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Kells Legende. Clockwork Vampire 01 [Broschiert]

Andy Remic , Wolfgang Thon
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

August 2012
Der wahrscheinlich düsterste aller Helden …

Es ist eine Zeit für Helden, eine Zeit für Krieger – und Kells Axt dürstet nach Blut. Doch Kell ist kein Held. Er ist nur ein Mann, der stets versucht hat, das Richtige zu tun. Da fällt eine grausame Armee aus dem Norden über seine Heimat her, und Kell muss sich entscheiden. Wird er den Erwartungen seiner Enkelin Nianna gerecht werden, die ihn aus tiefster Seele verehrt? Oder wird er sie enttäuschen und dafür ihrer beider Leben retten? Kells größter Kampf steht bevor!


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Produktinformation

  • Broschiert: 509 Seiten
  • Verlag: Blanvalet; Auflage: 1. (August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442268761
  • ISBN-13: 978-3442268764
  • Originaltitel: Kell's Legend / 01 Clockwork Vampire
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.084 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Andy Remic lebt in England, doch sein Herz gehört den schottischen Bergen. Seine Hobbys sind Schwertkampf, Klettern und Kickboxen. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Lincoln.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade um das Geld und die vertane Zeit... 14. Juli 2012
Von Yamaha rules TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Klappentext des Buchs gibt nur eine sehr rudimentäre Beschreibung der Geschichte wieder. Worum geht es wirklich in dem Buch? Es gibt im Wesentlichen zwei Reiche in der Geschichte. Das eine Reich ist das Silvatal, das verborgen in dem Bergmassiv der Schwarzspitzen liegt. Dort leben die Vachine, eine Kurzform für Vampirmaschinen. Es handelt sich hierbei um Menschen, deren Körper mit einem mechanischen Uhrwerk versehen wurden, und die dadurch übernatürliche Fähigkeiten entwickelten. Eine hochentwickelte und übergeordnete Spezies sozusagen. Um Leben zu können brauchen diese Vachine Blut. Die Ressourcen an Blut werden jedoch knapp. Was also liegt näher als das andere Reich, das Königreich Falanor, zu überfallen und deren Bewohner als Blutlieferanten zu nutzen. Die Vachine bedienen sich hierzu ihrer Sklavenarmee aus Albinos, die nur mit geweihten oder heiligen Waffen getötet werden können, den nahezu unverwundbaren Cankern, deformierte Bestien, die den Einbau des Uhrwerks nicht vertrugen, und der Magie von Eisrauch, das sämtliches Handeln des Gegners einfriert und alles in Eis verwandelt.
Der alte Axtkämpfer Kell lebt mit seiner Enkelin Nianna in diesem Königreich Falanor. Kell kann seine Enkelin gerade noch vor der heranrückenden Albino-Armee aus dem Norden retten. Bei deren Rettung trifft er auf Saark, einen verstoßenen Schwertkämpfer und Lebemann, der nun zu seinem Weg- und Kampfgefährten wird. Sie flüchten in Richtung Süden, um den König vor der Invasion zu warnen. Auf der Flucht wird Kell und seine Enkelin von einer weiteren Kämpferin, einer gewissen Myriam, die krebskrank ist, langsam vergiftet. Ihr Ziel ist, dass Kell sie in das verborgene Silvatal bringt, damit sie dort zur Maschine umgebaut wird und so weiter leben kann.
Kell und seine Gefährten erreichen, nachdem sie einige dubiose Gefahrensituation gemeistert hatten, schließlich den König. Doch die Schlacht ist verloren. Die Armeen des Königreichs Falanor sind gefallen. Kell wird von der Albino-Armee gefangen genommen. Mit der Hilfe Saarks wird er jedoch befreit, während seine Enkelin Nianna von Myriam in Richtung Silvatal gebracht wird...

Hier endet die Geschichte abrupt. Das Buch ist in sich nicht abgeschlossen. Das ist ärgerlich. Fortsetzung folgt somit. Die Geschichte selbst, deren Zusammenhänge sich dem Leser, auf Grund der vielen Umschreibungen, nur sehr langsam erschließen, ist irgendwie nicht ausgewogen und teilweise unlogisch. Auf der einen Seite befindet sich eine schiere Übermacht von unverwundbaren Vachinen, Albinos und Cankern. Auf der anderen Seite steht Kell, ein Axtkämpfer, der ein Schlächter zu sein und jeden noch so aussichtslosen Kampf zu gewinnen scheint. Kell, so wünscht es der Autor, ist scheinbar eine Legende und hat wohl eine dunkle Vergangenheit, die zwar in kurzen Rückblenden oftmals angeschnitten, aber leider nie genauer erläutert wird. Vieles bleibt somit im Dunkeln. Ansonsten ist die Hauptfigur ziemlich farb- und charakterlos gezeichnet. Eine Verbindung zwischen der Hauptfigur und dem Leser hat sich bei mir nicht aufgebaut. Das Buch war alles andere als ein Pageturner. Ich musste mich oftmals zum Weiterlesen zwingen. Überzeugender wurde die Geschichte dadurch allerdings nicht...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel vergebenes Potenzial 13. Oktober 2012
Von GODFATHER
Format:Broschiert
Viele Jahre ist es her, seit Kell als unerschrockener Krieger mithilfe seiner blutgebundenen Axt die Kreaturen der Finsternis zerschmettert hat. Seit dieser Zeit kennt jedes Kind die Legende von Kell…

Heute lebt der gealterte Kell zurückgezogen in einem kleinen Haus. Besuch bekommt er nur von Nianna, seiner Enkelin, die er auch finanziell unterstützt.
Eines Tages erwacht Kell aus einem unruhigen Schlaf und spürt die Gefahr sofort, die vor seiner Haustüre lauert. Wie in seinen besten Tagen hechtet der noch nicht ganz eingerostete Krieger zu seiner Axt. Sekunden später explodiert seine Eingangstüre und einige seltsame, weißhäutige Gestalten betreten sein Domizil. Kell fackelt nicht lange und streckt seine angriffslustigen Widersacher kurzerhand nieder. Aus ihren Wunden sickert weißes Blut. Der alte Krieger ahnt bereits, wer ihm nach seinen Leben trachten könnte.
Aus Angst um seine Enkelin stürmt Kell aus seinem Haus, um kurz darauf mit einer seltsamen Kälte konfrontiert zu werden. Einige erfrorene Menschen auf der Straße lassen ihn nichts Gutes ahnen.
Die wahre Grausamkeit des Feindes offenbart sich dem Krieger erst, als es schon fast zu spät ist, etwas dagegen zu unternehmen.
Die Kämpfe, die ihm noch bevorstehen, werden das Schicksal der Menschen entscheiden- doch Kell ist des Kämpfens leid…

Ich habe lange auf Kells Legende gewartet- und wurde leider enttäuscht.
Das liegt nicht nur an der vorhersehbaren und etwas spannungsarmen Story, sondern auch an allem anderen.
Die Charaktere, vor allem Kell und seine Gefährten, harmonieren nicht so, wie ich es von anderen Büchern gewohnt bin. Die ständigen Sticheleien auf der einen und das schon fast blinde Vertrauen auf der anderen Seite machen das Personengefüge etwas unglaubwürdig. Auch Kells Enkelin und ihre Freundin agieren alles andere als intelligent. Ihre Naivität nervt nach einigen Seiten gewaltig.
Nur der eigentliche Widersacher ist ein kleines Licht am Protagonistenhimmel, wenn auch nur bedingt, da er seine Gegner trotz Gitterstäben unbewacht lässt- was sich in Büchern oder Filmen immer rächt.
Die Storyline läuft linear und man hat immer das Gefühl, alles schon irgendwo einmal gelesen zu haben. Neues sucht man, bis auf die weißblütigen und die Maschinengegner vergebens.
Das Buch hat viele gute Ansätze, die kurz darauf aber wieder ins Mittelmäßige abdriften.

Mein Fazit: Kells Legende ist eine Aneinanderreihung von langweiligen Kapiteln, bei der weder die Story, noch die Charaktere überzeugen können. Die Idee des Buches an sich wäre ja nicht schlecht. Was der Autor jedoch daraus gemacht hat, kommt nicht über die Mittelmäßigkeit hinaus.
Schade, da wäre von der Thematik mehr drin gewesen.

Obwohl ich vom Buch sehr enttäuscht wurde, gebe ich dem Nachfolgeband trotzdem die Chance, mich noch umzustimmen.
Vielleicht reißt Andy Remic die Geschichte ja noch herum…
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen hält nicht was es verspricht 3. November 2012
Format:Broschiert
Titel: Kells Legende
Autor: Andy Remic
Verlag: Blanvalet TB 508 Seiten
1. Auflage August 2012
ISBN:9783442268764
Originalcover von: Angry Robot

Inhalt:
Kell ist ein alter Krieger, den Geschichten nach ein Held, eine Legende. Doch nun lebt er alt, müde, einsam und desillusioniert in Jalder, der größten Stadt im Reich Falanor und sein einziger Freund ist der Alkohol. Lichtblick in seinem Leben ist seine Enkelin Nienna, die er über alles liebt.

Eines Tages ist es vorbei mit dem ruhigen Lebensabend. Ein eisiger Nebel zieht über Jalder, dem merkwürdige fremde Krieger mit bleichem Haar und roten Augen folgen. Ein Heer von Albinokriegern überschwemmt das Land. Ihr Anführer ist General Graal, ein Vachine von jenseits der Schwarzpitzen, einem Gebirge, das die Heimat der Vachine von denen der Menschen trennt. Vachine sind Wesen, einst menschlich, die sich durch eine Technologie in Geschöpfe, halb Mensch, halb Maschine verwandelt haben. Als ihnen ihre Nahrung, das Blutöl, ausgeht überfallen sie Falanor um Nachschub an menschlichem Blut zu bekommen, das die Grundlage des Blutöls bildet.

Kell gelingt es, die Angreifer, die sein Haus stürmen, zu töten. Es macht sich auf um Nienna zu retten und mit ihr aus der Stadt zu fliehen. Er findet Nienna und ihre Freundin Kat als einzige Überlebende der Universität von Jalder. Durch die Kanalisation flüchten sie aus der Stadt. Auf ihrem Weg begegnen sie noch Saar, einem Dieb und Charmeur, der sich den Dreien anschließt. Gemeinsam macht sich der sehr gemischte Trupp auf den Weg um König Leanoric vor der Invasion zu warnen.

Doch die Vergangenheit holt Kell ein. Der Feind erkennt ihn und seine Axt Ilienna und schickt ihm grausame mutierte Wesen hinterher, die ihn vernichten sollen. Obwohl Kell sich geschworen hatte, seine Blutaxt nicht mehr zu benutzen ist er nun gezwungen erneut in den Kampf zu ziehen um Nienna zu retten. Und er muss nicht nur gegen die grausamen Canker kämpfen, auch der dandyhafte Saark macht ihm das Leben schwer. Denn im Gegensatz zu dem schwermütigen und trübsinnigen Kell genießt Saark das Leben, den Wein und die Frauen und er verdreht den beiden Mädchen, Nienna und Kat, den Kopf.

Durch wiederholte Angriffe kommen sie zu spät um den König zu warnen. Graal hat den Herbstpalast überfallen, Königin Alleora entführt und greift mit seinen Canker das Heer des Königs an. Kell muss sich nun entscheiden ob er erneut in einen Kampf eingreifen will.

Kommentar: Der Autor hat sein Buch David Gemell gewidmet. Bei der Beschreibung von Kell mag man als Leser durchaus an Waylander oder die Winterkrieger denken. Aber da wo man bei Gemell Gold findet, findet man hier als Leser höchstens einen polierten, glänzenden Stein, dessen Schein trügt. Gute Ansätze sind da, aber die Umsetzung ist sehr holprig.

Zwei Beispiele: Graal schlägt dem Kommandeur der Garnison von Jalder den Kopf ab. Dieser Kopf fliegt Meter weit weg. Dann kommt ein Schnitter um den Kommandeur die Seele auszusaugen. Dabei zieht sich die Haut über dem Schädel des Opfers zusammen und der Körper schrumpft wie eine Mumie. Dabei liegt der Schädel weit weg und ist nicht mehr mit dem Körper verbunden. Wie kann also die Handlung des Schnitters am Körper des Toten auf dessen Kopf Auswirkungen haben?

Das zweite Beispiel: Kell wohnt im zweiten Stock einen Wohnhauses und schaut auf die Stadt. Seine Enkelin kommt zu Besuch. Als sie geht öffnet sie die Tür und tritt auf die Straße und Schnee weht herein. Kell wohnt im zweiten Stock, wie kann man dann direkt auf die Straße treten? Zumal wenige Sätze später jemand die Treppe heraufpoltert.

Das sind leider nur zwei Unstimmigkeiten, die beim Lesen des Buches erheblich stören. Die ganze Geschichte wirkt seht unausgegoren und sprunghaft. Immer wieder lässt der Autor kryptische Bemerkungen über Kells Vergangenheit einfließen, die ahnen lassen, dass er einstmals große Schuld auf sich geladen hat. Leider erfahren die Leser aber nie die genauen Details. Mir wäre ein kurzer Rückblick in Kells Vergangenheit lieber gewesen, so dass man seine Handlungen, seine Zweifel und sein Verhältnis zu seiner Blutaxt besser verstehen kann.

Auch das Wesen der Vachine hat sich mir nicht so recht erschlossen. Wo kommen sie her? Warum haben sie sich entschlossen ihre Körper mit Technologie zu verschmelzen? Warum wurden sie zu Vampiren? All das ist so verworren und sprunghaft beschrieben und man hat es schwer, dem roten Faden des Buches zu folgen. Einige Verständnisprobleme können durchaus daraus resultieren, dass man das englische Originalbuch in Deutschland wieder auf zwei Bände aufgeteilt hat und dieses Buch mitten in der Geschichte plötzlich endet.

Außerdem fehlt mir eine Karte des Landes Falanor, des Schwarzspitzengebirges und der Heimat der Vachine. So hätte man den Angriffsplan der Vachine, den Fluchtweg von Anu und der Königin und die Truppenaufstellungen des Königs erheblich besser verfolgen können.

Fazit: Einige wirklich gute Ansätze und neue Wesen, wie es sie vorher meines Wissens in der Fantasy noch nicht gab. Gut ausgearbeitete Charaktere und eine spannende Grundhandlung, die aber leider zu sehr an die Bücher von Gemell erinnert und das Niveau dieser Bücher nicht erreicht. Dazu kommen einige unschöne Logikfehler, die einem als Auto nicht passieren dürfen und den Leser verärgern.

Ich vergebe 3 von 5 Äxten und hoffe, der Autor macht seinem Vorbild bald alle Ehre, Auf dem Weg dorthin ist er bereits, aber der Weg ist lang und steinig.
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