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Keine Zeit für Tränen: Mein Leben als Sklavin in Paris
 
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Keine Zeit für Tränen: Mein Leben als Sklavin in Paris [Taschenbuch]

Henriette Akofa
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 189 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Mai 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548362656
  • ISBN-13: 978-3548362656
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 127.533 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Glücklich wächst Henriette Akofa im Kreise ihrer Familie in Togo auf. Doch als sie 15 Jahre alt ist, lockt eine Freundin der Familie sie mit falschen Versprechungen zu sich nach Paris. Bald muss Henriette feststellen, dass sie in eine Falle gelaufen ist: Ihre neue »Herrin« nimmt ihr den Pass weg, überwacht sie auf Schritt und Tritt, zwingt sie, den ganzen Tag zu arbeiten - und behandelt sie wie eine Gefangene. Völlig verängstigt und erschöpft wendet Henriette sich Hilfe suchend an ihren Vater - aber vergeblich: Er befiehlt ihr zu gehorchen. Erst nach über vier Jahren Martyrium gelingt ihr die Flucht ...

Über den Autor

Henriette Akofa lebte vier Jahre als Sklavin in Paris. Nach ihrer Flucht und ihrer Rettung durch das »Komitee gegen moderne Sklaverei« schrieb sie ihre Geschichte auf. Sie lebt weiterhin in Paris und durchläuft zur Zeit eine Ausbildung zur Krankenschwester.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
103 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein bemerkenswerter Roman der Togolesin Henriette Akofa, in dem sie ihr Leben als Sklavin in Paris beschreibt, sofern man überhaupt von "Leben" sprechen kann. Ihre mutige Entscheidung, nach Frankreich auszuwandern, um dort einen Schulabschluss zu erlangen, wird nicht belohnt. Im Gegenteil: In ihrer Erzählung wird deutlich, dass moderne Sklaverei auch in Paris gegenwärtig ist (vorzugsweise in den Residenzen von Diplomaten). Junge Mädchen werden mit leeren Versprechungen aus ihren Familien herausgelöst / -gekauft und dann als Besitz gehandelt. Sie werden eingeschüchtert und sind hilflos ihren "Besitzern" ausgeliefert, die sie nach Lust und Laune schikanieren. Doch es gibt noch Menschen, die ihre Augen nicht vor der Sklaverei und den damit verbundenen Martyrien verschließen und sich hilfsbereit zeigen. Erstaunlich, dass H. Akofa keinen Hass gegenüber ihren Peinigern empfindet. Eine Geschichte, die ich an einem Tag durchlesen "musste", voller trauriger und ergreifender Erzählungen, in denen auch kurz die Schicksale anderer Sklaveninnen aufgezeigt werden. Tatsache ist leider, dass die Ausbeutung seit den 70er Jahren sogar zugenommen hat. ~200 Mio Menschen befinden sich derzeit weltweit im Zustand der Sklaverei mit dem Unterschied zu früher, dass die Sklaverei heute nicht mehr so offensichtlich ist. Das moderne Spektrum reicht von psychischem Druck über Erpressung bis hin zu Prügel, Verstümmelung und Ermordung. Unglaublich, dass sich solche Szenarien in unserer heutigen Gesellschaft noch zutragen. Erfreulich ist, dass durch diesen Tatsachenroman auf das Komitee zur Abschaffung moderner Sklaverei - comité contre l'esclavage moderne - aufmerksam gemacht wird, bei der auch die Autorin letztlich Hilfe für ein neues Leben gefunden hat.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Chapeau claque VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
und leider nicht bereits seit Jahrzehnten ausgestorben wie vieleicht manch einer denken mag. Sehr flüssig schildert Henriette ihren Leidensweg; wie sie ihre glückliche Kindheit in Togo hinter sich lässt als sie mit 15 Jahren von einer Freundin der Familie, mit der Aussicht auf eine Berufsausbildung nach Paris gelockt wird. Mitten in Paris erlebt Henriette ihr für den Leser teilweise unglaubliches, jedoch reales Erlebnis: Auf Henriettes Wunsch eine Schule zu besuchen wird nicht mehr eingegangen, stattdessen wird sie 4 Jahre lang ausgebeutet und muss den ganzen Tag arbeiten ohne dafür jemals entlohnt zu werden. Als sie sich hilfesuchend an ihre Familie wendet täuscht die Frau, die sie versklavte diese geschickt und Henriette gelingt erst viel später die Flucht durch eine Nachbarin.

Auch wer den Bestseller "Sklavin" bereits gelesen hat wird sich beim lesen dieses Buches nicht langweilen!

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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist sehr packend und fesselnd geschrieben. Ich habe es in nur einer Nacht ausgelesen. Kaum zu glauben, dass Sklaverei in der heutigen Zeit noch möglich ist.Die Geschichte spielt in Paris. Eine junge Frau aus Togo in West-Afrika wird von Verwandten nach Europa gebracht, unter dem Vorwand, dass sie ein besseres Leben, sowie eine gute Schulausbildung bekommt. Doch was sie erhält ist ein menschenunwürdiges Dasein. 24Stunden hartes Arbeiten bis zur kompletten Erschöpfung. - Ein wirklich sehr gutes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Absolut lesenswert
Unfaßbar, daß es heute in Europa noch Leute gibt, die sich jemanden als Sklaven halten. Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Kiruna veröffentlicht
traurig aber sehr zu empfehlen!
SEHR GUT GESCHRIEBEN UND SEHR TRAURIGE WAHRHEIT ÜBER DIE MORDERNE SKLAVEREI VON HEUTE.
SEHR ZU EMPFEHLEN.
Veröffentlicht am 6. Juli 2009 von 4 J`s
Traurige Geschichte ;-(
Dies Geschichte Henriettes ist sehr traurig. Diese ist aber die Geschichte vieler junger Menschen in Afrika und Europa, die keine Stimme haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juni 2009 von A. Moumouni
Eine traurige Geschichte über moderne Sklaverei, wie es sie schon...
Ein Buch über die traurige Wahrheit der modernen Sklaverei. Aus einer heilen Familie herausgerissen, wird Henriette zu teilweise 20-stündigen Arbeiten verdonnert, hat... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2008 von M. Weiland
unfassbar!
da blieb mir echt mal die spucke weg (und das ist selten!!!). das es sowas noch gibt?! kaum zu glauben was diese frau durchgemacht hat...
Veröffentlicht am 8. Januar 2008 von anarchistin
Henriette hat eine glückliche Kindheit ....
....in Togo. Als sie 15 ist, nimmt eine Freundin der Familie sie mit nach Paris, mit dem Versprechen, ihr eine gute schulische Ausbildung zu ermöglichen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. September 2007 von K. H.
Moderne Sklaverei
Kaum zu glauben aber leider wahr, auch heute noch werden Menschen zur Sklaverei gezwungen. So auch die junge Henriette Akofa, sie wächst glücklich unter der Obhut ihrer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2007 von Büchersüchtige
Patriarchalische Clan- und Banden-Strukturen der Algerier
Frankreich als Teil von "Eurabien"...in dem Frauen sogar wie Sklaven gehalten werden!

Dr. M. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2006 von Edessa
Ein sehr ergreifendes Buch
Ich habe das Buch an einem Tag gelesen, da es mich so gefesselt und berührt hat. Ich konnte mir vorher nicht vorstellen in welch drastischen Ausmaßen moderne Sklaverei... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2004 von Kristrina
unglaublich
Das es so was wie Sklaverei in der heutigen Zeit noch gibt, ist unglaublich. Komischerweise werden diese Mädchen meistens von eigenen Landsleuten versklavt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. November 2002 von sylvia schatz
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