|
Produktinformation
|
Die Tragikkomödie Keiner liebt mich von Doris Dörrie basiert auf ihrer Kurzgeschichte "Auf immer und ewig" und ist die beste Arbeit der Regisseurin/Schriftstellerin seit Männer. Themen wie Einsamkeit und Sehnsucht nach Liebe werden mit viel Humor und Wärme behandelt. Insbesondere für Singles dürfte der Film in einigen Szenen zudem einen hohen Wiedererkennungswert haben. Überragend spielt Maria Schrader die anfangs pessimistische und später regelrecht aufblühende Protagonistin. Sehenswert ist auch Pierre Sanoussi-Bliss als schwarzer Voodoo-Priester. In weiteren Nebenrollen sind u.a. Joachim Krol und Ingo Naujoks zu sehen. --Marc Osmers
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderbarer Film!,
Rezension bezieht sich auf: Keiner liebt mich (DVD)
Gerade habe ich diesen Film zum 2. Mal gesehen und wieder hat er mich sehr berührt. Er macht Mut, den eigenen verrückten Antrieben zu folgen, auch wenn man sich dann plötzlich halbnackt im Wald, seltsame Suppen essend oder an einem Baum hängend wiederfindet. Auch sehr schön und witzig, wie der Film zeigt, dass es nicht das Problem ist, jemanden zu finden, der einen liebt, sondern fähig zu sein zu lieben, wen und wie und warum auch immer.Die Hauptdarsteller spielen unglaublich gut. Schon der Vorspann ist eine wirklich starke Leistung von Maria Schrader. - Ach was! Das klingt so oberlehrerhaft! Ich mag die Figur der Fanny Fink einfach sehr. Und Pierre Sanoussi-Bliss (Orfeo), der so einen arroganten, leicht faschistoiden Bullen in "Der Alte" spielt, ist so ein toller Tod! Da bekommt man ja wirklich Lust auf... - ja: sich reinzustürzen und mitzuspielen beim "Selbstbestimmten Sterben". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
wunderschöner Film über Liebe und Freundschaft,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Keiner liebt mich [VHS] (Videokassette)
"Keiner liebt mich" hat ein bekanntes Thema: Fanny, eine junge Frau, der das Leben schon einige Illusionen genommen hat, macht sich auf die Suche nach einem Mann zum Lieben. Dabei erlebt sie einige Verwicklungen, läuft einige Zeit dem falschen hinterher, mit dem sie sich furchtbar auf die Nase legt, und findet letzten Endes nicht nur den "richtigen" (der sie schon die ganze Zeit angehimmelt hat), sondern auch einige Freunde. So weit das bekannte. Wie sie aber den Mann fürs Leben findet, ist ungewöhnlich, und es gibt viele witzige Szenen, die mir die Lachtränen in die Augen getrieben haben. Z.B. als Fanny, die in einem Kurs zu Tod und Sterben ihre morbide Ader auslebt, ihre eigene Beerdigung mit dem Kurs inszeniert und dafür einen Sarg selbst gebaut hat, dort drin liegt und zusammenzuckt, als die Erde auf den Deckel poltert - sie hat Plexiglas dafür verwendet... Insgesamt ein toller Film, den man sich öfter als einmal anschauen kann und der immer noch witzig und anrührend bleibt. Absolut empfehlenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein soooooooooooo toller Film!!!!!!!!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Keiner liebt mich (DVD)
Ich liebe diesen Film und viele Leute, die ich kenne, tun es auch. Daher ist der Titel definitiv nicht auf die DVD selbst zu beziehen ;-)Fanny Fink, die Heldin des Films, wird bald 30 und ist seit längerem allein. Sie kompensiert ihr negatives Selbst- und Weltgefühl, zu dem nicht nur die skurrile Mutter (Autorin von Liebesschnulzen) oder die leicht egoistische allein erziehende Freundin beitragen, mit Aktivitäten wie z.B. dem Besuch eines Seminars für kreatives Sterben (!): Särge schreinern, Selbstmordpraktiken durchsprechen, oder die "Mein Körper wird ein Leichnam sein"-Meditation sorgen für viel schwarzen Humor im Film. Auch der Wohnort der Heldin sorgt für Abwechslungen der anderen Art: Ein grauer Hochhausturm mit häufig defekten Fahrstühlen (einige der besten Szenen spielen darin), die Bewohner glauben an UFOs, haben Rück-Spiegel an ihren Wohnungstüren oder unzählige Katzen im Domizil oder sind Ausländer mit einem Hang zur Ausländerfeindlichkeit etc.etc.etc. Die sich steigernde Lebenskrise Fannys - der runde Geburtstag naht - treibt sie zu neuen Aktionen: Sie engagiert den ebenfalls im Haus wohnenden "Zauberer" Orfeo, für sie in die Zukunft zu sehen. Orfeo, eigentlich ein Hochstapler, wie er im Buche steht, scheint dennoch tatsächlich hellseherische Fähigkeiten zu haben, denn Teile seiner Prophezeihung werden wahr: Ein Mann taucht in Fannys Leben auf, der neue Hausverwalter Lothar, und Fanny kommt ihm unaufhaltsam näher. Alle drei Protagonisten kämpfen gegen die Tücken des Alltags und die eigenen Schwächen, Fanny gegen ihr mangelndes Selbstbewusstsein, Orfeo gegen chronische Geldnot und den drohenden Rauswurf, Lothar gegen Impotenz und die Angst vor der Dunkelheit (:-)!) Dazwichen schießen Mütter, Bauarbeiter, Geliebte und Ex-Geliebte quer und sorgen für witzige Einlagen. Der Humor des Films ist oft dunkel, auf jeden Fall skurril und nicht für Leute, die auf Schenkelklopfen stehen, geeignet. Ist halt von einer durchaus feministisch zu nennenden Regiesseurin gemacht. Aber ich liebe Fanny. Und Orfeo ganz besonders. Lothar eher weniger. Aber der ist auch sooooo blöd. :-) Ein Immer-wieder-anschaun-Film, für Frauen um die 30 und älter. Und für manche Männer mit feinem Humor sicher auch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
|
|