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Kelwitts Stern: Roman
 
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Kelwitts Stern: Roman [Taschenbuch]

Andreas Eschbach
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 5 (30. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404232321
  • ISBN-13: 978-3404232321
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,8 x 3,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 206.435 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ist Andreas Eschbach ein literarisches Chamäleon? Oder hat er schlicht keine Lust, sich beim Schreiben zu langweilen und mit jedem neuen Roman den Erwartungen der Leser zu entsprechen? Jedenfalls ist bei ihm nur eine Sache sicher: Er wird nie das gleiche Buch zweimal schreiben.

Entsprechend ist es leicht irreführend, auf das Titelbild seines neuesten Werkes "Autor des Bestsellers Das Jesus Video" zu drucken. Kelwitts Stern hat nichts gemeinsam mit jenem umfangreichen Verfolgungs-Thriller, der dem Autor Bestseller-Status beschert hat. Mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit begeht Andreas Eschbach kommerziellen Selbstmord und veröffentlicht -- ein Jugendbuch.

Kelwitt ist ein Jombuuraner. Er wächst auf einem fernen Planeten auf, der in der Nähe des Zentrums unserer Milchstraße liegt, aber das ist eigentlich nicht weiter von Bedeutung. Wichtig ist, dass jeder neugeborene Jombuuraner einen Stern geschenkt bekommt, und Kelwitt erhält unsere Sonne. Da es in manchen jombuuranischen Kreisen für sinnvoll gehalten wird, auf Orakelfahrt zu gehen, den eigenen Stern kennen zu lernen, macht sich auch Kelwitt auf den Weg und muss auf der Schwäbischen Alb notlanden. Ausgerechnet.

Dort lernt Kelwitt nicht nur die versammelte Familie Mattek kennen, die sich -- nach anfänglicher Zurückhaltung, schließlich hat man nicht allzu oft einen Außerirdischen zu Gast -- rührend um ihn kümmert, nein, er wird auch noch von einem dezidiert schwachsinnigen ("Mein Name ist Hase, Hermann Hase") Agenten des Bundesnachrichtendienstes verfolgt. Gegen Ende stellt sich dann heraus, dass er die irdische Atmosphäre doch nicht so gut verträgt wie anfänglich gedacht und dann wird alles zu einem Wettrennen gegen die Zeit. Wird sein Mutterschiff noch rechtzeitig landen? Wird die nymphomanische Mattek-Tochter über ihn herfallen?

Es ist nicht ganz angemessen, dem Autor von Die Haarteppichknüpfer mangelnden Einfallsreichtum bei der Wahl seiner Stoffe vorzuwerfen. Die Frage sei jedoch erlaubt, ob es nötig war, "E.T." auf die Schwäbische Alb zu verlegen. Andreas Eschbach kann erzählen, keine Frage, und diese Fähigkeit lässt ihn auch bei diesem Buch nicht völlig im Stich. Aber so voraussehbar und albern hätte es trotzdem nicht werden müssen. Sehr schade. --Felix Darwin

Kurzbeschreibung

Auf dem Planeten Jombuur, in den Tiefen der Milchstraße, ist es üblich, jedem Neugeborenen einen Stern zu schenken. Später dann besucht der junge Jomburaaner seinen Stern, um dort wie von einem Orakel zu erfahren, was das Leben für ihn bereithält. Eines Tages wird auch die Erde verschenkt ═ an den unbekümmerten Kelwitt, der auf seinem Planeten, der Erde, nicht nur gegen Geheimdienste und neugierige Wissenschaftler zu kämpfen hat, sondern auch gegen ganz neuartige Gefühle wie zum Beispiel die Liebe zu einer Menschenfrau ... Ausgezeichnet mit dem Kurd-Laßwitz-Preis als bester deutschsprachiger Roman.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
E.T. auf schwäbisch 22. September 2005
Von >>> TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Vergleich mit dem Schmuse-Alien E.T. muß sich Eschbachs Kelwitt natürlich gefallen lassen. Zu ähnlich ist der Sachverhalt. Dennoch hat diese Variante des ersten Besuchs eines Außerirdischen auf der Erde ihre ganz eigenen Aspekte und Wendungen. Auf mich wirkte das Buch wie ein Comic ohne Bilder, weil manche Figuren und Begebenheiten, insbesondere die reichlich lächerlichen Vertreter des BND und ihr Wirken, ungehemmt als Karikatur daherkommen.
Manche Entwicklung und Verknüpfung wirkt arg konstruiert. Aber das darf ein Comic ja auch, muß es vielleicht sogar. Auf alle Fälle wirds dadurch wirklich unterhaltsam, denn die Logik betätigt sich nicht als Erzählflußhemmer.
Kelwitts Stern ist somit kein S.F. im klassischen Sinne, eher eine Boulevard-Komödie mit extraterristrischer Komponente. S.F.-Puristen werden deshalb stirnrunzeln und kopfschütteln. Sie sollten sich die Lektüre gern ersparen; es sei denn, sie möchten dieses augenzwinkernde Stück erstklassiger U-Literatur nicht verpassen. Zu letzterem möchte ich dringend raten.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So macht das Lesen Spaß! 12. März 2004
Format:Taschenbuch
Ein hochintelligenter und genialer Schriftsteller wie Andreas Eschbach muss sich schon etwas dabei gedacht haben, die Geschichte von E.T. literarisch wiederzubeleben. Auf keinen Fall hat er es nötig, die Idee einfach zu "covern".
Noch atemlos nach "Einer Billion Dollar" habe ich die ersten Seiten von "Kellwitts Stern" gelesen und mich schnell packen lassen von der entwaffnenden und entlarvenden Naivität der Handlung und der zutiefst menschlichen Botschaft dieser überaus pfiffigen und flüssig geschriebenen Lektüre. Dieses Buch ist deutlich mehr als ein "Remake" von E.T. und wird jeden faszinieren, der daran glaubt, dass es in anderen Galaxien nicht nur blutdrünstige Monsterspezien gibt. So macht Lesen Spaß!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Witzig und phantasievoll 16. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Kellwitts Stern ist nach dem Jesus Video das zweite Buch von Andreas Eschbach, das ich gelesen habe. Und ich bin nicht enttäuscht worden, obwohl die beiden Bücher überhaupt nicht vergleichbar sind. Kelwitts Stern ist ein überaus witziges Buch, in dem wir Menschen aus der Sicht eines Außerirdischen betrachtet werden. Eschbach hat dieses Buch mit viel Phantasie und guten Einfällen geschrieben. Nur der Schluß mit der Augenöffnerpflanze ist für meinen Geschmack ein bißchen zu konstruiert rübergekommen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Kann man lesen
ganz o.k.; einzelne amüsante Passagen, aber insgesamt nicht so lustig wie man das vom Thema her vielleicht erwartet hätte; eher E.T. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von NDB veröffentlicht
Humorvolle Sichtweisen
Besonders zu empehlen ist dieses Buch für alle, die einmal wissen möchten, wie es wohl für einen Außerirdischen wäre, unser alltägliches Verhalten... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Stephan veröffentlicht
Bruchlandung auf der Erde
Auf dem Planten Jombuur bekommen Neugeschlüpfte einen Stern in der Galaxie geschenkt. Im Teenageralter machen sie sich dann auf zur traditionellen Orakelfahrt zu ihrem Stern,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. April 2007 von N. K.
Amüsantes Buch
Das Buch ist sehr unterhaltsam und teilweise ganz schön lustig. Unsere Welt aus der Sicht eines Ausserirdischen zu sehen, hat schon was interessantes und wird von Eschbach... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. August 2006 von B. Feinler
wie aus dem richtigen Leben
ist diese Geschichte. Es landet nicht nur ein UFO, sondern man weiss auch, warum denn eigentlich. Auch die Menschen reagieren nicht wie üblich, ihnen ist´s eigentlich wurscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2006 von Anjin san
Originell
Was vorallem beeindruckt ist die Art, in der der Autor das Wesen aus dem All dem Leser darstellt. Mit einfachen, jedoch originellen (Charakter-)Merkmalen erscheint einem Kelwitt... Lesen Sie weiter...
Am 8. März 2006 veröffentlicht
Schmunzel-SF
Alien tritt auf Schwaben - das klingt brisant. Der Autor erspart uns jedoch allzu große Schockmomente wie die galaktische Kehrwoche oder den Bausparvertrag für die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2005 von "klausbrouwer"
Sternendämmerung
Jeder Jumbuuraner bekommt bei seiner Geburt einen Stern am Himmel zugeordnet. Um sein Dasein zu verstehen, sollte man auf jeden Fall einmal eine Orakelfahrt zu seinem Stern gemacht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2005 von "biermumie"
E.T. auf der schwäbischen Alb - deutsche Sci-Fi mit Humor
Dieses Buch ist auch etwas für Leute, die sonst kein Science Fiction mögen. Es kommt leicht und humorvoll daher, hat aber ungeahnte philosophische Tiefe in sich und las... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2004 von isy3
Nanu....
so hat es doch mal wieder ein Autor geschaft mich zu überraschen. Eschbach... einen nach dem anderen habe ich verschlungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2004 von Docbike
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