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Ken Park
 
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Ken Park

James Ransone , Tiffany Limos , Larry Clark , Edward Lachman    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,99
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Produktinformation

  • Darsteller: James Ransone, Tiffany Limos, Stephen Jasso, Wade Williams, Amanda Plummer
  • Regisseur(e): Larry Clark, Edward Lachman
  • Komponist: Howard Paar, Matt Clark
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound, Farbe
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Reaktor Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 21. Februar 2005
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00070Q66K
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.814 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Larry Clark ist ein Provokateur aus Leidenschaft. Das fing schon bei "Kids" an, bei dem Clark sich nicht davor scheute, die Kids der "unteren Schichten" von Amerika mit ihren Sexproblemen abzulichten. Aber auch all seine anderen Filme sollen hauptsächlich mit Provokation auf die Probleme der Kids von heute aufmerksam machen. Höhepunkt dürfte dabei der nun vor kurzem erschienene "Ken Park" sein, in dem Clark sich nun nicht mehr davor scheut, seine Figuren beim Sex in HC-Manier zu filmen. Doch wo man bei "Kids" noch irgendwo eine Message erkennen konnte, so ist "Ken Park" leider nur noch ein recht inhaltloses, langweiliges und ziemlich gedrückt provokantes Stück Kino.

Was "Ken Park" nämlich leider vollkommen fehlt ist eine brauchbare Geschichte. Eher wirkt das ganze Treiben wie ein schnell zusammengeschustertes Werk aus dialoglastigen, nichtssagenden Szenen und der ein oder anderen Provokation. Der Titelgebende Ken Park taucht z. Bsp. nur mal kurz am Anfang und kurz am Ende auf, dazwischen wird er vollkommen außer Acht gelassen. Die Beziehung seiner vier Freunde wird zu keinem Zeitpunkt unterstrichen oder begründet, jeder wird einzeln "porträtiert", ohne das man auch nur den geringsten Zusammenhang zwischen den einzelnen Figuren erkennen kann, außer das es ihnen allen wirklich dreckig geht und Sex anscheinend der einzige Ausweg aus ihrem Leiden ist. Nur in der vorletzten Szenen treffen drei von ihnen aufeinander, doch in diesem Moment wirkt das Ganze nur noch gedrückt, so als müsse man diese drei unbedingt noch in irgendeiner Szene zusammen zeigen, da man dies ja im Verlaufe des Films doch etwas zu stark außen vor gelassen hat.

In den meisten Szenen besteht der Film dabei aus Dialogen. Ja einer wahren Dialogflut muss man hier Stand halten. Schade nur, dass diese Dialoge im Großen und Ganzen eher stelzig als sinnvoll wirken und zumeist keinerlei Aussage besitzen. Zwar merkt man hier und da schon, das uns Regisseur Larry Clark irgend etwas vermitteln will, doch im Grunde bleiben die meisten Szenen einfach nur langweilend und ermüdend, ohne auch nur den geringsten Sinn zu enthalten, auser eben der gewollten Provokation.

Und auch diese heftig diskutierten Provokationen stellen im Endeffekt nur einen Selbstzweck da. Da wird man u.a. dazu gezwungen einem Jungen dabei zuzusehen, wie er sich einen, bis zur Ejakulation, "runterholt", ohne zu erfahren, warum man das jetzt eigentlich sehen musste. Genauso sinnlos stellt sich u.a. auch die Szene da, in der wir Clarks Vater dabei zusehen müssen, wie er sein, mittlerweile vom Körper in Urin verwandeltes Bier, minutenlang ich in seine Toilette entleert.
Versteht mich nicht falsch! Ich bin in keinster Weise Prüde, doch wenn ich mir gerade solche Szenen ansehen soll, dann möchte ich schon irgendeinen plausiblen Grund dafür finden können, doch der ist hier einfach nicht vorhanden. Nur gestellte, meist sinnlose und ermüdende Provokation, ohne erkennbare und zufriedenstellende Antwort auf die Frage "Warum eigentlich?"!

Darstellermäßig hat sich Larry Clark dafür wieder auf unbekannte Gesichter gestürzt, die ihre Sache allerdings allesamt recht gut machen. Nur Amanda Plummer ("Pulp Fiction"), Wade Williams ("Ali") und Bill Fagerbakke ("The Stand") dürften dem ein oder anderen bekannt sein. Aber auch sie schaffen es, dem Film wenigstens etwas von der Tiefe verleihen, die man sonst leider durchgehend vermisst.

Fazit: Larry Clarks neustes Werk ist unterm Strich nur ein recht mäßiger Versuch, durch Provokation auf die Probleme der Kids von heute aufmerksam zu machen. Anstatt sich auf die Film-Geschichte zu konzentrieren und seinen Figuren eine nötige Tiefe zu verleihen, hat er sich leider nur auf ausufernde Dialoge und dröge Provokationen verlassen und verfehlt damit sein eigentliches Ziel um Längen. Ein zwar mutiges, aber eben vollkommen nichts sagendes Stück Film, dass man sich, zwecks der sehr guten Darsteller, zwar trotzdem mal anschauen kann, aber von dem man am besten so gut wie nichts erwarten sollte!

--- David Hilbert (Mr. Hankey)

Produktbeschreibungen

Universum Film Ken Park (Nachfolger von Kids), USK/FSK: 18+ VÃ--Datum: 17.02.05

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ken Park funktioniert als Dokumentation besser als als Spielfilm. Der Film lebt nicht durch seine cineastische Storyline oder Elemente, sondern durch seinen gnadenlosen Realismus. Die Figuren müssen keine substantielle Verbindung zueinander haben, weil jeder Storyplott als einzelner sehr gut funktioniert. Das, was der Zuschauer da sieht, passiert jeden Tag auf der Welt, nur hängen in Ken Park die Jungs eben miteinander ab. Logisch, es wäre auch völlig schwachsinnig gewesen, vier oder fünf Schicksale 100%ig unabhängig voneinander zu erzählen, so minimieren die Macher eben alle Schicksale verschiedener Arten auf einen kleinen Kreis.
Was man in der Regel nicht zur Gesicht bekommt im normalen Kino oder Fernsehen, das wird hier eben auch gezeigt und das ist gut und richtig so. Außerdem nimmt der Film ja nicht einen Anfangs - und einen Endpunkt (bis auf Tate), sondern erzählt einfach nur Ausschnitte aus dem Leben dieser Leute, in denen es sich verschlechtert. Man betrachtet also den Film nach und nach und bekommt einfach objektiv einen guten Eindruck, wie krank die Welt sein kann, und dabei aber völlig alltäglich erscheint.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Völlig unverklemmt! 26. November 2011
Von profun
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Als Hintergrund dient die Kulisse einer amerikanisch wohlgeordneten Kleinstadt-Idylle, in der 4 Jugendliche versuchen ihr Leben in den Griff zu bekommen, das so überhaupt nicht dieser Idylle entspricht.

Der Film ist sicherlich nicht etwas für jedermann und man sollte wissen, auf was man sich einlässt -auf Offenheit-, denn wir sind oft von den verschiedensten Teenie-Soaps mit ihren peinlich-prüden Sexszenchen vorgeprägt.

In diesem Film hingegen zeigt man das Leben eben wie es ist, zwar meist von seiner schwarzen Seite, doch immerhin authentisch.

Wenn ein Pärchen auf dem Bett liegt,ist es nun einmal nackt und eine Erektion ist in diesem Zusammenhang ja auch keine Schande, dies muss man nicht mit herbeigeholten Bettüchern, Kissen, Bademänteln, oder sonstiger Kleidung kaschieren.
Wenn ein Junge onaniert, tut es dies eben und stellt nicht ein 40cm langes Lineal unter die Bettdecke, das er auf und ab sreicht, begleitet von einem gestellten Gestöhne,oder aber er liegt in der Unterhose auf dem Bett und simuliert irgend etwas in seiner Hose.Ein Pärchen, das gerade miteinander geschlafen hat, liegt auch nicht wie plötzlich verwandelt in Unterwäsche im Bett, oder zieht sich verschämt und geniert die Bettdecke bis unters Kinn, oder bekleidet sich noch in der Dusche mit Handtuch und Bademantel, um einen Schritt ins Nebenzimmer zu tun. Dies sind so die Standartversionen in den Soaps, aber auch in den meisten der uns dargebotenen Filme, aber eben nicht in KEN PARK.

Ich finde es gibt etliche sehr gute Filme ohne Sex und das ist auch sehr gut so, doch wenn ich irgendwelche Sexszenen bringe, dann doch bitte authentisch, all dies ist in Ken Park gegeben und ich glaube es gab in den letzen Jahren, vielleicht sogar Jahrzehnten kaum einen Film der, was diese Offenheit betrifft, sich mit Ken Park vergleichen könnte.
Allein schon diese Authensität, egal für welches Genre auch immer, ist nicht hoch genug zu bewerten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Stark! 26. September 2010
Von Beule
Format:DVD
Also ich kann nicht glauben was ich hier teilweise an Rezensionen lesen muss. Gerügt werden hier ganze 3 "Porno-Szenen", der Film wird an Kids gemessen und ich kann einfach nicht nachvollziehen warum hier einige meinen, sie müssten wieder und wieder ein Résumé des Filmes hier niederschreiben. Dafür hat Amazon doch schon eine ausgiebige (leider auch nicht positive) Inhaltserklärung gepostet.

Ich vermute, hinter all den negative Meinungen und unschönen Aussagen hier, verbirgt sich die Enttäuschung kein zweiten "Kids" gesehen zu haben.

Aber Ken Park ist ein kein Kids und auch kein Kids 2. Es ist ein Film der Reihe Kino Kontrovers. Und meines Erachtens passt er da perfekt herein.

Im Nachhinein entdecke ich sogar Parallelen zum Film "Hundstage", findet man hier auch schön gespielte Geschichten, wie Larry Clark selber sagt, aus den amerikanischen Vor-Orten. Geschichten wie sie tagtäglich passieren, jeder kennt sie, aber keiner will darüber reden.

Dass, bis auf eine Ausnahme, alle jugendlichen Protagonisten keinerlei Schauspiel-Erfahrungen haben und dafür einen richtig guten Job machen, verleiht dem Film noch mehr Authentizität.
Untermalt von den fast schon poetischen Bild- und Kameraeinstellungen für mich ein wunderbarer weiterer Baustein der Kontrovers-Reihe.

Vorsicht, am Ende gibt es eine lange Sex-Szene ...(Ironie!)
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Die neuesten Kundenrezensionen
Alles PORNO -oder was?
Kaum ist eine eindeutige Sexszene zu sehen ist ein Film ein Porno - oder?
Ich glaube es war Reiner Kunze der gesagt hat:
In einem Pornofilm spielen Menschen mit weil... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2009 von foolwithouthill
Nur auf den ersten Blick...
...ein Porno.
Natürlich kann man sich den Film ansehen und sich während oder nach den diversen sogenannten "provokanten Szenen" erregt oder angewidert fühlen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. März 2008 von Lubi
Provokant
Die Handlung des Films ist deprimierend und schnell erzählt. In einem trostlosen Vorort von L.A. gibt es jede Menge trostlose Jugendliche. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2007 von Weitsicht
provokantes Teenager Drama !
Das Teenager-Drama "Ken Park" ist aufrüttelnd, extrem provokant und schockierend. Eine gewagte, intensive Gratwanderung zwischen Anspruch und Voyerismus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juli 2007 von billy
Hass, Gewalt, Irrsinn
Was für ein "fulminanter" Einstieg. Die treibende Musik der Ramones und dann Ken Park, ein junger Skater, der durch einen Kopfschuss sein Leben beendet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2007 von Romy Delon
Sex und Gewalt
Eins vorweg: Ich habe kein Problem mit "heftigen" Szenen, hätte mir "Ken Park" anhand der Mundpropaganda sogar durchaus brutaler vorgestellt als er tatsächlich ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2007 von aYKw669k
Harte Kost
Kids war schon ziemlich deftig für die Zeit des Erscheinens. Ist einer der Filme, die ich nicht unbedingt nochmal sehen muss. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2006 von ongeljockel
Sag mir, was soll es bedeuten...
Der Film beschreibt das Leben von fünf Jugendlichen einer amerikanischen Kleinstadt, ohne irgendetwas zu beschönigen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2006 von Mark Steinmetz
Kontrovers, fragwürdig, explizit...
Nur drei Worte, die einem durch den Kopf gehen, wenn man seit Ansehen dieses Films bereits mindestens 48 Stunden hinter sich hat und darauf angesprochen wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. November 2006 von Thomas Nees
Aneinander gereihte Tabubrüche.
In einer us-amerikanischen Kleinstadt leben Jugendliche wie überall auf der Welt auch. Sie experimentieren mit dem eigenen Leben, wie dies Jugendliche eben tun. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2006 von Lothar Hitzges
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