Eine Kombination von "Alf" und "E.T." mit Rosendorfers "Briefen in die chinesische Vergangenheit", auch Douglas Adams läßt grüßen - Eschbach macht etliche Anleihen in seinem neuen Buch, aber das macht nichts, denn, wie ein großer Deutscher sagte: "Wichtig ist, was hinten heraus kommt". Bei Eschbach kommt, wie man es von ihm gewohnt ist, eine originelle, spannende, amüsante, gelegentlich zum Nachdenken einladende Geschichte heraus, allerdings mit etwas zu viel Nebenhandlungen und -figuren. Schade, daß der Autor die Gegend, in die er sie verlegt und wo er, laut Klappentext, selbst lebt, wenig zu kennen scheint. Mehr echtes Lokalkolorit hätte dem Roman gut getan. Wenn der der Schwarzwald auf die Ostseite der Schwäbischen Alb verlegt wird, bekommt man den Eindruck, daß der Verlagslektor geschlafen hat und der Autor sich auf dem Planeten Jombuur besser auskennt als in seiner irdischen Umgebung.