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Ken Park - Große Kinomomente
 
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Ken Park - Große Kinomomente

James Ransone , Tiffany Limos , Larry Clark , Ed Lachman    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,99
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Produktinformation

  • Darsteller: James Ransone, Tiffany Limos, Stephen Jasso
  • Regisseur(e): Larry Clark, Ed Lachman
  • Komponist: Howard Paar, Matt Clark
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 3. April 2009
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001O4VV5O
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.499 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Hip Hop, Skateboards, das wärmende Licht eines kalifornischen Sommernachmittags. Dann ein Schuss in den Kopf…Der Selbstmord des Teenagers Ken Park ist Auftakt für die Geschichten um vier befreundete Jugendliche aus Visalia. Der Skatepark der Kleinstadt irgendwo zwischen Los Angeles und Fresno ist zum Refugium von Shwan, Tate, Claude und Peraches geworden. Hier erleben sie Freiheit und Unbeschwertheit. Daheim dagegen werden ihre Ideale und ihre unschuldige Lust pervertiert. Hinter der Fassade einer heilen Welt voll gepflegter Vorgärten herrscht Resignation, Aggressivität, religiöser Fanatismus und Alkoholismus.

VideoMarkt

Hinter der idyllischen Fassade einer kalifornischen Vorstadt brodelt es gewaltig. Auch als sich Ken Park, ein ganz "normaler" Teenager, eines Tages das Gehirn wegschießt, ändert sich daran nichts: Shawn schläft weiter mit der Mutter seiner Freundin, die vermeintlich tiefreligiöse Peaches entpuppt sich als Bondage-vernarrtes Biest, Claude versucht sich der sexuellen Avancen seines Stiefvaters zu erwehren und Tate, der nur per Selbststrangulation zum Höhepunkt kommt, erschießt scheinbar aus heiterem Himmel seine Großeltern.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
In der 50teiligen Filmedition "Grosse Kinomomente" ausgewählt vom Kultur Spiegel befinden sich interessanterweise auch 4 Filme, die keine Jugendfreigabe erhielten. Es handelt sich um die Filme "Reservoir Dogs", "Hard Candy", "Shortbus" und "Ken Park".
"Ken Park" ist der 2002 nach "Kids" und "Bully" gedrehte bislang letzte Teil von Larry Clarks Teenage Trilogy, den er gemeinsam mit dem Kameramann Ed Lachman realisiert hat.
Lachman stand für Filme wie "Virgin Suicides", "London kills me", "Erin Brokovich" oder "Dem Himmel so fern" hinter der Kamera.
Die Gemeinschaftsarbeit "Ken Park" ist ein sogenanntes Coming of Age Drama und erzählt vom tristen Leben einiger pubertierender Jugendlicher in einer typisch kalifornischen Kleinstadt namens Visalia.
Ken Park, ein junger Skater, schiesst sich in der Eingangssequenz eine Kugel in den Kopf.
Danach werden 4 weitere Jugendliche vorgestellt, die mit Ken befreundet gewesen sind. Der sensible Claude (Stephen Jasso) leidet unter den Verhöhungen und Gewaltausbrüchen seines gestörten, alkoholkranken Vaters.
Peaches (Tiffany Limos) wird von der Liebe ihres Vaters, einem Bibelfanatiker, erstickt. Er sieht in ihr das Ebenbild der verstorbenen Mutter.
Shawn (James Bullard) hat sowohl eine Beziehung zu einem etwa gleichaltrigen Mädchen als auch heimlich zu deren attraktiven verheirateten Mutter.
Tate (James Ransone) hat morbide sexuelle Vorlieben, wenn er sich befriedigt. Er lebt bei seinen wohlhabenden Großeltern, die er hasst...
"Ken Park" zeigt knallharte Realität des modernen Lebens in der amerikanischen Provinz. Die Jugendlichen fahren Skateboard, trinken, haben Sex und ziehen gelangweilt um die Häuser.
Konfrontiert sind sie mit einem noch unzufriederenen familiären Umfeld, diese Erwachsenen, die ihren unerfüllten Befriedigungen nachtrauern.
Der Film zeigt Sexualität, die Szenen stehen allerdings m.E. sämtlich im Dienste des Films und seiner Aussage. Das Teenager-Drama ist aufrüttelnd, provokant und schockierend. Die risikoreiche Gratwanderung zwischen Anspruch und Voyerismus gelingt den Machern bestens.
Obwohl Clark und Lachman auf eine straffe Dramaturgie verzichten und episodenhaft erzählen, strahlt das Gezeigte sehr bald eine bedrohliche Intensität aus. Die Kluft zwischen Eltern und Kindern ist kaum überbrückbar, die Generationen haben hier das Verständnis füreinander verloren - die konstruktive Flucht bzw. Befreiung ist in der sexuellen Handlung gegeben, die noch ein Miteinander oder ein Sich binden ermöglicht.
Wer sich nicht an expliziten Sexszenen stört, der wird in "Ken Park" eine sehr interessante bittere Bestandsaufnahme der Gesellschaft finden.
"Kids" mochte ich nicht, aber "Ken Park" lohnt sich...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT
Die Welt von amerikanischen Jugendlichen besteht hauptsächlich aus Sex, Drogen und Gewalt. Diese angesichts des Aufflammens eines vielschichtigen Fundamentalismus in den USA vermeintliche Falsch-Aussage des Films schwächt nicht die ordentliche Leistung des von KEN PARK. Die Story wird im Episodenstil vorgetragen was es dramaturgisch ganz gut auflockert. Die Jugendlichen versuchen nachhaltig Ihren Frust und Probleme auch mit den Eltern über exzessiven Sex zu kompensieren.

In sicherlich für ein Overground Publikum kontroverser Art und Weise hat der Film aber auch mehr zu bieten als blosse Liebesaktszenen am laufenden Band. Die Szenen an sich sind tatsächlich in ihrer Häufigkeit schon etwas nervig, aber durchaus hochwertig gefilmt und auch optisch attraktiv anzusehen. Die tatsächlichen Tabubrüche passieren auf anderen Ebenen, da werden ausführliche Toilettenszenen gezeigt, der Vater vergeht sich besoffen am eigenen Sohn und Selbstbefriedigung wird im Exzess gezeigt usw. Der Film hat seine Stärken diese Tabubrüche in einer sehr selbstverständlichen und "unselbstverliebten" Weise erfolgreich als das "normale Leben" zu präsentieren. Die Übertonung von Sexualität in seinen Varianten ist aus dieser Metaebene sicher eher als Beiwerk zu sehen.

Aber dennoch, erfrischend sind die offenen, und oft mit Detailliebe gestalteten Liebesszenen doch und so erhält der Film von mir gut gemeinte, mit grossen "unexpected Liebesszenen-Offenheits-Bonus" gespickte 4/5 Sternen. Die DVD/BR enthält keine ausser den üblichen Extras und kommt in einer ansprechenden, wenn auch nicht überragenden Bild- und Tonqualität daher.

4/5 Sternen
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Toller, ehrlicher Film 1. Januar 2010
Von nextmg
Man darf sich vom Voreindruck nicht täuschen lassen.
Der Film geht nur in eine Richtung: Geradeaus ohne Ausnahme.
Er zeigt Familien, wie es sie sicherlich zu hauf in Wirklichkeit gibt.

Von trinkenden Schwangeren, über Gewalt und Demütigung in Familien
wird quasi alles geboten.

Ich finde es gut, dass nichts schöngemalt wird und das Drehbuch nicht
darauf aus ist, einem möglich breitem Publikum zu dienen.

Dies währe durch die ganzen sehr detailreichen pornografischen und
auch gewalttätigen Szenen auch unmöglich.

Aber bitte gut überlegen, mit wem man sich diesen Film anschaut, er hat es in sich ;)
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