die Einstellungen nicht der Kamera oder dem Zufall zu überlassen.
Gerade bei komplexeren Studioaufbauten mit viele Blitzköpfen sollte man das Licht im Griff haben. Der Kenko KFM-1100 ist einfach zu bedienen und ermöglicht Messungen "vom" und "zum" Objekt. Die Kalotte ist drehbar und in allen Winkel einsetzbar.
Die Blitze lassen sich entweder direkt mittels Kabel durch den KFM-1100 auslösen oder so wie ich das in der Regel mache, über einen Funkauslöser. Beides lässt sich im KFM-1100 einstellen. Ich möchte nicht das Handbuch zitieren, deshalb noch etwas aus der Praxis. Die Plastikabdeckung der Kalotte ist bei mir abgefallen nachdem der Belichtungsmesser mal etwas rauher in den Rucksack geworfen wurde. Meiner Meinung nach ist das eine Schwachstelle, da nur 4 kleine Punkte für den Halt verantwortlich sind. Zu beheben ist das dann allerdings sehr leicht mit Sekundenkleber.
Ich vermissen die nicht vorhandene Messmöglichkeit der Temperatur nicht, da ich weiss wieviel Kelvin meine Blitze haben. Der Aufpreis für ein entsprechendes Gerät war es mir also nicht wert.
Der KFM-1100 ist nahezu täglich im Einsatz und ich bin begeistert vom Preis/Leistungsverhältnis.