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98 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unterschichtenkino, 6. Januar 2009
Sir Schweiger, der Kronprinz der Dumpfbacken, die Speerspitze des teutonischen Doof-Kinos, hat wieder zugeschlagen. Und das Prekariat allerorten ließ sich nicht lange bitten und strömte zu Millionen in die Kinos, denn es gibt noch etliche Gehirnzellen zu massakrieren. Ihnen sagen Namen wie Lubitsch oder Fassbinder nichts? Wunderbar!!! Denn dann sind sie hier genau richtig. Es ist weder Intelligenz noch Feinsinn erforderlich, denn es gilt weder einer Handlung zu folgen noch irgendeinem Sinn. Sie können sich totlachen über Kalauer die schon den werten Onkel aus dem Neandertal zu dollen Schenkelklopfern verleitet hätten? Kurz gesagt, sie mögen es richtig grob und dumm? Voilà!!! Dieser Film ist für sie gemacht. Und vielleicht werden sie ja beim Kinobesuch auch einige alte Bekannte aus der Hauptschule wiedertreffen und sie werden in Erinnerungen schwelgen, über die gute alte Zeit, als sie sich noch so geiles Zeug wie "Supernasen" oder "Manta Manta" reinzogen. Also lassen sie sich nicht von den vielen negativen Kritiken hier irritieren, das sind doch zumeist nur verhirnte Intellektuelle die eh nichts kapieren. Die werden sowieso bald ausgestorben sein. Also nur weiter so, denn mit "Zweiohrküken" steht ja bereits Mister Schweigers nächster Geniestreich zur Erheiterung an.
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111 von 171 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Erstaunlich..., 23. Dezember 2008
...wie dieser Film 6,3 Millionen Zuschauer in die Kinos locken konnte. Ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich ein Fan von Til Schweiger bin. Die quäkende Stimme finde ich ziemlich nervend, dazu das Genuschel und das schlechte Schauspielern - aber in Filmen wie 'Knockin' On Heaven's Door' hat er mich auch mal positiv überrascht.
Hier allerdings nicht.
Die Handlung von 'Keinohrhasen' ist unausgegoren und dient nur dem Abfilmen der hippen Kulisse von Berlin. Nichts ist hier zuende gedacht oder baut irgendwie logisch aufeinander auf - ich habe nichts gegen eine unlogische Handlung, wenn sie mir im Zusammenhang des Films logisch erzählt wird. Hier aber glaubt man weder ihr noch ihm, dass sie sich ineinander verlieben... Alle Schauspieler sind zudem unfassbar schlecht (bis auf die blonde Freundin der Hauptdarstellerin, deren Namen ich gleich wieder vergessen habe...) und meinen, mit holprigem Genuschel könnten sie über ihr fehlendes Talent hinwegtäuschen. Der platte Fäkalhumor wurde hier ja auch schon mehrfach kritisiert. Guter alter deutscher Humor eben (offenbar...).
Dieser Film passt für mich gut ins Privatfernsehprogramm, nicht ins Kino. Brrrr.....
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125 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Ha Ha, da hab ich aber gelacht, 19. Oktober 2009
OK ich gebe es zu. Auch ich habe so meine Problemchen mit dem Phänomen Til Schweiger, insbesondere was seine (nichtvorhandene) Schauspielkunst angeht oder auch seine nölige Sprechstimme, die mir tierisch auf die Nerven geht. Trotzdem habe ich versucht beim Ansehen dieses Machwerks so objektiv wie nur möglich zu sein, schließlich hat er ja auch selbst das Drehbuch verfasst und Regie geführt und wer weiss?.....vielleicht schlummern in ihm ja doch noch verborgene Talente, die wir so zuerst nicht vermutet hätten?!
In der Vergangenheit gab es (immerhin!) zwei Filme mit der Schauspiel-Amöbe, die ich ganz gut fand, nämlich DER BEWEGTE MANN und KNOCKIN ON HEAVENS DOOR. Lang ists her! Diese Filme konnten vor allem mit der Story gross punkten, die tatsächlich auch Beide sehr humorvoll umgesetzt worden sind.
Und schon sind wir beim größten Manko von KEINOHRHASEN angekommen, nämlich der Geschichte.
Die eigentlich gar keine ist, denn die Handlung ist so was von schlecht, platt, peinlich und vor allem vorhersehbar, jeder Amateur könnte solche Dialoge schreiben! Hinzukommt noch dieser pubertäre Fäkalhumor, den wir Deutschen ja angeblich so lieben und ohne nicht mehr können. Grauenvoll! Ich bin überhaupt nicht prüde, aber das ist echt ganz arm und allerunterstes Schubladen-Niveau. Was ist bitte schön so lustig daran, wenn Nora Tschirner ein Brett gegen den Kopf geknallt bekommt? Oder wenn sie gegen eine Autotür läuft? Oder die Taxifahrer-Oralsex-Szene am Schluss?
Das soll witzig sein? Na gut, wer Mario Barth oder die Upps-Pannenshow lustig findet, wird vermutlich auch über so was herzhaft lachen können.
Diesem Film fehlt es nicht nur an Witz, sondern vor allem auch an Intelligenz.
Schweigers Selbstinszenierung (auch in diesem zeitverschwenderischen und überflüssigen Trauerspiel) ist nur schwer zu ertragen, ich persönlich habe zwar bis zum Schluß durchgehalten, allerdings nur unter stummen Schmerzen.
Schade auch um Jürgen Vogel und Matthias Schweighöfer, die ja eigentlich ganz gute Schauspieler sind, sich hier aber zum Affen machen und leider nicht überzeugen können.
Übrigens wenn es eines Beweises bedarf, dass Til Schweiger wenig Humor besitzt und nicht mit Kritik umgehen kann, dann der, dass dieser damals freiwillig aus der deutschen Filmakademie ausgetreten ist, weil sein Meisterwerk KEINOHRHASEN nicht für den deutschen Filmpreis nominiert worden ist. Ausserdem sperrt er wohl (angeblich) bei seinen letzten Filmen vor Starttermin bewusst die Presse aus, um so den bösen Kritikern aus dem Wege zu gehen. Hab ich gelesen. Obs stimmt? Falls ja, ist das ganz schön feige, aber vermutlich weiß er selber ganz genau, was für einen Humbug er da jedes Mal fabriziert..
Ich frage mich schon lange, warum es kaum noch gute deutsche Filme gibt, speziell was Komödien angeht...vielleicht lautet die Antwort: Solang es so ein Schund wie das hier in die Kinos schafft (und die geschmacksfreien Deutschen die Kinosäle ohne Probleme füllen) wird sich wohl nicht viel daran ändern.
Der Film beweist, das Quantität (waren da wirklich über 6 Mio. drin? Ich kanns kaum glauben!) überhaupt nichts über Qualität aussagt.
Ach so, gerade gestern war ich im Kino, da lief schon der Vorab-Trailer zur Fortsetzung KEINOHRKÜKEN (wie einfallsreich!). Der Spuk geht also weiter...gute Nacht deutsches, innovatives Kino!
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