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Keine feine Gesellschaft [Broschiert]

Olaf Kolbrück
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

3. Juli 2012
In einem beschaulichen Kleingarten am Stadtrand der Finanzmetropole Frankfurt findet Ex-Kommissarin Eva Ritter die Leiche eines Investment-Bankers. Als ein weiteres Mordopfer entdeckt wird, deutet alles auf ein Liebesdrama in besseren Kreisen hin. Während die gesundheitlich angeschlagene Ermittlerin besorgt auf die Diagnose ihrer mysteriösen Erkrankung wartet, riskiert sie einen Blick hinter die Fassade der High Society im Taunus. Ihrem ehemaligen Kollegen bei der Kripo Frankfurt gefällt das gar nicht. Denn ihre Recherchen führen Eva Ritter in ein Netz aus Filz und Korruption. Während sich der private Kummer und die dunklen Machenschaften in der feinen Gesellschaft im Taunus häufen, muss Eva Ritter feststellen, dass sie mit dem Mörder womöglich mehr gemein hat, als sie je dachte.

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Produktinformation

  • Broschiert: 235 Seiten
  • Verlag: Fhl Verlag Leipzig; Auflage: 2., Auflage (3. Juli 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394282924X
  • ISBN-13: 978-3942829243
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.369 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Eine Welt aus Gier und Missgunst Der Frankfurter Journalist und Blogger Olaf Kolbrück hat einen Wirtschaftskrimi geschrieben – Tatort: Der Taunus, ein schonungsloses Porträt des Geldadels in Frankfurt und Umgebung. Von Klaus Jahnke (September 2012) Verbrecherische Spekulationsgeschäfte, Korruption, ausufernde Liebesaffären, Sex-Tourismus und vor allem zwei Morde – ›Keine feine Gesellschaft‹, der Titel von Olaf Kolbrücks Krimi über die High Society im Taunus ist noch stark untertrieben. Der Leser wird entführt in eine Welt, die von Gier und Missgunst beherrscht wird, in der alle Akteure aber dennoch den äußeren Schein wahren wollen. Kolbrück, im Hauptberuf Wirtschaftsjournalist und Blogger, legt mit dem Heimatkrimi einen Erstling vor, der mit präzisen Charakterzeichnungen und vor allem subtiler Spannung überzeugt. Die Idee dazu hatte der 47-Jährige vor zwei Jahren, als sich die Eurokrise zuspitzte: »Was da abläuft, ist ja quasi ein Finanzkrimi«, erklärt er. »Diesen Krimi habe ich in Frankfurt und Umgebung greifbar und anschaulich gemacht.« Die Story: Im Kleingarten eines Freundes am Stadtrand der Bankenmetropole findet die Ex-Kommissarin Eva Ritter die Leiche eines Investmentbankers. Obwohl es ihren ehemaligen Kollegen von der Frankfurter Kripo nicht passt, ermittelt Eva Ritter auf eigene Faust. Als ein weiteres Mordopfer entdeckt wird, deutet alles auf ein Liebesdrama in den besseren Kreisen des Taunus hin. Nach und nach offenbart sich ein Netz aus Filz und Korruption. Um die private Welt des Geldadels plastisch zu machen, hat Kolbrück, der selbst in Eschborn wohnt, vor allem Kronberg und Umgebung inspiziert. Zudem hat er sich mit Bekannten ausgetauscht, die Einblick in die Gesellschaft der Besserverdienenden haben. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der mondäne Kronberger Reitclub, mit dem Kolbrück allerdings nicht den gleichnamigen, real existierenden Kronberger Verein abgebildet hat: »Inspiriert hat mich eher der ›Schafhof‹ der berühmten Dressurreiterin Ann Kathrin Linsenhoff in Kronberg.« Das Gegenstück zum Reitclub ist der Kleingarten des jovialen ›Ex-Knackis‹ Wim Voss. Eva Ritter hat ihm vor einigen Jahren kriminelle Geldgeschäfte nachgewiesen, ist aber nun, nach seiner Läuterung, mit ihm befreundet. Die größte Stärke des Buches liegt in der Ex-Kommissarin Eva Ritter. Sie ist keine verkorkste Detektivin, sondern eine Frau mitten aus dem Leben. Für Kolbrück stand von Anfang an fest, eine Frau als Ermittlerin auftreten zu lassen, »weil Männer einfach unterkomplex sind«. Die Heldin, Mitte 40, lebt von ihrem Mann getrennt. Eva Ritter selbst hat im Verlauf des Romans zunehmend mit einer rätselhaften Muskelschwäche zu kämpfen ...

Buchrückseite

In einem beschaulichen Kleingarten am Stadtrand der Finanzmetropole Frankfurt findet Ex-Kommissarin Eva Ritter die Leiche eines Investment-Bankers. Als ein weiteres Mordopfer entdeckt wird, deutet alles auf ein Liebesdrama in besseren Kreisen hin. Während die gesundheitlich angeschlagene Ermittlerin besorgt auf die Diagnose ihrer mysteriösen Erkrankung wartet, riskiert sie einen Blick hinter die Fassade der High Society im Taunus. Ihrem ehemaligen Kollegen bei der Kripo Frankfurt gefällt das gar nicht. Denn ihre Recherchen führen Eva Ritter in ein Netz aus Filz und Korruption. Während sich der private Kummer und die dunklen Machenschaften in der feinen Gesellschaft im Taunus häufen, muss Eva Ritter feststellen, dass sie mit dem Mörder womöglich mehr gemein hat, als sie je dachte.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feines Debut! 26. Juli 2012
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Nach den sehr ausführlichen Besprechungen der Vorrezensenten ganz kurz nur 3 Aspekte, die mir bei diesem Krimi besonders gut gefallen haben.

1. Wunderbar lebendige Charaktere. In nur wenigen Absätzen gelingt es Olaf Kolbrück seinen Figuren Leben einzuhauchen. Schnell hat man die Person vor Augen und dies schafft er sogar auch bei den Nebenfiguren wie zum Beispiel dem Rechtsmediziner Franz Reinhardt. Bravo.

2. Der Mann kann Dialoge schreiben. Ein Punkt bei dem sich meines Erachtens viele deutsche (Krimi)-Autoren immer recht schwertun. Aber diese hier sind gut, bringen fließend die Geschichte voran und lesen sich ganz von selbst.

3. Ein Krimi kann einen noch so guten und spannenden Plot haben, nichts ist am Ende enttäuschender, wenn mir der Autor, um die Kurve zu kriegen, eine wilde und hanebüchene Lösung präsentiert. Aber Olaf Kolbrück läßt sich nicht verleiten. Er bringt die Geschichte sehr gekonnt zu Ende.

Insgesamt ist der Plot beinah unspektakulär, dennoch entfaltet die Story, vielleicht ganz einfach aufgrund der Plausibiltät des Erzählten, einen solchen Sog, dass ich das Buch in einem Rutsch weggelesen habe.

Beim Schreiben stecke man in einem Tunnel, sagt Olaf Kolbrück in seinem Nachwort. Er muss aber das Licht am Ende des Tunnels gesehen haben, denn er ist wunderbar gut hindurch gekommen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Krimikost 25. Juli 2012
Format:Broschiert
Keine feine Gesellschaft ist ein gelungenes Debut von Olaf Kolbrück. Detailverliebt aber nicht langweilig beschreibt er die Charaktere der Story und er lässt bis zum Schluss alle Optionen offen, wer denn nun der oder die Täter sein könnten. Dann noch ein wirklich nicht erwartetes Überraschungsmoment zum Schluss, womit der Leser mit Sicherheit nicht gerechnet hat :-) Ich freu mich schon auf den nächsten Fall von Eva Ritter.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein spannendes Krimi-Debüt 16. Juli 2012
Von Belle's Leseinsel TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Zusammen mit ihrem Bekannten Wim Voss feiert Ex-Kommissarin Eva Ritter in dessen Schrebergarten am Stadtrand Frankfurts den Beginn der Kleingartensaison. Doch zum Feiern kommen die Beiden nicht, denn in Wim's Gerätekiste findet sich die Leiche eines Investment-Bankers. Obwohl Eva Ritter aus gesundheitlichen Gründen ihren Dienst quittiert hat, stellt sie sofort eigene Ermittlungen an. Diese führen sie nicht nur in die feine Gesellschaft des Taunus', sondern auch in die Frankfurter Bankenwelt. Und während Eva Ritter auf der Suche nach Motiv und Täter ist und sich zudem noch mit ihrer mysteriösen Krankheit auseinandersetzen muss, wird eine weitere Leiche gefunden.

Ohne großes Vorgeplänkel steigt Olaf Kolbrück sofort mit dem Fund der Leiche des Investmentbankers Jens Lücker in seinen Debütkrimi ein. Dies garantiert schon einmal eine gewisse Spannung und die Neugier ist natürlich auch gleich geweckt. Während Eva Ritter, sehr zum Missfallen ihres Ex-Kollegen Kerner, auf eigene Faust recherchiert und dabei auch schon mal ziemlich unkonventionelle Wege geht, lernt man gleichzeitig auch das private Umfeld der Ex-Kommissarin kennen. Die Übergänge zwischen dem Privatleben und den Ermittlungen sind fließend, was jedoch zu keinen Spannungsabfall führt, da Olaf Kolbrück es gut versteht, die privaten Szenen nie zu weit auszudehnen und einem dennoch einen ausführlichen Einblick in das Privatleben der sympathischen Ex-Kommissarin gewährt.

Der Mord an dem Investment-Banker ist von Anfang an rätselhaft, der Mörder lange nicht auszumachen, selbst als eine weitere Leiche gefunden wird, die mit dem Fall in Verbindung steht. Als Tatverdächtige kommen einige Personen in Frage, die nicht nur in der Frankfurter Finanzwelt zu finden sind, sondern auch in der High Society des Taunus. Eva Ritter nutzt die Beziehungen, welche ihr neuer Job mit sich bringt wie auch ihre Freundschaft zur High Society-Lady Doris Unbehaun, die sie mit einigen Insidertipps unterstützen kann. Aber ein dringend Tatverdächtiger kristallisiert sich nicht wirklich heraus, ähnlich gestaltet sich dies auch beim Motiv. Hierdurch nimmt die Handlung auch immer mal wieder unerwartete Wendungen an.

Die Spannung steigert Olaf Kolbrück zwar langsam, dafür aber umso kontinuierlicher und die Einblicke, welche er in die Finanzwelt der Main-Metropole wie auch in die feine Gesellschaft Frankfurts und Umgebung gibt, sind interessant und unterhaltsam beschrieben. Und mit seinem ruhigen, einnehmenden und jederzeit fesselnden Schreibstil sorgt der Autor für durchgehend gute Krimiunterhaltung.

Die Charaktere des Krimis dürfen Ecken und Kanten haben, laufen nicht nach Schema F ab, wirken jederzeit authentisch und sind stellenweise in ihrem Verhalten auch schwer einschätzbar. Was für die Tätersuche natürlich hervorragend ist, da man sich bei einigen Personen absolut nicht über ihre Beweggründe sicher sein kann.

Ex-Kommissarin Eva Ritter ist Anfang 40, hat eine gerade volljährig gewordene Tochter, zu der sie ein herzliches Verhältnis pflegt und fährt einen alten VW Käfer. Eine rätselhafte Muskelschwäche hatte sie von einiger Zeit dazu gezwungen, ihren Beruf aufzugeben, doch in der resolut auftretenden Ex-Kommissarin steckt immer noch zu sehr die Polizistin, als das sie nicht auf eigene Faust ermitteln würde. Zudem Eva den Fall auch persönlich nimmt, da die Leiche ja im Schrebergarten ihres Bekannten gefunden wurde.

So unnachgiebig sie den wenig vorhandenen Spuren nachgeht und sich dabei durchaus keine Freunde in der Welt der Reichen und Schönen macht, umso ängstlicher und zurückhaltender reagiert Eva Ritter bei ihrer Krankheit. Immer wieder drückt sie sich vor einem Anruf im Krankenhaus oder einem Besuch beim Arzt, umso die Diagnose noch ein Weilchen hinauszuzögern. Sehr zum Leidwesen ihrer Tochter Corinna, die sie immer wieder dazu drängt, aber durchaus auch verständlich und nachvollziehbar.

Fazit: Mit "Keine feine Gesellschaft" ist Olaf Kolbrück ein solider und spannender Krimi gelungen, der einen kleinen Einblick in die Frankfurter Bankenwelt wie auch der High Society des Taunus gibt und durch eine unvorhersehbare Story und gut herausgearbeiteten Charaktere überzeugen kann.
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3.0 von 5 Sternen Etwas fad
Nicht eder Regionalkrimi sollte mit Sternen überhäuft werden: keine feine Gesellschaft ist mir drei Sterne Wert und den Autor lasse ich künftig liegen. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von Sandhase veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Geld ist nicht alles
Der Inhalt:

Eva Ritter war früher einmal bei der Mordkommission. Aufgrund gesundheitlicher Probleme musste sie diesen Job aufgeben und arbeitet nun in der... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Steffi veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein Krimi, der Spaß macht :)
Und nun hat schon wieder ein Krimi auf meiner Leseliste Platz gefunden. Ein mir noch unbekannter Autor, vielversprechender Klappentext und ein angenehm dünnes Büchlein. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Marina veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Debüt
Die Ermittlerin Eva Ritter leidet an einer dubiosen Krankheit, sodass sie ihrem Beruf nicht mehr nachgehen kann. Doch das Verbrechen macht nicht halt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von SBS veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dubiose Finanzgeschäfte
Zum Inhalt
Die Ermittlerin in diesem Fall ist eine ehemalige Kommissarin, die wegen einer mysteriösen Erkrankung ihren Beruf nicht mehr ausüben konnte. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von 28horseshoe veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gut lesbares Krimi-Debüt mit der ein oder anderen Schwäche
Bücher von unbekannten Debütautoren zu lesen, ist immer ein gewisses Risiko. Hierbei kannte ich (Schande über mein Haupt) noch nicht mal den Verlag. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Christine J. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mord in der Frankfurter High Society
Eva Ritter, ehemals Hauptkommissarin bei der Frankfurter Kripo hat aufgrund einer mysteriösen Muskelerkrankung ihren Dienst niedergelegt, doch als sie eine Leiche in der Laube... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von SabrinaK1985 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Dieser Fall ist leider nicht mein Fall
Kommissarin Eva Ritter hat sich aufgrund einer Muskelerkrankung dazu entschlossen, den Polizeidienst zu quittieren, als sie kurz darauf in ihrem Privatleben über ein Mordopfer... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Leseprinzessin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Krimi aus Frankfurts Finanzwelt
Eva Ritter musste wegen einer noch ungeklärten Krankheit den Polizeidienst quittieren. Jetzt arbeitet sie für eine Wirtschaftsberatungsfirma. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von PMelittaM veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Guter Frankfurter Krimi
""Ich bin nicht von der Polizei."
Die Tür fiel ins Schloss, ohne eine Geräusch zu machen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Ina veröffentlicht
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