Vollkommen arglos macht der zwölfjährige León mit seiner Mutter, einer Archäologin, Urlaub auf dem Bauernhof der Bergmanns (obwohl die Reise eigentlich nach Rhodos gehen sollte). León ist davon zunächst überhaupt nicht begeistert, doch bald wird es spannend, denn der Hügel auf der Wiese der Bergmanns birgt ein nicht ganz ungefährliches Geheimnis.
Kathrin, die Tochter der Bergmanns, sieht ein 2.500 Jahre altes Keltenmädchen auf dem Hügel. Allerdings erzählt sie zu Hause nichts. Doch nachdem León sich mit seiner Mutter am Hügel gestritten hat und seine Mutter zum Hof zurückkehrt, erscheint ihm ebenfalls ein Keltenjunge. Kathrin und León begreifen schnell, dass dieser Hügel ihnen ein Geheimnis verschweigt. Die beiden versuchen die Erwachsenen, besonders Leóns Mutter, daran zu hindern, Ausgrabungen an diesem Hügel durchzuführen. Dies ist keine leichte Aufgabe, denn wie soll man Erwachsenen, die blind und taub für alle Gefahren sind, erklären, was an diesem Hügel vor sich geht?
Dietlof Reiche hat ein höchst interessantes Buch vorgelegt, das zudem ausgezeichnet geschrieben und sowohl für Jungen als auch für Mädchen geeignet ist. Erzählt wird eine spannende Geschichte, die mit einigen geschickt verpackten Hintergrundinformationen über die Kelten gespickt ist. Der Perspektivenwechsel zwischen der heutigen Zeit und der Zeit der Kelten ist das große Plus des Buches.